Tagesgeld: Vergleich und Zinsen fürs Tagesgeldkonto

Der Vorteil von Tagesgeld liegt auf der Hand: Euer angelegtes Geld ist täglich verfügbar, und dazu bekommt ihr höhere Zinsen als bei einem unverzinsten Girokonto. Wenn man über die eigenen Finanzen also jederzeit verfügen und trotzdem hohe Zinsen bekommen will, dann gibt es hier die besten Tagesgeldkonten im Vergleich.

Mit dem Zinsrechner kann der Vergleich individuell angepasst werden: Geben Sie einfach die gewünschte Anlagehöhe und die beabsichtige Anlagedauer von 1 Monat bis 12 Monate an. Der Vergleichsrechner liefert Ihnen anschließend die an Ihre Bedürfnisse am besten angepasste Bank.


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Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um ein verzinstes Konto, bei dem es keine festgelegte Laufzeit gibt. Der Kontoinhaber kann über das Guthaben täglich in einer beliebigen Höhe verfügen. Die Zinsen werden in festgelegten Abständen gut geschrieben, wobei die Höhe des Zinssatzes im Gegensatz zur Festgeldanlage für keinen bestimmten Zeitraum festgeschrieben ist. In der Europäischen Union unterliegt es der Einlagensicherung des entsprechenden Landes. Im folgenden Ratgeber wird alles Wissenswerte rund um das Tagesgeldkonto erläutert.

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Das Tagesgeldkonto gehört bei den Deutschen zu den beliebtesten Finanzprodukten. Dies ist nicht verwunderlich, denn diese Art Geldanlage ist flexibel, unkompliziert und vor allem auch sehr sicher. Beim Tagesgeldkonto gibt es keine Vertragslaufzeiten, sodass der Kunde täglich in voller Höhe auf die Einlagen zugreifen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Eröffnung und Kontoführung beim Tagesgeld in der Regel kostenlos sind. Die Zinsen hängen von der gewählten Bank ab und können demzufolge variieren. Sie können von den Banken jeden Tag neu angepasst werden. Da für das Tagesgeldkonto keine Kosten anfallen, kann der Sparer bei einer eventuellen Zinssenkung auf ein Produkt zurückgreifen, das höher verzinst ist. Hierbei wird vom „Tagesgeld Hopping“ gesprochen. Der Anleger führt mehrere Tagesgeldkonten parallel und schichtet die Ersparnisse stets auf das jeweilige Konto mit den aktuell höchsten Zinsen um.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos?

Bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos ist es notwendig, ein Referenzkonto anzugeben, um die entsprechenden Geldsummen auf das Tagesgeldkonto zu transferieren. In der Regel handelt es sich hierbei um das eigene Girokonto. Es kann gewöhnlich bei jedem Kreditinstitut geführt werden. Einige wenige Banken bieten das Tagesgeldkonto ausschließlich für Kunden an, die bei ihnen über ein Konto verfügen. Auch wenn veranlasst wird, dass Geld abgezogen wird, kann der Betrag nur auf dieses Konto gebucht werden. Per Überweisung ist es nicht möglich. Das Tagesgeld ist auf diese Weise vor unrechtmäßigen Abbuchungen geschützt. Der Inhaber des Tagesgeldkontos muss zudem in der Regel seinen Wohnsitz in Deutschland haben. Bei minderjährigen Kunden muss für die Kontonutzung eine elterliche Zustimmung vorliegen.

Einfache Eröffnung des Tagesgeldkontos

Die Eröffnung des Tagesgeldkontos ist im Allgemeinen relativ einfach: Bei der Hausbank genügt der Personalausweis oder Reisepass mit einer amtlichen Meldebescheinigung. Bei einem Online-Tagesgeldkonto muss mittels Postident-Verfahren die Identität bestätigt werden. Im Anschluss wird beim gewählten Kreditinstitut innerhalb weniger Tage das gewünschte Tagesgeldkonto online eröffnet.

Vor- und Nachteile gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten

Vorteile

Der große Vorteil ist beim Tagesgeldkonto natürlich, dass der Anleger jederzeit und in vollem Umfang auf die Einlagen zurückgreifen kann. Anleger können außerdem flexibel auf Veränderungen hinsichtlich der persönlichen finanziellen Situation reagieren. Zudem handelt es sich beim Tagesgeld um eine sichere Anlageform. Die gesamte Geldanlage ist dank der Einlagensicherungen der Banken bei einer eventuell eintretenden Insolvenz geschützt. Der Anleger geht daher kein Risiko ein und kann dennoch von der Verzinsung profitieren. Viele Tagesgeldbanken bieten attraktive Zinsen und werben Neukunden zudem mit Prämien, Sonderzinssätzen und Zinsgarantien.

Nachteile

Ein Nachteil des Tagesgeldkontos ist die im Vergleich zum Festgeld etwas schlechtere Verzinsung. Bei einem Festgeldkonto wird vertraglich ein Zeitraum vereinbart, in welcher der Anleger der Bank das eigene Kapital überlässt. Da die Bank in diesem Zeitraum mit dem entsprechenden Geld fest planen und auch arbeiten kann, werden attraktivere Zinsen vergeben. Ebenso ein Nachteil ist es, dass die Zinsen im Gegensatz zum Festgeld täglich neu bestimmt werden können.

Wie kann ein Tagesgeldkonto wieder gekündigt werden?

Für die Kündigung des Tagesgeldkontos existiert keine rechtliche Frist bzw. Laufzeit, sodass es jederzeit gekündigt werden kann. Hierfür ist es auch nicht erforderlich, Gründe anzugeben. Für die Kündigung dürfen von der Bank keine Kosten berechnet werden. Die Bank muss das zum Zeitpunkt der Kündigung auf dem Tagesgeldkonto vorhandene Guthaben plus Zinsen auf das Referenzkonto des Kontoinhabers überweisen. Für die Kündigung können Formulare genutzt werden, in denen alle relevanten Daten eingetragen werden.

DealDoktor meint…

Ein Tagesgeldkonto ist für Verbraucher geeignet, die eine sichere Anlagemöglichkeit und eine tägliche Verfügung wünschen. Auf einen unbestimmten Zeitraum kann das Geld ohne Festschreibung angelegt werden. Dadurch bleibt die hohe Flexibilität erhalten und der Kunde jederzeit verfügungsberechtigt. Im Gegensatz zum Geld auf dem Girokonto wird die Sparanlage verzinst, sodass das Geld vermehrt wird. Da sich die Konditionen und Zinsen der Anbieter oftmals stark unterscheiden, empfiehlt es sich, die zahlreichen verschiedenen Angebote vor dem Abschluss des Kontos gegenüber zu stellen. Hierbei hilft der kostenlose und unverbindliche Tagesgeld-Vergleich, der online zur Verfügung steht.