Girokonten Vergleich

Girokonten gibt es bei jeder Bank, welches ist jedoch das beste? Anstatt teure Gebühren zu bezahlen, könnt ihr hier ein kostenloses Girokonto finden. Mit unserem Kostenrechner bekommt ihr schnell und einfach einen guten Vergleich der Girokonten, die am besten an eure individuellen Bedürfnisse angepasst sind.

Für Studenten gibt’s oft ein kostenloses Girokonto. Hier geht’s zum Vergleich für Studenten. Für alle, die bei Abschluss auch gleich noch eine Prämie abstauben wollen, haben wir hier eine Übersicht über kostenlose Girokonten mit Prämie im Vergleich!

Du siehst hier keinen Vergleichsrechner? Dann wird er wohl von deinem Adblock-Tool (Werbeblocker) geblockt, bitte schalte diesen einfach im Browser ab.

Das Girokonto – kaum ein Konto ist bekannter als dieses. Warum das so ist, ist schnell erklärt – so gut wie jeder hat eines. Aus diesem Grund wird hier alles um das sogenannte Jedermann-Konto vorgestellt.

Die Anfänge des Girokontos

Wie nahezu jeder bankwirtschaftliche Fachbegriff stammt auch „Giro“ aus dem Italienischen. Auf der italienischen Halbinsel wurde schon im Mittelalter Geld verliehen und Geld angelegt. Zwar gab es noch keine EC-Karten und Geldautomaten, doch liegen die Anfänge des modernen Bankenwesens dort. Hamburg war die erste deutsche Stadt, in welcher schriftlich Geldbeträge zwischen verschiedenen Konten gewechselt wurde. Giro heißt „Kreis“ – man könnte das laufende Geschäft von Einzahlungen und Abbuchungen wie einen ewigwährenden Kreislauf verstehen, seit den 1960er Jahren etwa wurde das Girokonto auch für Privatkunden immer selbstverständlicher. Heutzutage kann bargeldlos bezahlt werden, für viele ist Onlinebanking eine Selbstverständlichkeit – natürlich über das Girokonto.

Wofür wird ein Girokonto gebraucht?

Jeder EU-Bürger hat Anspruch auf ein Girokonto mit Basiskonditionen, damit am gesamtgesellschaftlichen Leben teilgenommen werden kann. Dies drückt bereits die Wichtigkeit – und zunehmende Selbstverständlichkeit – dieses Kontokorrentkontos aus. Das Girokonto ist nicht zum Sparen oder Geldanlegen geeignet, sondern für das alltägliche Leben. Entsprechend wird das Geld auf dem Girokonto auch nicht verzinst. „Das Geld im Portemonnaie ist bereits so gut wie ausgegeben“ spricht ein penibler Bänker, manche behaupten, dies träfe bereits zu, wenn das Geld auf dem Konto liegt. Per EC-Karte, kurz für „Electronic Cash“, können Einkaufsbeträge an der Kasse bargeldlos bezahlt werden. Wer also viel auf dem Konto hat, kann auch viel ausgeben. Viele Kontobesitzer beschränken sich dabei einzig auf das Geld, welches auf dem Konto verfügbar ist, also kein Geld der Bank in Anspruch zu nehmen, wenn das Konto einmal nicht gedeckt ist. Das Geld auf dem Konto wird in aller Regel seitens Arbeitgeber in Form von Löhnen und Gehältern eingezahlt.

So ist das Girokonto geschützt

Dass es in Krisenzeiten besser ist, Geld ausschließlich bar zu Hause unter dem Kopfkissen zu horten, ist unlängst widerlegt. In Deutschland und der Europäischen Union gibt es Einlagensicherungskonzepte, welche das Geld der „Kleinen Leute“ bis zu einem Betrag von 100.000 EUR schützt. Unter diese Summe fallen die allermeisten Ottonormalverbraucher. Allerdings verpflichten sich viele Banken auch per se im Girovertrag dazu, das Geld der Kunden zu schützen. Gut zu wissen ist ebenfalls, dass Banken ein Girokonto eröffnen müssen, wenn das Interesse dazu bekundet wird, es besteht ein sogenannter Kontrahierungszwang, auch ohne Bonitätsprüfung, also ohne vorher eine Schufa-Auskunft einholen zu müssen kann das Girokonto eröffnet werden. Derzeit wird diskutiert, ob auch Flüchtlingen dieser Anspruch zugerechnet werden soll, um in Deutschland wirtschaftlich besser Fuß fassen zu können. Da jedoch Personalien des Kontoinhabers bei der Bank hinterlegt sein müssen, ist diese Maßnahme ob ihrer Durchführbarkeit umstritten.

Unstimmigkeiten: Der Kontowechsel

Dass ein Bankkunde die Bank wegen Unzufriedenheiten mit der Führung des Girokontos als Kunde verlässt, ist eher ungewöhnlich. Ungewöhnlich deshalb, da die Dienstleistung mehr oder minder überall gleich abläuft und das Prinzip Girokonto sehr überschaubar ist. Daher verdienen Banken ihren Gewinn auch nicht in diesem Bereich, Girokontennutzer haben aber einen sehr mittelbaren Effekt: Spätestens mit Beginn der Berufsausbildung oder der Aufnahme eines Nebenjobs wird ein Konto benötigt. Und ist dieses einmal bei der Bank des Vertrauens eröffnet, ist es wahrscheinlich, dass diese für Versicherungen oder Kredite als erstes angefragt wird und auch Sparkonten und beziehungsweise oder Wertpapierdepots hier eingerichtet werden. Ein Leben lang. Gibt es dennoch Unstimmigkeiten und es wird beschlossen, die Bank zu wechseln, ist die Bank verpflichtet, über die Modalitäten Auskunft zu geben und den Weggang nicht zu erschweren. Ein Wechsel des Kontos ist auch bei Umzug an einen neuen Wohn- Arbeits- oder Studienort denkbar und geschieht innerhalb einer Bankengruppe, etwa bei den Sparkassen und Volksbanken, sehr schnell.

Die Vor- und Nachteile

Als Alltagkonto ist das Girokonto im Laufe der Zeit geformt worden – entsprechend eignet es sich nicht zum Sparen oder der Vermögensverwaltung. Möglicherweise haben Eheleute drei Girokonten; eines für gemeinsame Ausgaben sowie ein separates für jeden Ehepartner. Junge Menschen werden über ein Girokontomodell speziell für junge Menschen an die Kontoführung herangeführt, nachdem die Spardose für das Sparbuch ausgedient hat. Eine solche Entwicklung ist wichtig für das Erwachsenwerden. Jedoch gibt es auch Menschen, für welche ein Girokonto zu viele Freiheiten bietet – man denke an die Möglichkeit, per Lastschrift einzukaufen. Hier muss differenziert werden, für wen welcher Freiheitsgrad im Girokontenverkehr geeignet ist.

Kommentar verfassen

Bild zum Kommentar hinzufügen (JPG, PNG)