ABGELAUFEN SOYO S4 Plus Mini-PC: Ryzen 7, Radeon 780M und 24 GB LPDDR5 für 393,41€
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Der SOYO S4 Plus ist ein kompakter Mini-PC mit AMD Ryzen 7 H255, Radeon 780M und ungewöhnlich üppigen 24 GB LPDDR5. Bei AliExpress bekommt ihr ihn gerade für 393,41€ mit dem Code Code wurde kopiert . Versendet wird aus einem EU-Lager.
Die wichtigsten Daten
- Prozessor: AMD Ryzen 7 H255 (Zen 4, 8 Kerne / 16 Threads, bis 4,7 GHz)
- Grafik: AMD Radeon 780M (12 CUs, bis 2,2 GHz)
- Arbeitsspeicher: 24 GB LPDDR5-5600 (verlötet)
- Speicher: 512 GB M.2 NVMe SSD (PCIe 3.0)
- Displays: bis zu 3 über HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und USB-C
- Konnektivität: Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, Gigabit-LAN
24 GB RAM: die spannende Zwischengröße
Normalerweise gibt es Mini-PCs mit 16 GB oder 32 GB. SOYO setzt beim S4 Plus auf 24 GB LPDDR5-5600, und genau das macht ihn interessant. Die integrierte Grafik hat keinen eigenen Videospeicher, sondern teilt sich den Arbeitsspeicher dynamisch mit dem System. Mehr RAM heißt also auch mehr Spielraum für die GPU.
Besonders bei lokaler KI merkt man das: Mit 16 GB laufen kompakte 8B-Modelle gut, mit 24 GB ist der Sprung in die 14B- bis 16B-Klasse drin, und es bleibt trotzdem Luft für langen Kontext. Auch beim Multitasking mit dutzenden Browser-Tabs, Office und einem lokalen Modell nebenher habt ihr mehr Reserven. Einziger Haken: Der Speicher ist fest verlötet, aufrüsten geht nicht.

Ryzen 7 H255 und Radeon 780M
Hinter der exotischen Bezeichnung Ryzen 7 H255 steckt eine OEM-Variante für den asiatischen Markt mit echter Zen-4-Architektur, 8 Kernen und 16 Threads und bis zu 4,7 GHz. Für Office, Bildbearbeitung, Homeserver oder Entwicklung ist das mehr als genug.

Die Radeon 780M mit 12 Compute Units gehört zu den stärksten integrierten Grafikeinheiten. E-Sport-Titel laufen damit in 1080p flüssig. Gekühlt wird über vierseitige Lufteinlässe, U-förmige Heatpipes und einen flachen Lüfter, damit der Chip nicht drosselt. Ein Flüster-PC ist der S4 Plus bei diesem Preis aber eher nicht.
Anschlüsse und Gehäuse

Das Gehäuse misst nur 128 x 128 x 47,6 mm. Vorne sitzen 2x USB-A, 1x USB-C, eine 3,5-mm-Klinke und der Power-Button, hinten weitere 4x USB-A, HDMI, DisplayPort, LAN und der Stromanschluss. Über HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und USB-C könnt ihr bis zu drei Monitore gleichzeitig betreiben.
Gespart wurde bei der SSD-Anbindung: Die 512-GB-NVMe läuft nur über PCIe 3.0. Im Alltag merkt ihr das kaum. Beim LAN-Port widersprechen sich die Händlerangaben (2,5G oder Gigabit), rechnet sicherheitshalber mit Gigabit-LAN. Auch beim Betriebssystem sind die Angaben nicht eindeutig. Plant also lieber eine eigene Windows-Lizenz ein oder setzt gleich auf Linux.
Für wen lohnt sich das?
Zugreifen sollten alle, die einen kompakten PC für 1080p-Gaming, Office, Multitasking und mittelgroße lokale KI-Modelle suchen und für das Geld möglichst viel RAM wollen. Wer eine besonders schnelle SSD, 2,5-Gigabit-LAN oder einen leisen Rechner braucht, wird hier nicht glücklich.
Alternativen
Der Firebat F1 P nutzt denselben Ryzen 7 H255 mit Radeon 780M und bindet die SSD über PCIe 4.0 an, hat aber nur 16 GB LPDDR5.
Stärken
- ✓ 24 GB LPDDR5-5600, ideal für lokale KI
- ✓ Radeon 780M für 1080p-Gaming
- ✓ Zen 4 mit 8 Kernen / 16 Threads
- ✓ Triple-Display über HDMI, DP und USB-C
- ✓ Starker Preis: 393,41€ mit Code
Schwächen
- ✗ RAM verlötet, nicht aufrüstbar
- ✗ SSD nur über PCIe 3.0
- ✗ Unklare Angaben zu LAN-Speed und Windows
- ✗ Lüfter unter Last hörbar
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher aufrüsten?
Nein. Die 24 GB LPDDR5-5600 sind fest verlötet.
Welche KI-Modelle laufen lokal?
Mit 24 GB RAM sind Modelle der 14B- bis 16B-Klasse machbar, kleinere 8B-Modelle laufen mit viel Reserve für Kontext.
Wie viele Monitore kann ich anschließen?
Bis zu drei: über HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und USB-C.
Bremst die PCIe-3.0-SSD im Alltag?
Kaum. Beim Booten, Programmstarts und Spielen ist der Unterschied zu PCIe 4.0 im Alltag gering.
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