Steuerspartricks f√ľr Studenten: So mehrere tausend Euro sparen!

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Dieser Artikel¬†richtet sich vorrangig an alle Studenten und Ex-Studenten unter euch, denn mit diesem legalen Steuerspartrick k√∂nnt ihr ungelogen tausende von Euro sparen. Hintergrund dazu ist, dass ihr¬†Ausgaben und Kosten, die mit dem Studium zusammenh√§ngen, als Werbungskosten √ľber die Jahre hinweg sammeln (sog. Verlustvortrag) und dann im¬†ersten Arbeitsverh√§ltnis damit den¬†zu versteuernden Jahresverdienst massiv dr√ľcken k√∂nnt. Dies geht sogar¬†7 Jahre r√ľckwirkend.¬†Aber jetzt erst mal von vorne…

Der Unterschied zwischen Werbungskosten und Sonderausgaben

Die beiden gr√∂√üten Positionen steuerrelevanter Ausgaben, mit denen sich die Steuerlast am besten dr√ľcken l√§sst, sind Sonderausgaben und Werbungskosten.¬†Werbungskosten sind alle beruflich bedingten Ausgaben,¬†Sonderausgaben¬†haupts√§chlich Versicherungs- und Vorsorgeleistungen (f√ľr Beispiele s. Tabelle). Was aber die Besteuerung betrifft, so gibt es einen signifikaten und den mitunter wichtigsten Unterschied: Der Verlustvortrag, welcher nur bei Werbungskosten m√∂glich ist!

Werbungskosten Sonderausgaben
Pendlerpauschale (Arbeitsweg), Fachb√ľcher, Arbeitscomputer, Studienkosten, sonstige Arbeitsmittel, Fortbildungs-/Bewerbungskosten, Umzugskosten Altersvorsorge (Riester…), Spenden, Mitgliedsbeitr√§ge, Kirchensteuer, Kinderbetreuung, Unterhalt, sonstige Versicherungen
Pendlerpauschale gedeckelt bei 4.500‚ā¨/Jahr, sonst keine Deckelung Steuerlich abzugsf√§hig bis 6.000‚ā¨/Jahr
Verlustvortrag (Sammlen von Verlusten und Übertragung auf spätere Jahre) möglich Verlustvortrag nicht möglich (absetzbar nur im gleichen Jahr, in dem sie angefallen sind)

In Worten:¬†Sonderausgaben k√∂nnen nur in dem Jahr, in dem¬†sie angefallen sind, steuerlich geltend gemacht werden und nicht auf sp√§tere Jahre vorgetragen werden. Konkret bedeutet das, dass absetzbare Sonderausgaben verfallen, wenn die¬†Eink√ľnfte in dem entsprechenden¬†Jahr nicht hoch genug waren, um die 6.000‚ā¨ vollst√§ndig auszusch√∂pfen. Werbungskosten dagegen k√∂nnen √ľber mehrere Jahre gesammelt werden.

Verlustvortrag: Erklärung und Beispiel

Macht ihr w√§hrend eures Studiums eine Steuererkl√§rung und gebt darin eure Werbungskosten an, bekommt ihr nicht sofort eine Steuerr√ľckzahlung – ihr habt ja auch keine Steuern gezahlt. Die Werbungskosten k√∂nnt ihr aber als sogenannte Verlustvortr√§ge geltend machen. Sobald ihr nach dem Studium eure erste Stelle antretet, k√∂nnt ihr diese mit eurem Einkommen und den darauf zu zahlenden Steuern verrechnen und einiges an Einkommenssteuer sparen.

Beispiel

Angenommen, euer Einstiegsgehalt nach dem Studium betr√§gt 40.000‚ā¨. Dann fallen daf√ľr ungef√§hr 7.000‚ā¨ an Einkommenssteuer an. √úberdies nehmen wir an, dass¬†sich im Studium¬†12.000‚ā¨ Kosten angeh√§uft haben.

Diese k√∂nnt ihr nun als Verlustvortrag geltend machen (wenn ihr regelm√§√üig eine Steuererkl√§rung macht) und¬†jetzt in der Steuererkl√§rung verrechnen. Konkret bedeutet das, dass ihr nur noch Einkommenssteuern auf 28.000‚ā¨¬†Gehalt (statt 40.000‚ā¨) zu zahlen habt. Die Lohnsteuer betr√§gt in diesem Fall gut 3.000‚ā¨ weniger, also nur 4.000‚ā¨¬†statt 7.000‚ā¨. Sollte euer Verlustvortrag w√§hrend des Studiums h√∂her sein, k√∂nntet ihr selbstverst√§ndlich auch noch mehr Steuern sparen. Ist der Verdienst im ersten Berufsjahr noch nicht hoch genug, wird das Geld in den folgenden Jahren ber√ľcksichtigt.

Was kann alles als Werbungskosten abgesetzt werden?

Das ist im Prinzip eine ganze Menge, und zwar alles, was ihr f√ľr euer Studium ausgebt:

  • Semesterbeitrag
  • Fachliteratur
  • Fahrtkosten
  • Kosten f√ľr Kopien und Arbeitsmittel
  • Zinsen f√ľr den Studienkredit
  • B√ľromaterialien wie Computer, Collegeblock und Stifte

Daf√ľr solltet¬†ihr s√§mtliche Kassenzettel und Rechnungen aufheben, damit ihr das daf√ľr gezahlte Geld ordnungsgem√§√ü belegen k√∂nnt. Lasst Euch also nicht die Rechnungen von euren Eltern √ľberweisen, sondern bezahlt sie lieber selbst. Falls diese euch finanziell unter die Arme greifen wollen, ist es besser, wenn ihr das Geld monatlich auf euer Konto bekommt und somit eure Rechnungen selbst bezahlen k√∂nnt.

studium-ausgaben-belege

Gesetzeslage: Der Bundesfinanzhof hat entschieden

Grundlage f√ľr diese ganz legalen Steuerspartricks f√ľr Studenten ist eine Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH): Nach dieser geh√∂ren die Ausgaben f√ľr ein Erststudium direkt nach dem Abitur oder f√ľr eine Berufsausbildung zu den Werbungskosten und werden nicht als Sonderausgaben bewertet (VI R 38/10 und VI R 7/10). Bislang war das immer nur f√ľr ein Zweitstudium oder eine weiterf√ľhrende Ausbildung¬†der Fall.

W√§hrend nun aber Sonderausgaben nur in dem Jahr geltend gemacht werden k√∂nnen, in dem sie anfallen, d√ľrfen Werbungskosten als Verlustvortrag geltend gemacht¬†(und somit √ľber mehrere Jahre gesammelt) werden, so dass sie die Steuerschuld in sp√§teren Jahren mindern.

F√ľr Studenten sind ohnehin 8004‚ā¨¬†Verdienst j√§hrlich steuerfrei. Wenn ihr mit euren Einnahmen diesen Betrag nicht √ľberschreitet, f√§llt weder Einkommenssteuer an, noch k√∂nnt ihr Sonderausgaben abziehen. F√ľr das Studium entstandene Werbungskosten k√∂nnt ihr jedoch geltend machen und sp√§ter von den Einnahmen abziehen.

Die aktuelle Gesetzeslage ist dazu aber leider ein wenig schwammig, denn das Urteil vom BFH ist noch nicht rechtskräftig und beim BVerfG laufen aktuell mehrere Verfahren, deren Ausgang die steuerlichen Behandlung der Erstausbildung bestimmen wird. Bis dahin werden von den Finanzämtern vorläufige Steuerbescheide ausgestellt, die erst nach Urteilsspruch rechtskräftig werden. Da bereits zwei Instanzen zugunsten von Erststudenten entschieden haben, stehen die Chancen sehr gut, dass auch das BVerfG als letze Instanz zugunsten von Erststudenten entscheidet.

Die Steuererklärung jedes Jahr abgeben

Ihr solltet also in jedem Fall eine Steuererkl√§rung beim zust√§ndigen Finanzamt einreichen, auch wenn ihr nur geringe oder gar keine Eink√ľnfte angeben k√∂nnt.¬†Auch wenn ihr zwar keine Steuern zahlen m√ľsst, k√∂nnt ihr Steuern sparen: Die Unterst√ľtzung der Eltern oder das BAf√∂G sind steuerfreie Einkommen, die nicht mit den anfallenden Werbungskosten verrechnet werden k√∂nnen.

So funktioniert’s

In der Anlage N¬†werden s√§mtliche Ausgaben aufgelistet: Dazu geh√∂ren die Zinsen f√ľr den Studienkredit, die Fahrtkosten zur Uni, der Semesterbeitrag, Ausgaben f√ľr Fachb√ľcher, Computer und B√ľromaterialien. Je nach Studienfach kann ein hoher Verlust entstehen. Auch wenn ihr BAf√∂G bezieht, k√∂nnt ihr die Verluste geltend machen: Hier sind nur eventuelle Sachkostenzusch√ľsse als Einnahmen anzugeben, da das BAf√∂G zum steuerfreien Einkommen z√§hlt. Wenn ihr allerdings f√ľr Praktika oder einen Nebenjob (z.B. Werkstudent, Minijob) Eink√ľnfte erzielt habt, ist euer Verlust nicht ganz so hoch. Sind s√§mtliche Einnahmen und Ausgaben aufgelistet, m√ľsst ihr auf dem Mantelbogen eurer Steuererkl√§rung ein Kreuz im Feld „Antrag auf Verlustfeststellung“ machen. Das Finanzamt registriert und speichert den Verlust. Sobald ihr tats√§chlich Geld verdient, wird dieser vom k√ľnftigen Gehalt bei der Steuererkl√§rung abgezogen. Dabei m√ľsst ihr euch noch nicht einmal beeilen, da einmal festgestellte Verlustvortr√§ge nicht verfallen.

Es geht aber noch einfacher

Eine Steuererkl√§rung zu machen muss nicht kompliziert sein. Anbieter wie smartsteuer.de¬†oder studentensteuererklaerung.de helfen euch dabei – ab¬†nur 14,95‚ā¨ f√ľr eine abgegebene Steuerkl√§rung k√∂nnt ihr tausende Euro sparen, und das komplett ohne Kenntnis um gewisse Anlagen und wo Haken gesetzt werden m√ľssen usw.¬†Ganz unten¬†habe ich euch noch eine kleine Videoanleitung mitgegeben, in der¬†ich euch zeige, wo und wie der Verlustvortrag bei smartsteuer.de angegeben werden kann.

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Wer schon fertig ist, geht leer aus?

Wenn ihr schon länger studiert und bis jetzt keine Steuererklärung gemacht habt, braucht ihr keine Angst zu haben, dass euch die Steuerersparnis entgehen könnte: Ihr könnt in den meisten Fällen bis zu sieben Jahre später eure Ausgaben als Verlustvortrag noch geltend machen. Resultieren die Ausgaben aus einem Zweitstudium, habt ihr also bereits eine abgeschlossene Ausbildung oder ein erstes Studium erfolgreich absolviert, akzeptieren die Finanzämter den Abzug der Werbungskosten bereits seit einigen Jahren problemlos. Vorher galt, dass das Studium, welches auf eine Ausbildung folgte, mit dieser in einem Zusammenhang stehen musste. Wer also eine Ausbildung als Bankkaufmann gemacht hatte, konnte anschließend BWL studieren und den Verlustvortrag geltend machen. Wenn ihr nach dem Bachelor noch einen Abschluss als Master plant, könnt ihr die hierbei entstehenden Kosten ebenfalls bei der Steuererklärung angeben und als Verlustvortrag geltend machen.

Doppelte Haushaltsf√ľhrung: Die Miete f√ľrs Studentenzimmer angeben

Selbst die Miete f√ľrs Studentenzimmer kann die sp√§teren Steuerzahlungen mindern. Immerhin ist das in vielen F√§llen der gr√∂√üte Posten auf der Ausgabenliste. Allerdings erkennt das Finanzamt diese Ausgaben nur dann an, wenn das Studentenzimmer als „doppelte Haushaltsf√ľhrung“ gilt. Auch wenn ihr mit eurem Erstwohnsitz immer noch bei den Eltern gemeldet seid, wissen die Beamten, dass dieser oft nur Schein ist. Nur wer tats√§chlich eine eigene Wohnung im Heimatort hat, kann die doppelte Haushaltsf√ľhrung geltend machen, sollte aber tats√§chlich immer wieder dorthin fahren (und die Fahrtkosten ebenfalls geltend machen). Dann sehen die Finanzbeamten, dass der Lebensmittelpunkt tats√§chlich noch in der alten Heimat ist und nicht in der neuen Studentenbude. Die eigene Wohnung kann durchaus im Haus der Eltern sein, ihr solltet jedoch euren eigenen Haushalt f√ľhren und nicht die W√§sche oder das Kochen von Mama erledigen lassen. Ein eigener K√ľhlschrank und eine eigene Waschmaschine nehmen beispielsweise Finanzbeamte als Indizien, ob jemand tats√§chlich seinen eigenen Hausstand f√ľhrt.

Der Job nach dem Studium ist entscheidend

Damit das Finanzamt die entstandenen Kosten auch wirklich als Verlustvortrag akzeptiert, muss die Berufst√§tigkeit nach dem Studium von diesem veranlasst sein. Wenn ihr Medizin studiert und sp√§ter als Arzt oder √Ąrztin arbeitet, ist das kein Problem. Falls ihr jedoch Sinologie, Germanistik oder Philosophie studiert habt und anschlie√üend als Rettungsassistent oder Taxifahrer arbeiten solltet, kann es sein, dass die Finanzbeamten den Verlustvortrag nicht anerkennen wollen und auf den fehlenden Bezug zur ausge√ľbten T√§tigkeit verweisen.

Rechnungen selbst bezahlen

Sehen die Finanzbeamten, dass ihr eure Rechnungen nicht selbst bezahlt habt, weil sie beispielsweise von euren Eltern √ľberwiesen wurden, k√∂nnen sie ebenfalls die geltend gemachten Werbungskosten streichen. Sie argumentieren damit, dass ein Student, dessen Zahlungen von Verwandten √ľbernommen wurde, daf√ľr keine Vorteile einstreichen k√∂nne. Wenn ihr also sicher sein wollt, dass das Finanzamt eure Ausgaben anerkennt, solltet ihr eure Rechnungen selbst bezahlen und euch das Geld von Euren Eltern aufs Konto √ľberweisen lassen. Das gilt auch f√ľr die Miete der Studentenunterkunft: Ihr selbst solltet f√ľr die dabei entstehende Miete aufkommen. Die Miete l√§sst sich – doppelte Haushaltsf√ľhrung vorausgesetzt – sogar dann als Werbungskosten geltend machen, wenn Euren Eltern das Appartement geh√∂rt und es an euch vermieten. Wenn ihr also Geld f√ľr den Lebensunterhalt als Studenten von euren Eltern √ľberwiesen bekommt und einen Teil davon als Miete zur√ľck√ľberweist, ist das f√ľr das Finanzamt v√∂llig in Ordnung. Allerdings darf die Miete hierf√ľr nicht allzu niedrig sein, sondern sollte mindestens 75 Prozent der am Markt √ľblichen Miete betragen.

Auch Eltern können Steuervorteile geltend machen

Wenn ihr als Studenten eure Ausgaben in der Steuererkl√§rung geltend macht, k√∂nnen eure Eltern trotzdem den Ausbildungsfreibetrag in H√∂he von 924‚ā¨ f√ľr euch ansetzen. Auch der Anspruch auf Kinderfreibetrag und Kindergeld bleibt erhalten. Auch wenn ihr eure Werbungskosten in der Steuererkl√§rung angebt, ist damit noch nicht gew√§hrleistet, dass diese Regelung bis zum Start in den Beruf immer noch gilt. Das Bundesfinanzministerium arbeitet l√§ngst an einer √Ąnderung dieses Gesetzes – und es ist nicht auszuschlie√üen, dass diese √Ąnderung auch r√ľckwirkend gilt: Als vor √ľber 10 Jahren der Bundesfinanzhof schon einmal entschied, dass die Kosten f√ľr ein Studium als Werbungskosten abgesetzt werden k√∂nnen, √§nderte die Regierung nur ein Jahr sp√§ter das entsprechende Gesetz, so dass die Kosten nur noch als Sonderausgaben im gleichen Jahr geltend gemacht werden konnten. Im November 2014 entschied der BFH, dass die Ungleichbehandlung von Erst- und Zweitausbildung verfassungswidrig sei. Jetzt muss zwar das Bundesverfassungsgericht noch dar√ľber entscheiden, doch nur wenn ihr eure Steuererkl√§rung abgebt, k√∂nnt ihr sp√§ter tats√§chlich Steuern sparen.

Was m√ľsst ihr daf√ľr tun?

  • S√§mtliche Rechnungen selbst bezahlen und euch das Geld als Pauschale von den Eltern aufs Konto √ľberweisen lassen
  • Alle Belege √ľber entstandene Kosten sorgf√§ltig aufheben und abheften, dazu z√§hlen beispielsweise: Computer, Fachb√ľcher, B√ľromaterialien, Studiengeb√ľhren, Fahrtkosten und eventuelle Kosten f√ľr die Studentenwohnung (Stichwort: doppelte Haushaltsf√ľhrung), also alles, was ihr an Lernmaterialien und Geb√ľhren f√ľrs Studium zahlen m√ľsst.
  • Eine Steuererkl√§rung ausf√ľllen, die Einnahmen und Ausgaben in der Anlage N nachweisen.
  • Auf dem Mantelbogen „Antrag auf Verlustfeststellung“ ankreuzen.
  • Die Steuererkl√§rung auch tats√§chlich beim Finanzamt einreichen.

F√ľr die ersten beiden hier genannte Puntke seid ihr komplett selbst verantwortlich, bei den letzten dreien kann ich euch zumindest ein wenig helfen,¬†denn die foldenden¬†Anbieter¬†machen es euch einfach – ab¬†nur 14,95‚ā¨ f√ľr eine abgegebene Steuerkl√§rung k√∂nnt ihr tausende Euro sparen. Ich habe smartsteuer.de und studentensteuererklaerung.de f√ľr euch gegen√ľbergestellt und kurz verglichen:

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Zielgruppe Arbeitnehmer, Selbständige (EÜR möglich), Vermieter, Rentner, Azubis/Studenten Spezialisierung auf Studenten
Kundenservice  0800/7238222 (24/7, kostenlos) 030/98337017 (09-19 Uhr, Ortstarif)
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Hinweise f√ľr Studenten ohne Einkommen ungeeignet, da dann¬†Verlustvortrag nicht¬†ansetzbar Steuererkl√§rung mit Verlustvortrag ohne Einkommen m√∂glich
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Die im Video ausgef√ľllte Steuererkl√§rung bei smartsteuer k√∂nnt ihr zum Abgleich hier als PDF herunterladen: Steuerberechnung,¬†Verlustvortrag.

Disclaimer: Abschlie√üend m√∂chte ich noch anmerken, dass ich kein Steuerberater bin und dieser Beitrag und diese Anleitung nur eine Anregung dazu sind, euch selbst intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und zu informieren. Ich √ľbernehme keine Gew√§hr f√ľr meine Aussagen und Angaben – bestenfalls lasst ihr nochmal jemanden Professionellen √ľber eure Steuererkl√§rung schauen.

Scherzkeks

21.10.2016, 18:27 Antworten Zitieren #

Frage: Wenn man bisher keine Erkl√§rung abgegeben hat, weil man nicht musste (<8000‚ā¨ Eink√ľnfte) – geht das dann auch?

    DealDoktor

    21.10.2016, 19:27 Antworten Zitieren #

    @Scherzkeks:
    Du kannst diese Steuererkl√§rungen 7 Jahre r√ľckwirkend machen und die Werbungskosten dementsprechend auch noch ansetzen, wenn du innerhalb der letzten 7 Jahre studiert hast.

Tester

29.10.2016, 08:37 Antworten Zitieren #

Hallo, danke f√ľr den Beitrag. Ich habe nun keine Rechnungen aufgehoben. Besteht trotzdem eine Chance, an das Geld zu kommen? Die Semestergeb√ľhrem wurden bspw √ľber Online Banking √ľberwiesen, Mieten ebenso. Danke und Gru√ü

    DealDoktor

    29.10.2016, 14:47 Antworten Zitieren #

    @Tester:
    Ja, es gibt viele Pauschalen, die angesetzt werden k√∂nnen und auch f√ľr die Semesterbeitr√§ge wirst du sicherlich noch einen Beleg deiner Uni bekommen. Solltest du andere Produkte online bestellt haben (Laptop bei Amazon oder √§hnliches), dann findest du ggf. noch belege in deinen Mails. Ich empfehle dir die StudentenSteuererkl√§rung, die helfen die mit entsprechenden Pauschalen und haben einen sehr guten Support.

    LG, Dein Doc.

      Tester

      29.10.2016, 15:19 Zitieren #

      @DealDoktor:
      Hi Doc und danke schon mal. Kann ich deren Service auch als Ex-Student nutzen? LG

      DealDoktor

      30.10.2016, 13:18 Zitieren #

      Nat√ľrlich kannst du das ūüôā Wenn du deine Erfahrungen hier mit uns teilen w√ľrdest, freuen wir uns nat√ľrlich sehr dar√ľber!

Loeffelknecht

08.11.2016, 08:39 Antworten Zitieren #

Das ist kein "legale(r) Steuerspartrick", sondern dogmatisch nachvollziehbar….

"Pendlerpauschale gedeckelt bei 4.500‚ā¨/Jahr, sonst keine Deckelung. Falsch."
Nach ¬ß 9 (1) S. 1 Nr. 4 S. 1 2. HS EStG i. V. m. BMF v. 31.10.2013 TZ 1.3 gilt die H√∂chstgrenze nur f√ľr Fahrten zwischen Wohnung und erster T√§tigkeitsst√§tte, die nicht mit dem eigenem Kraftwagen, sondern z. B. mit der Bahn, zu Fu√ü oder sonst wie zur√ľckgelegt werden.

Bitte den Artikel nochmal √ľberarbeiten…

Liebe Gr√ľ√üe

Ein Tax – Student ūüėČ

Loeffelknecht

08.11.2016, 08:44 Antworten Zitieren #

"Auch Eltern k√∂nnen Steuervorteile geltend machen" Vor allem k√∂nnen die Eltern, die KV Beitr√§ge, sofern diese das Kind selbst bezahlt und die Eltern noch unterhaltspflichtig sind, in ihrer eigenen Steuererkl√§rung ber√ľcksichtigen, was sich dann auch steuerlich auswirkt. Bei dem Kind liefen Sie wahrscheinlich ins leere, da wie oben ja erw√§hnt, im Studium keine positiven Eink√ľnfte generiert werden.

Loeffelknecht

08.11.2016, 08:49 Antworten Zitieren #

"Rechnungen selbst bezahlen" dogmatisch, selbst wenn die Eltern die Kohle erstatten, ist ein darf kein WK РAbzug mehr erfolgen => Leistungsfähigkeitsprinzip.

"Wenn ihr also sicher sein wollt, dass das Finanzamt eure Ausgaben anerkennt, solltet ihr eure Rechnungen selbst bezahlen und euch das Geld von Euren Eltern aufs Konto √ľberweisen lassen."
Was dann nat√ľrlich dazu f√ľhren w√ľrde, dass evtl ¬ß 370 AO greift.

Dir ist bewusst, dass du unter Abw√§gung aller widerstreitenden Interessen mit dieser Ausf√ľhrung eventuell den Tatbestand der Beihilfe zur Steuerhinterziehung erf√ľllen k√∂nntest?

Lieber Doc, so gut deine Tipps auch gemeint sind, w√ľrde ich diese nochmal √ľberarbeiten ūüôā

leuchtenberger

08.11.2016, 18:18 Antworten Zitieren # hilfreich

habe das letztes jahr gemacht, leider. der Steuerberater hat mich 400 euro gekostet und das ergebnis war lange nicht das erwartete. Und jetzt muss ich ertmal eine Anstelung finden welche die sonderausgaben rechtfertigt. das heist, arbeitet man nach seinem studium zun√§chst nicht in einem der nenen qualifikation angemessenen anstellung dann ist aller aufwand umsonst gewesen. dann gibts null euro zur√ľck.

    DealDoktor

    08.11.2016, 20:58 Antworten Zitieren #

    @leuchtenberger:
    Das ist richtig und nochmal ein wichtiger Hinweis, das haben wir auch oben im Abschnitt "Der Job nach dem Studium ist entscheidend" erwähnt.

08.11.2016, 18:22 Antworten Zitieren #

@leuchtenberger: Aber du hoffentlich keine Germanistik studiert, oder? Mir tun die Augen weh.ūüėĘ

Jens53

19.12.2016, 21:26 Antworten Zitieren #

Ich kann Loeffelknecht nur zustimmen, einige Aussagen in dem Artikel sind mehr als unzutreffend. Zum Beispiel der Grundfreibetrag von 8004 ‚ā¨ wurde nunmehr schon x-mal erh√∂ht und galt zuletzt f√ľr 2012, in dem erw√§hnten Kontext erwartet man eine aktuelle Zahl (f√ľr 2016: 8652).
Auch die Begrenzung der Sonderausgaben auf 6000/Jahr ist schlichtweg falsch. Um es einfach auszudr√ľcken: es gibt verschiedene "Arten" von Sonderausgaben und somit eine vielzahl von H√∂chstbetr√§gen f√ľr den jeweiligen Typus (vgl. ¬ß10 EStG). Die 6000 ‚ā¨ betreffen lediglich die Aufwendungen f√ľr die eigene Berufsausbildung i.S. ¬ß 10 Absatz 1 Nummer 7 EStG. F√ľr Altersvorsorgeaufwendungen gilt gem. ¬ß10 Absatz 3 Satz 1 EStG ein H√∂chstbetrag in 2015 in H√∂he von 22172 ‚ā¨.

Eins noch, Dealdoc, beachte bitte das Steuerberatungsgesetz, denn ich denke nicht dass du im § 4 StBerG auftauchst:
§ 5 Verbot der unbefugten Hilfeleistung in Steuersachen, Missbrauch von Berufsbezeichnungen
(1) Andere als die in den ¬ß¬ß 3, 3a und 4 bezeichneten Personen und Vereinigungen d√ľrfen nicht gesch√§ftsm√§√üig Hilfe in Steuersachen leisten, insbesondere nicht gesch√§ftsm√§√üig Rat in Steuersachen erteilen. Die in ¬ß 4 bezeichneten Personen und Vereinigungen d√ľrfen nur im Rahmen ihrer Befugnis gesch√§ftsm√§√üig Hilfe in Steuersachen leisten.

Babsbabs

19.12.2016, 22:09 Antworten Zitieren #

Nach dem Steuersparen nicht vergessen √ľber den b√∂sen Hoeness zu schimpfen

Y..

20.12.2016, 09:24 Antworten Zitieren #

@Jens53: wie du nervst ūüėÄ

Wichtige Frage

21.12.2016, 19:39 Antworten Zitieren #

Vielen Dank f√ľr diesen Beitrag. Wie sieht es aus, wenn man nebenher ein Nebengewerbe als Kleinunternehmer/Einzelunternehmer f√ľhrt und bereits die Steuerbescheide f√ľr 2012, 2013, 2014 vorliegen hat? Kann man diese nachtr√§glich "korrigieren" (lassen)?

Student

30.12.2016, 09:34 Antworten Zitieren #

Was ist denn die Quelle f√ľr √Ąnderung von 7 auf 4 Jahre ab 2017?
Ist das was offizielles? Einige andere Seiten behaupten dass auch, aber ich finde nichts offizielles vom Finanzamt. Außerdem habe ich sowohl mit meinen Sachbearbeiter vom Finanzamt als auch meinem Berater von der Lohnsteuer Hilfe gesprochen . Weder Finanzamt noch Lohnsteuerhilfe konnten mir das bestätigen. Laut Ihren Aussagen geht's sieben Jahre auch noch nächstes Jahr. Also es 2017.

√ľber eine offizielle beziehungsweise g√ľltige oder rechtskr√§ftige Quellenangabe w√ľrde ich mich sehr freuen.

Au√üerdem frage ich mich wie das ist wenn man einen Verlustvortrag bildet und zwischenzeitlich also ein paar Jahre drauf oder halt auch gleich einen geringf√ľgigen Job annimmt bis zu 450 ‚ā¨ im Monat ob das sich auf den Verlustvortrag auswirkt als Ort diese Eink√ľnfte zu 100 Prozents oder zu wie viel Prozent auch immer den Verlustvortrag mindert. Muss man da auf ihrem etwas achten ? Habe da etwas gelesen dass man es pauschal versteuern lassen muss ohne die Lohnsteuerkarte etc. Ist da was dran?

Ich

30.12.2016, 12:38 Antworten Zitieren #

@ Student und @ Prospektleser: Mich w√ľrde auch sehr interessieren, ob die 7 Jahre noch gelten oder ob es da bereits eine √Ąnderung gab oder evtl. zum 1.1.2017 gibt? Ich konnte hierzu auch nichts Offizielles im Internet finden. Zur Thematik sieht z.B. hier: http://kanzlei-kudrass.de/homepage/
Danke!

Student

30.12.2016, 23:47 Antworten Zitieren #

Habe die mal per mail gefragt, ob sie da offizielle / rechtsg√ľltige Infos dazu haben.
http://kanzlei-kudrass.de/homepage/

per mail konnten sie mir nichts sagen ohne eine "Signatur" leider hab ich keine…
Wenn jemand mag, kann er es gern nochmal bei denen probieren und die infos hier dann posten.

Ich find das sehr seltsam, dass diverese Internetportale, das behaupten, aber von offizieller Seite wei√ü keiner was davon…
Wäre gut, wenn das mal jemand aufklären könnte

Anonymous

16.02.2017, 12:11 Antworten Zitieren #

Bezieht sich die "sieben Jahre Regelung" nur auf Kosten, die durch ein Erststudium entstanden sind, oder kann
man auch die Kosten einer Assistenzartzeit (Teil der Ausbildung nach dem Studium) geltend machen? Vielen Dank f√ľr Eure Hilfe!

JonasTrau

20.06.2017, 15:56 Antworten Zitieren #

Vielen Dank f√ľr diesen informativen Beitrag. Auch als Student ist es ratsam, sich an einen Steuerberater zu wenden, wenn man sich selber nicht traut, eine Einkommenssteuererkl√§rung zu schreiben. Denn die Summe, die man am Ende spart, k√∂nnte enorm ausf√ľllen. Auf der Suche nach einem Steuerberater in Bremen bin ich dabei auf folgende Seite gesto√üen: http://www.steuerberatung-heyne.de

Anfänger

18.07.2017, 16:35 Antworten Zitieren #

Moin, vielen Dank f√ľr den informativen Beitrag. Kann mir einer erkl√§ren, was passiert, wenn man als Werkstudent neben dem Masterstudium arbeitet und damit mehr als den Grundfreibetrag arbeitet, sprich eher 14000 Euro verdient aber hohe Studiengeb√ľhren von 10 T‚ā¨/Jahr hat?
Dann kann ich ja trotzdem noch einen Verlust ausweisen, oder?

H:Lied

01.08.2017, 23:03 Antworten Zitieren #

Hallo,

ich habe bis 2014 BWL Marketing studiert. Nun bin ich als Marktleiter angestellt. Kann ich das MeisterBaf√∂g f√ľr diese4 Semester nachtr√§glich absetzen?
Wenn ja, in welcher Anlage kann ich dies eingeben.

Vielen lieben Dank

Detlef_1

13.09.2017, 21:31 Antworten Zitieren #

man kann keinen Verlustvortrag mehr nachreichen wenn es schon eine Steuererklärung gemacht hat? Oder gibt es hier eine Regelung auf die man sich berufen kann?
Danke

Melanie.z.

17.11.2017, 11:41 Antworten Zitieren #

Wie macht man das denn, um die Steuererklärung von 2010 (also von vor 7 Jahren) zu machen? Ich kann bei smartsteuer nur auswählen bis 2013.

DealDoktor

17.11.2017, 14:00 Antworten Zitieren #

Bei der Studentensteuererklärung geht das aber.

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