ABGELAUFEN Beatbot Sora 70: Der Poolroboter, der auch die Oberfläche säubert
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Kabellose Poolroboter versprechen, den Kescher und den lästigen Schlauch überflüssig zu machen. Der Beatbot Sora 70 geht einen Schritt weiter und will nicht nur Boden und Wände, sondern auch die Wasserlinie und die Wasseroberfläche säubern.
Aktuell bekommt ihr ihn für 1.049€ bei Amazon inkl. Versandkosten. Regulär ist er sonst erst ab 1300€ zu bekommen.
Technische Daten
- 4-in-1-Reinigung: Boden, Wände, Wasserlinie und Wasseroberfläche
- Saugleistung 25.700 LPH (LPH = Liter pro Stunde) über das HydroBrush-System
- Akku mit 10.000mAh (mAh = Milliamperestunden)
- Laufzeit bis zu 7 Stunden an der Oberfläche, bis zu 5 Stunden am Boden
- Filterkorb mit 6L Fassungsvermögen
- Geeignet für Auf- und Einbaubecken bis rund 300m²
- App-Steuerung (iOS und Android), automatisches Auftauchen zum Bergen
Reinigung vom Boden bis zur Wasseroberfläche
Der eigentliche Unterschied zu einfacheren Modellen ist die Reinigung der oberen Zonen. Über eine sogenannte JetPulse-Funktion zieht der Sora 70 Blätter, Pollen und ölige Filme von der Wasseroberfläche ab, was sonst der Kescher erledigen müsste. An der Wasserlinie nimmt er festgesetzte Ränder und Sand auf, an Boden und Wänden arbeitet er mit voller Saugkraft.
Die 25.700 LPH reichen laut den mir vorliegenden Angaben aus, um auch gröberes Laub aufzunehmen, ohne dass der Filter sofort verstopft. Das Ergebnis ist ein Pool, der auch von oben sichtbar sauberer wirkt.
Akku, Laufzeit und Handhabung
Der fest verbaute Akku mit 10.000mAh hält je nach Modus zwischen 5-7 Stunden durch, was für einen kompletten Reinigungszyklus deutlich ausreicht. Da das Gerät ohne Kabel und Schlauch auskommt, entfällt das übliche Gefummel am Beckenrand. Nach getaner Arbeit taucht der Roboter selbstständig auf und parkt an der Oberfläche, sodass ihr ihn ohne Angeln und ohne nasse Ärmel herausnehmen könnt.
Der 6L-Korb fasst genug Schmutz, um auch stärker verunreinigte Becken in einem Durchgang zu schaffen.
App-Steuerung und smartes Parken
Die Beatbot-App macht einen aufgeräumten Eindruck und lässt euch die Reinigungsmodi bequem auswählen und starten. Unter Wasser bricht die WLAN-Verbindung physikalisch bedingt ab, das ist bei allen Robotern dieser Bauart normal und kein Mangel des Sora 70. Das automatische Parken an der Oberfläche ist im Alltag die wohl praktischste Funktion, weil es das nervige Herausfischen aus der Tiefe erspart. Firmware-Updates und individuelle Einstellungen laufen ebenfalls über die App.
Vergleich
Gegenüber klassischen kabelgebundenen Poolsaugern spart der Sora 70 den kompletten Schlauch- und Pumpenaufwand. Im Vergleich zu günstigeren Akkumodellen, die nur Boden und Wände schaffen, ist die Reinigung von Wasserlinie und Oberfläche das entscheidende Mehr. Wer nur einen kleinen, flachen Pool hat, kommt oft mit einem einfacheren Gerät aus, doch bei größeren Becken und Bäumen in der Nähe spielt die 4-in-1-Reinigung ihre Stärke aus.
Stärken & Schwächen
- Reinigt als eines der wenigen Geräte auch Wasserlinie und Oberfläche
- Hohe Saugleistung von 25.700 LPH
- Kabellos und schlauchlos, dadurch sehr flexibel
- Automatisches Auftauchen erspart das Bergen aus der Tiefe
- Große Poolabdeckung bis rund 300m²
- Hoher Anschaffungspreis
- WLAN-Steuerung unter Wasser systembedingt unterbrochen
- Fest verbauter Akku, nicht wechselbar
Fazit
Der Sora 70 ist einer der wenigen Poolroboter, der das Versprechen vom arbeitslosen Kescher tatsächlich einlöst. Wenn ihr einen größeren Pool habt, in dem regelmäßig Laub und Pollen landen, nimmt euch das Gerät spürbar Arbeit ab. Die Oberflächenreinigung ist das Argument, das den Aufpreis gegenüber simpleren Modellen rechtfertigt. Wer dagegen nur einen kleinen Aufstellpool sauber halten will, muss abwägen, ob es diese Ausstattung wirklich braucht.
Euer Doc
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