Diversitätsrichtlinie
Kurz gesagt
- Wir stellen nach Eignung ein, nicht nach Lebenslauf – mehrere Kolleginnen und Kollegen sind Quereinsteiger.
- Verständlichkeit ist für uns ein Diversitätsthema, besonders bei Finanz- und Mobilfunkthemen.
- Bei KI-generierten Bildern achten wir gezielt auf Klischees.
- Was wir nicht haben, sagen wir auch: kein anonymisiertes Bewerbungsverfahren, keine Quote.
Worum es hier geht
Wir schreiben für Menschen, die sparen wollen. Das sind Studierende und Rentnerinnen, Familien mit knappem Budget und Leute, die einfach ungern zu viel bezahlen. Unsere Themen reichen von Handytarifen über Finanzprodukte bis zu Windeln, Gartengeräten und Gaming. Ein so breites Publikum bedient man nicht aus einer einzigen Lebenswirklichkeit heraus.
Diese Seite beschreibt, wie wir es damit halten – im Team, in unseren Inhalten und in unserer Community. Wir halten uns dabei an eine Regel: Hier steht nur, was wir wirklich tun.
Wer bei uns arbeitet
Wir stellen nach Eignung ein, nicht nach Lebenslauf. Wenn wir ausschreiben, sind Menschen mit einschlägiger Ausbildung genauso willkommen wie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Das ist keine Absichtserklärung: Mehrere Kolleginnen und Kollegen im Team kommen aus einem ganz anderen Berufsfeld und haben sich das Handwerk bei uns angeeignet.
Wir halten das für einen Vorteil, nicht für einen Kompromiss. Wer aus einem anderen Feld zu uns kommt, bringt ein Gespür dafür mit, worauf Menschen beim Geldausgeben tatsächlich achten. Genau davon leben unsere Inhalte.
Was wir nicht behaupten: Wir haben kein anonymisiertes Bewerbungsverfahren, keinen Diversitäts-Kriterienkatalog und keine Quote. Bei einem Team unserer Größe stellen wir selten ein, und wenn, dann in einem persönlichen Prozess. Wir wollen hier keine Verfahren beschreiben, die es bei uns nicht gibt.
Vielfalt in unseren Inhalten
Wir schreiben für alle, die sparen wollen. Wir setzen bei unseren Themen keine bestimmte Lebensform voraus. Ein Deal für Babynahrung richtet sich nicht an Mütter, sondern an Eltern. Ein Handytarif ist keine Männersache.
Wir duzen alle gleich. Unsere „Ihr“-Ansprache ist keine Marketing-Entscheidung, sondern gewachsen – und sie gilt für die gesamte Community, ohne Unterschied.
Verständlichkeit ist für uns ein Diversitätsthema. Gerade bei Finanz- und Mobilfunkthemen entscheidet die Sprache darüber, wer ein Angebot überhaupt beurteilen kann. Wir übersetzen Fachbegriffe, rechnen Effektivkosten aus und erklären das Kleingedruckte, statt es vorauszusetzen. Wer sparen muss, soll nicht daran scheitern, dass ein Tarif absichtlich kompliziert beschrieben ist.
Bei Bildern achten wir auf Klischees. Ein Teil unserer Bilder kommt von Herstellern und Händlern – dort haben wir keinen Einfluss auf die Motivauswahl. Vieles bauen wir aber selbst: Grafiken, Übersichten und Aufmacher entstehen bei uns im Haus, und für einen Teil davon nutzen wir auch KI-Bildgeneratoren. Genau da schauen wir hin. Solche Werkzeuge greifen von sich aus zum Naheliegendsten – zur Frau am Herd, zum Mann mit dem Werkzeug, zur immer gleichen Familie. Wenn uns das in einem generierten Motiv auffällt, nehmen wir es nicht, sondern erzeugen es neu.
Was wir nicht behaupten: Wir haben dafür keinen schriftlichen Kriterienkatalog. Das ist Erfahrung und Aufmerksamkeit im Redaktionsalltag, kein Prüfverfahren mit Häkchenliste.
Unsere Community
Unsere Community ist das Herzstück von DealDoktor, und sie ist so vielfältig wie unser Publikum. Vier Moderatorinnen und Moderatoren sorgen dafür, dass der Umgangston stimmt.
Die verbindlichen Regeln stehen in unserem Beipackzettel. Die erste davon lautet: Seid höflich und respektvoll zueinander. Für uns schließt das ausdrücklich ein, dass niemand wegen Geschlecht, Herkunft, Religion, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder seiner finanziellen Situation herabgewürdigt wird. Kommentare, die diese Grenze überschreiten, entfernen wir – unabhängig davon, wie hilfreich der Rest des Beitrags war.
Wo wir stehen
Einmal im Jahr legen wir offen, wie sich unser Team zusammensetzt – nachzulesen in unserem Diversitäts-Personalbericht. Dort steht auch, was uns an den Zahlen nicht gefällt. Wir halten es für ehrlicher, das zu zeigen, als hier Absichten zu formulieren, an denen uns niemand messen kann.









