Firebat F1 P Mini-PC: Ryzen 7 mit Radeon 780M und 16 GB LPDDR5 für 340,70€
Der Firebat F1 P ist ein kompakter Mini-PC mit AMD Ryzen 7 H255, Radeon 780M und 16 GB LPDDR5. Bei AliExpress bekommt ihr ihn gerade für 340,70€ inkl. Versand aus Spanien mit dem Code Code wurde kopiert . Mehr Leistung gibt es in dieser Preisklasse momentan kaum.
Die wichtigsten Daten
- Prozessor: AMD Ryzen 7 H255 (Zen 4, 8 Kerne / 16 Threads)
- Grafik: AMD Radeon 780M (RDNA 3, 12 CUs)
- Arbeitsspeicher: 16 GB LPDDR5-5600 (verlötet)
- Speicher: 512 GB M.2 NVMe SSD
- Konnektivität: Wi-Fi 6, Bluetooth, 2,5-GbE-LAN
Ryzen 7 H255: Zen 4 im Mini-Gehäuse

Hinter der etwas exotischen Bezeichnung Ryzen 7 H255 steckt ein Ableger des bei uns bekannten Ryzen 7 8745H / 7840HS. Ihr bekommt also echte Zen-4-Architektur mit 8 Kernen und 16 Threads. Für Office, Browser mit vielen Tabs, Bildbearbeitung oder als Homeserver ist das mehr als genug.
Dazu kommen eine 512 GB NVMe-SSD, Wi-Fi 6, Bluetooth und ein 2,5-Gigabit-LAN-Port, der den F1 P auch fürs Heimnetz mit schnellem NAS interessant macht.

Radeon 780M: Gaming in 1080p
Die größte Stärke ist die integrierte Radeon 780M. Es ist dieselbe iGPU, die auch in Handhelds wie dem Asus ROG Ally oder dem Lenovo Legion Go steckt. Der Desktop-Chip Ryzen 7 8700G setzt auf dieselbe RDNA-3-Grafik mit 12 Compute Units, Fertig-PCs damit kosten aber schnell 700 bis 800 Euro.
E-Sport-Titel wie Counter-Strike 2, League of Legends oder Valorant sollten in 1080p problemlos laufen. Anspruchsvollere AAA-Spiele lassen sich mit FSR in 720p bis 1080p flüssig spielen.
Lokale KI mit 16 GB RAM
Weil die 780M direkt auf den schnellen LPDDR5-5600 zugreift, eignet sich der F1 P auch für lokale Sprachmodelle der 7B- und 8B-Klasse, etwa Llama 3 oder Qwen 2.5 Coder. Mit Tools wie Ollama oder LM Studio ist das schnell eingerichtet, und eure Daten bleiben komplett offline. Für Modelle mit 30 oder 70 Milliarden Parametern reichen 16 GB allerdings nicht.
Der Haken: Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet und lässt sich nicht aufrüsten. Was ihr kauft, bleibt also dabei.
Für wen lohnt sich das?
Zugreifen sollten alle, die einen kompakten PC für 1080p-Gaming, Office und kleine lokale KI-Modelle suchen und dafür keinen 700-Euro-Tower kaufen wollen. Wer später RAM nachrüsten möchte oder große KI-Modelle betreiben will, ist hier falsch.
Alternativen
Der Firebat AM02 mit Ryzen 5 6600H und Radeon 660M ist günstiger, bei 3D-Leistung aber spürbar schwächer. Wer mehr RAM möchte, schaut sich den Soyo S4 Plus mit 24 GB LPDDR5 an, der allerdings nur PCIe 3.0 bietet.
Stärken
- ✓ Radeon 780M für 1080p-Gaming
- ✓ Zen 4 mit 8 Kernen / 16 Threads
- ✓ Schneller LPDDR5-5600, gut für lokale KI
- ✓ 2,5-GbE-LAN und Wi-Fi 6
- ✓ Starker Preis: 340,70€ mit Code
Schwächen
- ✗ RAM verlötet, nicht aufrüstbar
- ✗ 16 GB zu wenig für große KI-Modelle
Häufige Fragen
Kann ich den Arbeitsspeicher aufrüsten?
Nein. Die 16 GB LPDDR5-5600 sind fest auf der Platine verlötet.
Taugt der Firebat F1 P zum Zocken?
Ja, im Rahmen einer iGPU. Die Radeon 780M schafft E-Sport-Titel in 1080p, AAA-Spiele mit FSR in 720p bis 1080p.
Welche KI-Modelle laufen lokal?
Modelle der 7B- und 8B-Klasse wie Llama 3 oder Qwen 2.5 Coder, etwa über Ollama oder LM Studio. Für 30B- oder 70B-Modelle reicht der RAM nicht.
Was steckt hinter dem Ryzen 7 H255?
Ein Ableger des Ryzen 7 8745H / 7840HS mit Zen 4, 8 Kernen und 16 Threads.
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