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So prüfen wir Deals

Kurz gesagt

  • Wir vergleichen jeden Preis gegen den Preisvergleich bei Idealo. Unsere Richtgröße sind rund 10 Prozent Ersparnis.
  • Bei Handytarifen rechnen wir die Effektivkosten über die gesamte Laufzeit – nicht den beworbenen Monatspreis.
  • Unsere Bestenlisten sortieren wir nicht nach Provision. Wonach dann, steht in Abschnitt 6.
  • Wir sind kein Testportal. Wo wir eigene Erfahrung haben, sagen wir es dazu.

Inhalt

Warum es diese Seite gibt

Wir schreiben jeden Tag über Angebote, die oft nur wenige Stunden gelten. Preise ändern sich, Gutscheincodes laufen ab, Aktionen sind plötzlich vorbei. Genau deshalb ist die Frage berechtigt, die uns immer wieder erreicht: Wie kommt so ein Deal eigentlich zu euch – und wer sagt, dass der Preis wirklich gut ist?

Diese Seite beantwortet das. Kein Marketing, sondern der Ablauf, wie er bei uns tatsächlich läuft: wie wir Deals finden, wie wir sie prüfen, woran wir sie messen, wann wir sie bewusst nicht veröffentlichen – und was passiert, wenn wir uns irren.

1. Wie ein Deal zu uns kommt

In unserer Redaktion arbeiten acht Content Managerinnen und Content Manager in unterschiedlichen Zeitmodellen – und jede und jeder hat eine eigene Handschrift bei der Deal-Suche. Genau das ist so gewollt: Wer immer nur an derselben Stelle schaut, findet auch immer nur dasselbe. In der Summe kommen unsere Deals aus fünf Richtungen.

Eigene Recherche in den Shops. Ein Teil des Teams geht die Feeds und Angebotsseiten der großen Händler durch – Amazon, MediaMarkt und wie sie alle heißen. Andere starten bei Idealo und schauen, was dort gerade trendet oder als Schnäppchen ausgewiesen ist, und nehmen sich diese Treffer dann zur Prüfung vor.

Newsletter und Ankündigungen von Händlern. Wir sind in zahllosen Händler-Verteilern und werden täglich auf Aktionen hingewiesen. Wir selektieren daraus, was für euch relevant sein könnte. Wichtig: Eine Ankündigung ist für uns ein Anlass zu prüfen, kein Grund zu veröffentlichen. Die redaktionelle Hoheit darüber, was bei uns erscheint, liegt bei uns – nicht beim Händler.

Der Blick auf den Markt. Wir beobachten, was gerade insgesamt passiert: auf anderen Deal-Plattformen, in großen Portalen, in Google Trends. Und wir denken in Anlässen. Prime Day, Black Friday, Saisonware wie Klimageräte im Hochsommer, ein frisch erschienenes Handy – solche Phasen bestimmen mit, wo wir besonders genau hinschauen.

Eure Hinweise. Ihr könnt jeden Deal kommentieren, und das nutzt ihr auch: Ein Preis ist gestiegen, ein Code funktioniert nicht mehr, es geht woanders noch günstiger. Solche Hinweise sind für uns Gold wert. Außerdem könnt ihr eigene Funde als User-Deals einsenden und der Community direkt zur Verfügung stellen – dafür bedanken wir uns mit Heartbeats. Ein eingesendeter Deal ist damit aber nicht automatisch ein redaktioneller Deal: Was in unseren redaktionellen Bereich wandert, durchläuft dieselbe Prüfung wie alles andere.

Unsere eigenen Daten. Wir sehen, was bei euch ankommt und was nicht. Historisch stark sind wir bei Gratis-Deals, Handytarifen und Finanzthemen – hier haben wir uns über die Jahre einen Namen gemacht, und hier wollen wir auch die höchste Qualität liefern. Gleichzeitig testen wir bewusst in andere Bereiche hinein, um zu lernen, was für euch sonst noch funktioniert.

2. Die Preisprüfung: Ist das wirklich günstig?

Ein niedriger Preis allein ist noch kein Deal. Ein Deal ist ein Preis, der spürbar unter dem liegt, was ihr sonst zahlen würdet. Das prüfen wir so:

Idealo ist unsere Referenz. Für den Preisvergleich nutzen wir Idealo. Das ist über die Jahre gewachsen und hat einen praktischen Grund: Wir können damit schnell und zuverlässig gegenprüfen, was ein Produkt aktuell woanders kostet – und Schnelligkeit entscheidet bei kurzlebigen Deals.

Wogegen wir rechnen. Maßstab ist nicht ein einzelner Preis, sondern das, was ihr sonst zahlen müsstet – also der nächstbeste verfügbare Preis. Daraus ergeben sich zwei typische Fälle:

  • Der günstigste Shop ist bei Idealo noch nicht gelistet. Das kommt oft vor, gerade bei kurzfristigen Aktionen. Dann vergleichen wir den gefundenen Preis mit dem besten dort gelisteten Angebot – der Abstand dazwischen ist eure Ersparnis.
  • Der Deal steht selbst auf Platz 1. Dann zählt der Abstand zum nächstbesten Angebot. Liegt das zweitgünstigste 23 Prozent höher, ist das Angebot genau deshalb ein Deal: Es sticht aus dem Markt heraus, und günstiger bekommt ihr es gerade nirgends.

In beiden Fällen ist die Frage dieselbe: Wie viel günstiger ist dieses Angebot als die nächstbeste Möglichkeit? Eine hundertprozentig eindeutige Antwort gibt es dabei nicht immer – Preise ändern sich laufend, und nicht jeder Shop ist überall gelistet. Wir entscheiden nach bestem Wissen im Moment der Prüfung.

Preisverlauf als Ergänzung. Wenn es keinen brauchbaren Vergleichspreis gibt – etwa weil ein Produkt kaum gelistet ist – ziehen wir die Preisentwicklung heran, um einzuordnen, ob der aktuelle Preis wirklich außergewöhnlich ist.

Streichpreise nehmen wir nicht als Maßstab. UVP- und Streichpreise der Händler sehen wir uns an, aber sie sind für uns nicht der Bezugspunkt. Wir rechnen gegen den realen Marktpreis, nicht gegen eine Herstellerempfehlung, die im Handel vielleicht nie verlangt wurde.

Wir rechnen den Endpreis. Versandkosten gehören für uns in den Preis. Wir versuchen außerdem, bevorzugt Angebote zu zeigen, bei denen keine Zoll- oder Einfuhrkosten anfallen – ihr sollt ohne mulmiges Gefühl bestellen können und am Ende nicht mehr zahlen, als bei uns stand.

3. Die Angebotsprüfung: Stimmen die Bedingungen?

Verfügbarkeit. Gibt es den Artikel gerade nicht, gibt es auch keinen Beitrag. So einfach ist das.

Lieferzeit. Dauert es länger, schreiben wir das dazu. Dabei stützen wir uns auf die Angaben des Händlers – mehr Information als der Shop selbst haben wir an dieser Stelle nicht.

Gültigkeit und Limits. Wenn wir wissen, bis wann eine Aktion läuft, nennen wir es. Bei Stückzahl-Limits weisen wir darauf hin, dass das Angebot limitiert ist, ohne eine konkrete Zahl zu versprechen – die kann sich minütlich ändern, und eine Zahl, die zehn Minuten später falsch ist, hilft euch nicht.

Einschränkungen. Nur für Neukunden, nur in der App, nur mit Newsletter-Anmeldung, nur mit bestimmter Zahlungsart: Wenn es eine Bedingung gibt, steht sie im Beitrag.

Gutscheincodes. Codes prüfen wir vor der Veröffentlichung. Und danach helft ihr uns: Wenn ein Code nach ein paar Stunden oder Tagen nicht mehr zieht, steht das meist schon in den Kommentaren – wir gehen diesen Hinweisen nach.

Seriosität des Händlers. Das ist eines unserer wichtigsten Kriterien. Wir zeigen bevorzugt Shops mit einem gewissen Bekanntheitsgrad. Kommt ein neuer Anbieter dazu, prüfen wir ihn – wir schauen uns den Shop an, nehmen bei Bedarf Kontakt auf und machen im Zweifel einen eigenen Testkauf. Fake-Shops bekommen bei uns keine Bühne. Im Gegenteil: Wenn uns solche Anbieter auffallen, warnen wir im Ratgeber davor.

Produktqualität. Wir sind kein Testportal und können nicht zu jedem Artikel ein eigenes Urteil abgeben. Für die Einordnung stützen wir uns auf die Angaben des Shops sowie auf Bewertungen und Erfahrungsberichte im Netz. Wo wir echte eigene Erfahrung haben – etwa bei Finanzprodukten, bei Handytarifen oder bei Dingen, die wir selbst nutzen – bringen wir sie ein und sagen auch dazu, dass es unsere eigene ist.

4. Sonderfall Handytarife

Bei Mobilfunk-Angeboten ist der beworbene Monatspreis so gut wie nie der Preis, den ihr am Ende zahlt. Deshalb rechnen wir für jeden Tarif-Deal die Effektivkosten über die gesamte Laufzeit – in der Regel 24 Monate, in seltenen Fällen 36.

Grundgebühr × Laufzeit + Anschlusspreis + Zuzahlung für das Gerät + Versandkosten − Cashback, Auszahlungen, Wechselboni und sonstige Gutschriften − Gerätewert = Gesamtkosten ÷ Laufzeit in Monaten = Effektivkosten pro Monat

Wie wir den Gerätewert ansetzen. Wir nutzen den aktuellen Idealo-Preis – und zwar ausschließlich für Geräte mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Differenzbesteuerte Angebote lassen wir außen vor, weil sie den Vergleich verzerren würden.

Wiederverkaufswert. In Einzelfällen rechnen wir zusätzlich, was das Gerät beim Weiterverkauf noch bringt. Das machen wir dann, wenn ein Deal so ergiebig ist, dass der Tarif durch den Verkauf des Geräts effektiv kostenlos wird oder sogar ein Plus übrig bleibt. Als Grundlage nehmen wir die gängigen Ankaufsportale wie Clevertronic oder Zoxs sowie das Vergleichsportal Werzahlmehr.

Außerdem nennen wir bei Tarif-Deals: Netz, Datenvolumen und Verhalten nach dessen Verbrauch, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist sowie Preisänderungen nach Ablauf einer Rabattphase.

5. Wann wir veröffentlichen – und wann nicht

Wir veröffentlichen einen Deal, wenn mindestens eines davon zutrifft:

  • Der Preis liegt spürbar unter dem Vergleichspreis. Unsere Richtgröße sind rund 10 Prozent Ersparnis gegenüber dem Preisvergleich.
  • Der Preis ist für diese Marke außergewöhnlich. Bei Herstellern, die selten rabattiert werden – Apple ist das klassische Beispiel – kann auch eine kleinere Ersparnis ein echter Deal sein.
  • Es handelt sich um ein gefragtes Produkt zur passenden Zeit zu einem fairen Kurs. Klimageräte in der Hitzewelle, ein neu erschienenes Handy: Auch das hat für euch Wert, und wir sagen dann dazu, was Sache ist.

Wir veröffentlichen nicht, wenn:

  • die Ersparnis nur auf einem konstruierten Streichpreis beruht,
  • der Händler unseriös ist oder wir ihn nicht überprüfen können,
  • versteckte Kosten im Spiel sind. Gibt es dagegen einen Weg, sie zu umgehen, veröffentlichen wir – erklären euch dann aber offen und Schritt für Schritt, wie ihr sie vermeidet,
  • wir das Produkt schlicht für schlecht halten,
  • wir das Angebot selbst nicht nachvollziehen konnten.

Kurz: Es muss Hand und Fuß haben. Ob ein Anbieter bei uns eine Platzierung gebucht hat, ändert daran nichts – geprüft wird jeder Deal nach denselben Maßstäben. Wie wir Werbung und Redaktion trennen, steht in unserer Ethikrichtlinie.

6. Wie unsere Bestenlisten sortiert sind

Bei einer Liste ist die Reihenfolge selbst schon eine Aussage. Deshalb legen wir offen, wonach wir sortieren – und wonach nicht.

In der Handytarif-Bestenliste steht ganz oben der Tarif, den wir in dieser Woche für den besten halten. Das ist eine redaktionelle Entscheidung, und sie ist als solche gekennzeichnet. Danach gruppieren wir nach Marke und Netz, und zwar in der Reihenfolge, in der ihr danach fragt: bei den Geräten Apple, Samsung und Google vor den übrigen Herstellern, bei den Netzen Telekom, Vodafone und O2. Innerhalb jeder dieser Gruppen sortieren wir nach der Grundgebühr – die günstigste zuerst.

Unsere Gratis-Übersicht ist ebenfalls in feste Bereiche gegliedert, damit ihr findet, was euch interessiert.

Wonach wir nicht sortieren: nach unserer Provision. Wie viel ein Anbieter uns einbringt, geht in keine dieser Reihenfolgen ein. Bei den Gratis-Deals wäre das ohnehin sinnlos – dort verdienen wir in aller Regel gar nichts.

Beide Listen tragen ein Prüfdatum. Es zeigt euch, wann wir zuletzt alle enthaltenen Angebote durchgegangen sind.

7. Wer dahintersteht

Hinter DealDoktor steht eine echte Redaktion: acht Content Managerinnen und Content Manager, dazu vier Community-Moderatorinnen und -Moderatoren, ein Team für Social Media und Content Creation und die Leitung von DealDoktor.de. Und dahinter eine Community mit über 200.000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern, die sehr genau hinschaut.

Ein formales Vier-Augen-Prinzip für jeden einzelnen Deal haben wir nicht – bei der Menge und Kurzlebigkeit unserer Beiträge wäre das nicht ehrlich behauptet. Was wir tun: Wir kontrollieren stichprobenartig, und wir gehen euren Hinweisen nach. Meldet ihr uns etwas Unklares oder Fehlerhaftes, ziehen wir nach und korrigieren.

Bei Finanzthemen arbeiten wir mit Fachleuten aus dem eigenen Team, die dort einen beruflichen Hintergrund haben und diese Themen dauerhaft betreuen.

Wer bei uns veröffentlicht: An jedem Beitrag steht, wer ihn eingestellt hat. Drei Fälle gibt es:

  • Redaktion – Beiträge unserer Redakteurinnen und Redakteure.
  • Registrierte Mitglieder – User-Deals aus der Community, unter dem jeweiligen Profilnamen.
  • Gast – Einsendungen ohne Benutzerkonto, nur mit E-Mail-Adresse. Diese prüfen wir ausnahmslos, bevor sie erscheinen.

So seht ihr auf einen Blick, ob ein Angebot von uns kommt oder aus der Community.

8. Nach der Veröffentlichung: Aktualität

  • Jeder Beitrag trägt sein Veröffentlichungsdatum, teilweise zusätzlich die Uhrzeit. Das ist der Stand, auf den sich unsere Angaben beziehen.
  • Läuft ein Angebot aus, markieren wir den Beitrag als abgelaufen – sobald wir davon wissen. Bei über hundert Beiträgen am Tag erreichen wir dabei nicht jeden einzelnen: Es gibt bei uns abgelaufene Deals, die nicht als solche gekennzeichnet sind. Deshalb ist das Datum am Beitrag eure wichtigste Orientierung. Und wenn euch ein toter Deal auffällt, schreibt es in die Kommentare – dann ziehen wir meist noch am selben Tag nach.

9. Wenn wir uns irren

Wir machen Fehler. Falsche Preise, überholte Angaben, ein Code, der schon tot war, als wir ihn gepostet haben. Wenn euch etwas auffällt, sagt uns Bescheid – am liebsten in den Kommentaren unter dem Beitrag, über das Feedback-Feld in unserer App, per E-Mail an [email protected] oder über Inhalte melden.

Wie wir mit gemeldeten Fehlern umgehen, wie schnell wir reagieren und wie wir Korrekturen kennzeichnen, steht in unserer Korrekturrichtlinie.

10. Womit wir Geld verdienen

Viele Links bei uns sind Provisionslinks. Kauft ihr darüber, bekommen wir eine Provision vom Händler – für euch ändert sich am Preis nichts. Diese Provision entscheidet nicht darüber, ob und wie wir über ein Angebot berichten. Mehr dazu in unserer Ethikrichtlinie.

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