Eine für alle: Die Curve Mastercard vereint Kreditkarten + senkt Gebühren *bald mit AMEX*

Update Es hat sich einiges getan in den letzten Wochen. Ich habe den Artikel mal überarbeitet. Die wichtigsten Änderungen im Folgenden (der Support von AMEX ist für mich der absolute Knaller!):

  • 17.09.: Bargeldabhebungen mit eurer Curve Karte werden von den dahinterliegenden Kartenanbietern nun auch als solche erkannt – und diese können dann ihre Gebühren dafür ansetzen, was ja vorher durch Curve umgangen wurde. Auf der anderen Seite hat es den Vorteil, dass Kreditkarten mit Rabatten (z.B. Tankrabatt, Reiserabatt, Reiseversicherung etc) nun also auch über Curve erkannt werden können (s. Blogpost).
  • 20.09.: Keine Fremdwährungsgebühren mehr! Die bisherigen 1% Fremdwährungsgebühren werden beim Einsatz und Geldabheben (innerhalb der Kartenlimits) gestrichen (s. Blogpost)! Aber Achtung: Nur bis £500 bei der kostenlosen (blauen) Karte und nur außerhalb der Wochenenden.
  • 09.10.: Ankündigung von Curve: Noch im November wird American Express zusätzlich zu VISA und Mastercard unterstützt – für euch bedeutet das: Eure AMEX Kreditkarten werden ab sofort dank Curve fast überall akzeptiert werden!

Zugegeben, ich bin vielleicht ein etwas besonderer Fall: Ich besitze mehrere Kreditkarten und benutze auch fast alle regelmäßig. Wieso braucht ein Mensch so viele Kreditkarten? Zum einen bin ich aktiver Prämien- und Meilensammler, zum anderen brauche ich als Selbständiger auch Firmenkarten. Als mir die Curve Kreditkarte empfohlen wurde, war ich sofort begeistert, denn die Curve Mastercard vereint alle VISA- und Mastercards (und demnächst auch American Express!), die ihr habt, in einer einzigen Karte. Dadurch müsst ihr, wenn ihr unterwegs seid, nicht mehr alle eure Karten mitschleppen, sondern nur die eine. Welche Kreditkarten ihr jeweils über die Curve Kreditkarte belasten wollt, könnt ihr jederzeit in der App entscheiden – und auch rückwirkend von einer Karte zur anderen umbuchen.

Tipp Und das beste: Etwaige Auslandseinsatzgebühren (Fremdwährungsgebühren) eurer bestehenden Karten könnt ihr dank Curve auf 0% reduzieren.

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Curve vereint Kreditkarten in einer Mastercard

Multi-Kreditkarte, Meta-Kreditkarte oder wie auch immer man sie nennen mag: Eine einzige Kreditkarte und dahinter stecken gleich mehrere andere Kreditkarten! Für mich eine der spannendsten Entdeckungen auf dem Kreditkartenmarkt. Das Startup Curve aus England macht mit einer einzigen Kreditkarte möglich, mehrere Karten zu verwenden. So kann immer die Kreditkarte für eine Transaktion genutzt werden, die im jeweiligen Fall am günstigsten ist (z.B. beim Bargeld abheben, Bezahlen im Ausland, Bezahlen in Fremdwährung usw) oder auf der noch Guthaben oder Kreditrahmen ist. Nutzen kann man die Curve Kreditkarte mit allen Mastercards und VISA-Karten. American Express Kreditkarten werden leider nicht unterstützt.

Die Vorteile der Curve Card

Über die kostenlose Curve App (Android/iOS) kann ganz einfach ausgewählt werden, welche Kreditkarte beim Bezahlen jeweils belastet werden soll. Dadurch wird immer die Karte genutzt, die ihr gerade nutzen wollt, ohne dass ihr sie selbst dabei haben müsst. Auch die jeweilige PIN ist die der Curve Kreditkarte, d.h. ihr müsst euch auch nicht mehr die einzelnen anderen PINs merken. An Google und Apple Pay-Integration wird gearbeitet und sie soll „in naher Zukunft“ gegeben sein. Folgende Vortreile bietet euch die Curve Kreditkarte:

 Kostenlos – keine Schufa (selbst über MeineSchufa geprüft)
 Bereits angekündigt: Baldige Unterstützung von AMEX, das boostet die Akzeptanz eurer American Express Karte
Nur noch eine Kreditkarte – nur noch eine PIN
 Gebühren sparen (Fremdwährung), auch bei Kreditkarten mit Gebühr! *GENIAL*
 Kontaktloses Bezahlen auch für Kreditkarten, die dies nicht unterstützen
Einfache Art, Geldflüsse zu managen und zu verwalten
 Problemloses umbuchen auf andere Kreditkarte, wenn aus Versehen mit falscher Karte bezahlt wurde („Go back in time“)
 Cashback bei einigen Händlern wir Deutsche Bahn, Spotify, Lidl & Co (leider hauptsächlich UK)

Die Curve Card ist kostenlos. Inzwischen gibt es aber auch eine kostenpflichtige Variante (Curve Black), die £50 Jahresgebühr kostet und ein paar (meiner Meinung nach in Deutschland nicht nennenswerte) Vorteile liefert. Für Deutsche ist die kostenlose Karte absolut ausreichend.

Über die Curve App könnt ihr eure Ausgaben der verschiedenen Kreditkarten im Blick behalten, bei Verlust die komplette Nutzung direkt und mit einem Klick sperren, eure Einstellungen machen (z.B. welche Kreditkarte wann benutzt werden soll) und innerhalb von 14 Tagen von einer Kreditkarte auf eine andere umbuchen, wenn aus Versehen beim Bezahlen die falsche Kreditkarte eingestellt war und belastet wurde (das Feature nennt sich „Go back in time“). Die App bietet aber auch die Möglichkeit, alle Umsätze auf einen Blick zu haben. Außerdem können die Umsätze beim Exportieren je nach Wunsch automatisch oder manuell einer Kategorie zugeordnet werden. Dadurch ist es möglich, auch einen optimalen Überblick über einzelne Ausgabenbereiche zu haben.

Curve Insights und Timeline: Verwaltung der Ausgaben

So habt ihr als Nutzer die Möglichkeit, Privatausgaben von Geschäftsausgaben zu trennen, und diese für die Buchhaltung aufarbeiten zu können. Ihr könnt sogar mit der Curve App direkt den entsprechenden Kassenzettel abfotografieren und zur gerade getätigten Zahlung zuordnen, so dass ihr auch alle Belege direkt digitalisiert und verknüpft habt.

Curve Belege einscannen

Mit der Curve Karte könnt ihr überall da kontaktlos zu bezahlen, wo dies möglich ist. Da es immer noch Kreditkarten gibt, welche das Mobile Payment nicht anbieten, kann durch das Nutzen der Curve Mastercard diese Möglichkeit doch noch genutzt werden.

Bargeld abheben mit Curve

Mit der Curve Mastercard ist es möglich, £200 (ca. 220€) im Monat abzuheben – solltet ihr dabei fremde Währung im Ausland abheben wollen, entfällt auch hier die Fremdwährungsgebühr. Achtung: Seit Mitte September entfallen die Bargeldabhebungsgebühren allerdings nicht mehr, es fallen die normalen Gebühren eurer hinterlegten Kreditkarte an.

Geld abheben Visa

Ihr könnt natürlich auch mehr als £200 (ca. 220€) im Monat abheben, zahlt dann aber 2% Gebühren pro Abhebung. Habt ihr allerdings auch eine Debit-Karte in der Curve App hinterlegt, könnt ihr auch diese zum Abheben nutzen und umgeht damit die 220€-Grenze (nachlesen bei Curve). Pro Monat sind allerdings maximal 10 Abhebungen kostenlos, jede weitere in dem Monat kostet dann £0.50 (~0,56€), egal mit welcher hinterlegten Karte.

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Fremdwährungsgebühren sparen mit Curve

Auch Auslandseinsatzgebühren bzw. Fremdwährungsgebühren sind insb. für Reisende natürlich immer ein Dorn im Auge. Bei vielen Kreditkarten (s. Liste der 8 besten kostenlosen Kreditkarten) werden bei der Nutzung zum Bezahlen in Fremdwährungen oft 1,75% – 2% Auslandseinsatzgebühr fällig. Wer allerdings die Curve Mastercard nutzt, kann auch hier Geld sparen: Denn Curve verspricht, die Fremdwährungsgebühren auf 0% zu senken. Das klappt allerdings leider nicht an den Wochenenden, Details dazu im Curve Blogbeitrag. An den Wochenenden haben die Märkte geschlossen und es muss leider eine Gebühr von 0,5% (für Euro und Dollar) bzw. 1,5% für alle anderen Währungen berechnet werden.

Wichtig Solltet ihr im Ausland unterwegs sein, wo mit einer Währung bezahlt wird, die nicht eurer hinterlegten Karte entspricht, eure Karte selbst aber schon keine Fremdwährungsgebühren verlangen, dann versucht mal folgenden Trick: Wählt die entsprechende Karte aus, klickt am rechten unteren Rand der Kartenabboldung auf das kleine (i) und dann auf „Change card currency“. Stellt die Währung auf die jeweilige Landeswährung ein mit der ihr bezahlt. Der Theorie nach sollte Curve dann die Transaktion zum Original Kartenanbieter durchschleußen, der dann ja aber auch keine Fremdwährungsgebühren in Rechnung stellt – ggf. kann man so sogar die Gebühren an den Wochenenden umgehen, das ist von mir aber noch ungetestet.

Die Curve Smartphone App

Für jeden gebuchten Umsatz auf der Curve Karte gibt es eine Push-Nachricht. Dadurch ist der Besitzer direkt bei Falschbuchungen informiert, hat aber zugleich auch seine eigenen Buchungen im Blick. Wer im Nachhinein merkt, dass er beim Bezahlen aus Versehen die falsche Karte mit der Curve Karte genutzt hat, kann dies mit der „Go back in time“ Funktion in der App innerhalb von 14 Tagen ändern. Dadurch wird der Betrag, der versehentlich von der falschen Kreditkarte gebucht wurde, wieder zurückgebucht, und die richtige Kreditkarte belastet.

Curve Go back in Time
Go back in time: Falsch belastete Kreditkarte rückbuchen

Cashback mit Curve

Ganz am Rande sei noch erwähnt, dass man beim Bezahlen mit der Curve Mastercard auch an einem Cashback Programm teilnehmen kann, das in Deutschland bisher bei 20 Partnern (zur Liste) aktiv ist. Ich habe mich für die drei Retailer „Deutschen Bahn“, „Spotify“ und „LIDL“ entschieden und bekomme nun 90 Tage lang 1% Cashback zurück erstattet, wenn ich bei diesen Anbietern einkaufe. Das funktioniert auch sehr zuverlässig und kann direkt in der App eingesehen werden. Das Cashback Programm ist aber (noch) eher für England gedacht, dort sind sehr viel mehr Partner aktiv. curve card rewards

Die Nachteile der Curve Card

 Kein Support EC/Girokarten (American Express (AMEX) Support soll ja jetzt kommen!)
 Britisches Startup – was geschieht nach dem Brexit?
 Limits, die ggf. niedriger sind als die der eigentlich hinterlegten Kreditkarten
 Supportanfragen über die App (nicht mehr über bisherigen Kreditkartenanbieter)

Bei der Curve Mastercard sind die Limits klar begrenzt:

Einkaufslimits

  • Pro Tag können mit der Curve Card maximal £2.000 (~2.330€) umgesetzt werden
  • Pro Monat (30 Tage) liegt das Limit der Kartennutzung auf £5.000 (~5.580€)
  • Pro Jahr sind Transaktionen von insgesamt £10.000 (~11.160€) möglich

ATM Limits

  • Pro Tag liegt das Limit bei £200 (~220€)
  • Pro Monat liegt das Limit bei £3.500 (~3.900€)
  • Pro Jahr sind Bargeldabhebungen bis insgesamt £10.000 (~11.160€) möglich

Da ist es auch egal, wie hoch das Limit auf den Kreditkarten ist, die ihr mit der Curve Karte nutzt. Immerhin ist es möglich, das verbleibende Limit über die Curve App einzusehen. Diese Limits lassen sich aber mit der Zeit und positiver Zahlungshistorie erhöhen, sodass sie nach einiger Zeit so aussehen können:

Erhöhte Limits

  • Einkaufen/Umsetzen
    • Pro Tag können dann mit der Curve Card maximal £3.750 (~4.170€) umgesetzt werden
    • Pro Monat (30 Tage) liegt das Limit der Kartennutzung auf £20.000 (~22.250€)
    • Pro Jahr sind Transaktionen von insgesamt £50.000 (~55.650€) möglich
  • Abheben/ATM
    • Pro Tag liegt das Limit bei £1.000 (~1.110€)
    • Pro Jahr sind Bargeldabhebungen bis insgesamt £50.000 (~55.650€) möglich

Noch ein wichtiger Hinweis bei Reklamationen: Solltet ihr euch bisher immer an euren eigentlichen Kreditkartenanbieter gewandt haben, ist nun Curve für Anfragen verantwortlich. Support anfragen könnt ihr einfach über die App einschicken und auch Bilder etc. anhängen. Bei meinem Test hatte ich innerhalb von 24 Stunden eine Antwort und mein Problem wurde souverän gelöst. Bei komplizierteren Problemen weiß ich natürlich nicht, wie es mit der Kompetenz des Supports steht.

Curve Help

Noch fällt für die (blaue) Curve Karte keine Jahresgebühr an. Dies könnte sich jedoch eines Tages ändern. Da das Startup Curve Gelder von Investoren eingesammelt hat für die Karte, werden diese auch irgendwann Erlöse sehen wollen. Und Erlöse lassen sich bei Kreditkarten nun mal am besten mit Gebühren erzielen. Niemand kann aktuell sagen, wie es mit Curve weitergeht nach dem Brexit, bzw. wie die Mastercard dann in EU weiter genutzt werden kann. Hier gilt es wohl aktuell nur, abzuwarten, was nach dem 29. März des Jahres 2019, dem Tag des finalen Brexit, passieren wird.

Wichtig Bei der Nutzung der Karte an Bezahlterminals oder ATMs wird oft gefragt, in welcher Währung ihr die Karten belasten möchtet. Da das Startup aus England kommt, wird explizit gefragt, ob ihr in britischen Pfund (GBP) belasten möchtet – tut das nicht! Der entsprechende Wechselkurs ist mehr als ungünstig. Bestenfalls stellt ihr, wie oben beschrieben, die hinterlegte Kreditkarte immer auf die Währung des Landes um, in dem ihr seid und zahlt dann auch nicht in GBP, wenn gefragt wird.

Für wen sich Curve eignet – und für wen nicht

Die Curve Mastercard eignet sich für alle, die mehrere Kreditkarten von Mastercard und/oder Visa (oder zukünftig AMEX) haben, und diese nicht immer alle mitschleppen wollen. Durch die Curve App kann vor jeder Transaktion die Kreditkarte gewechselt werden, ohne dass man diese physisch parat haben muss. Durch das vergleichsweise geringe Limit im Jahr ist die Curve Card nur für Nutzer geeignet, die ein überschaubares Jahreslimit haben. So ist zwar das Tageslimit hoch, das Jahreslimit liegt aber nur bei £10.000 (~11.160€).

Curve Mastercard

So oder so: Alleine die Flexibilität und der Fakt, dass Bargeldabhebungs- und Fremdwährungsgebühren gespart werden können, macht die Karte zu einem sehr attraktiven Produkt.

Curve Mastercard + £5 Bonus

Hinweis: Unbedingt den Code UO18K für £5 (ca. 5,60€) Startguthaben benutzen.

Fazit: DealDoktor meint…

Ob sich die Curve Karte wirklich für jeden lohnt? Eher nicht. Zwar ist die Curve Mastercard selbst bislang noch kostenfrei, und bis zu £200 können monatlich mit der Karte abgehoben werden. Aber das vergleichsweise kleine Limit bremst euch als Nutzer wiederum aus, wenn ihr über das Jahr gesehen viel mit euren Kreditkarten umsetzt. Vorteilhaft ist die Curve Mastercard aber definitiv bei der Auslandseinsatzgebühr. Statt wie meist üblich 1,5% – 2% Gebühr für Fremdwährung macht Curve die Nutzung in fremder Währung auch für Kreditkarten mit Gebühren kostenlos (unter den genannten Bedingungen).

Im Urlaub kann dadurch mit der Curve Card Geld gespart werden, wenn sie statt der sonst genutzten Kreditkarten verwendet wird. Da die Zukunft der Curve Karte zur Nutzung in der EU nach dem Brexit bislang ungewiss ist, kann hier noch nicht gesagt werden, wie sich diese Kreditkarte in Sachen Kosten und Nutzung entwickeln wird. Da sie aber kostenlos ist und aktuell noch mit £5 Bonus versehen (wenn ihr den Code UO18K nutzt), habe ich sie für mich bestellt und seit vielen Monaten sehr zufrieden im Einsatz.

ghaiss

23.08.2018, 13:38 Zitieren #

Vielen Dank für den tollen Post.
Ich hätte aber eine Frage dazu und zwar was wird genau auf der KKabrechnung gezeigt, wenn man Bargeld abhebt und einkauft? kann man da einen Unterschied merken?

    DealDoktor

    23.08.2018, 14:30 Zitieren #

    @ghaiss:
    Du erkennst bei der hinterlegten Kreditkarte auf der Abrechnung nur anhand der Beschreibung, dass das ein ATM Withdrawal war, indem du halt weißt, dass "SK Vorderpfalz" (s. Screenshot) die Sparkasse ist, an deren Geldautomat ich Geld abgehoben hatte. Bei allen Transaktionen steht das Kürzel "CRV" für Curve davor und "LONDON GB" danach (Sitz von Curve).

    Kommentarbild von DealDoktor

      ghaiss

      23.08.2018, 15:51 Zitieren #

      @DealDoktor: @ghaiss:
      Du erkennst bei der hinterlegten Kreditkarte auf der Abrechnung nur anhand der Beschreibung, dass das ein ATM Withdrawal war, indem du halt weißt, dass "SK Vorderpfalz" (s. Screenshot) die Sparkasse ist, an deren Geldautomat ich Geld abgehoben hatte. Bei allen Transaktionen steht das Kürzel "CRV" für Curve davor und "LONDON GB" danach (Sitz von Curve).

      Danke für den Screenshot.
      Ich bin aber immer noch bezweifelt, weil ich einmal mit Paypal bei Mybet bezahlt habe, wo meine KK als Zahlungsmittel da hinterlegt ist.
      Die Bank hat aber von der Beschreibung "PAYPAL *P.E.I. LTD. / xxxxxxxxx" (P.E.I. LTD.) als Wettbüro erkannt und deswegen auch Gebühren erhoben.
      Eine Beschwerde, dass PP der Empfänger hier ist und nicht direkt das Wettbüro, hat leider nix gebracht.

Mingara

23.08.2018, 13:47 Zitieren #

Cashback gibs bei Aldi lidl ikea Saturn Media Markt mvg netflix usw. Also garnicht so wenig.

Nite

23.08.2018, 14:25 Zitieren #

Mir macht der Sicherheitsaspekt hier eher Bauchschmerzen. Wenn Curve quasi meine kompletten Kreditkartendaten INKLUSIVE der entsprechenden PINs hat, dann kämen Hacker natürlich auch gleich an sämtliche dieser Daten und würden sämtliche Kreditrahmen der hinterlegen Karten ausschöpfen.
Jetzt können die natürlich sagen "ist alles extrem sicher", aber mit dieser Aussicht sind sie zumindest mal ein sehr lukratives Ziel für Hacker.

    DealDoktor

    23.08.2018, 14:32 Zitieren #

    @Nite:
    Curve kennt nicht die PIN der hinterlegten Kreditkarten, lediglich die Daten, die du beim Onlinepayment auch angibst: Kreditkartennummer, Ablaufdatum, Prüfnummer

Camper77

23.08.2018, 14:52 Zitieren #

Curve ist Klasse. Möchte die Karte auf keinen Fall mehr missen.
Wer Interesse an einer Curve Karte hat kann gerne meinen Code verwenden. 5£ für uns beide gibt es dann.
LF663 ist mein Einladungscode.

Wolfsoul

23.08.2018, 16:24 Zitieren #

Wie sieht das eigentlich bei einem "No Deal Brexit aus?"

toskoman

23.08.2018, 17:00 Zitieren #

@Camper: Habe Deinen Promocode genutzt. Das ist ja echt ne geile Sache.
Übrigens: Mein Promocode ist FILHY. 5 Pfund für jeden 😉

Camper77

23.08.2018, 19:32 Zitieren #

@toskoman: ach du warst das😉 freut mich.

MrFoley

23.08.2018, 20:15 Zitieren #

Habe CURVE auch seit einigen Wochen im Einsatz (bisher nur DE) und bin zufrieden.
Im Auslandseinsatz muss sie sich noch beweisen, da steht aktuell aber auch keine Reise zwecks Test an.

Interessant wird in der Tat das Thema Brexit. Da es hierzu jedoch auf politischer Ebene noch kein Verhandlungsergebnis gibt, wird weiterhin nicht ganz klar sein, was dies für die Nutzung von CURVE bedeutet.

Wer 5 GBP abstauben möchte darf auch gerne den Promocode ZZT8V nutzen 😉

toskoman

23.08.2018, 20:55 Zitieren #

Was mir gerade einfällt:

Was ist denn wenn ich meine Karte Verlierer? Welche Karte sperre ich denn da?

Bernd Freudinger

23.08.2018, 23:47 Zitieren #

Aber nicht geeignet für geschäftliche Zwecke. Denn die 10.000 € pro Jahr sind ein Witz, wenn man z.B. durchschnittlich 10.000.-€ und mehr pro Tag umsetzt auf Grund einer guten Geschäftsidee. Ausnahmsweise werden hier mal von Cuve die Reichen bzw Besserverdienende benachrichtigt. Aber vielleicht könnte sich das zukünftig ändern, wenn man diese Einkommenskategorie nicht ausgrenzen oder auf diese Personenkreis verzichten will.

    Michaeel

    24.08.2018, 14:36 Zitieren # hilfreich

    @Bernd Freudinger:
    The sky is the limit… Ich bin jetzt bei 300k£ Limit / Jahr, da ich sehr viele hohe Ausgaben habe. Also erst informieren, dann meckern 😉

Imhoteph

24.08.2018, 08:36 Zitieren #

Ich sehe keine Möglichkeit den Gutscheincode einzugeben . Wie & wo muss ich das tun?

Henriette

24.08.2018, 13:22 Zitieren #

Ich muss mal dumm Fragen… Wenn ich die Bestandskarten bei Curve hinterlegt habe… Kann ich die einzelnen karten trotzdem normal weiter nutzen oder funktionieren die dann nur noch über die Curve Karte?

    DealDoktor

    24.08.2018, 13:35 Zitieren #

    @Henriette:
    Ja, du kannst die Karten weiterhin ohne Einschränkung nutzen. Du hinterlegst die Karten ja nur wie beim Onlinepayment mit Kreditkartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer. Deine eigentliche Bank und deren Konditionen usw. werden davon absolut nicht beeinflusst.

Michaeel

24.08.2018, 14:33 Zitieren #

Guter Artikel, aber ein paar Korrekturen:
Limit: geht bis 5k£/Tag
Brexit: kein Nachteil, da Card issuer aus München ist.
Chargebacks:
Sogar noch easier, da super schneller Support vs langes abarbeiten bei den normalen Banken

    DealDoktor

    24.08.2018, 14:54 Zitieren #

    @Michaeel:
    Richtig, die Karte wird von Wirecard, einem deutschen (Bald-DAX) Unternehmen, herausgegeben. Ob das problemlos durch den Brexit geht, wenn die Mutterfirma, die das alles aber betreut, noch in UK sitzt, kann ich nicht voraussagen.

Antros85

24.08.2018, 20:15 Zitieren #

Klingt gut, wie ist das mit einer Kreditkarte mit Tankrabatt? Woher erkennt der ursprüngliche Kartenherausgeber, dass es sich bei einer Zahlung um eine Zahlung an einer Tankstelle handelt?

    DealDoktor

    27.08.2018, 10:41 Zitieren #

    @Antros85:
    Das ist eine sehr gute Frage – ich könnte mir vorstellen, dass der Tankrabatt dann nicht gewährt werden kann. Das dahinterliegende Institut kann die Zahlungen nämlich vermutlich nicht eindeutig zuordnen. Das kann ich aber nicht mit Garantie sagen. *edit by Doc* Unter den neuen Bedingungen von Mitte September sollten nun auch Tankrabatte & Co problemlos gewährt werden

ChelleSocial

15.09.2018, 12:27 Zitieren # hilfreich

Der Trick kostenfrei mit Curve Geld abzuheben, wenn die eigentliche Kreditkarte Gebühren verlangt hätte, ist nun leider Geschichte: https://blog.imaginecurve.com/introduction-of-new-technology-for-transaction-processing/
Ganz unten im Artikel steht's.

    DealDoktor

    17.09.2018, 12:35 Zitieren #

    @ChelleSocial:
    Ja, das ist ja verdammt unschön…. Mal schauen, ob sich daran nochmal etwas ändern wird, ich habe den Beitrag soweit mal aktualisiert, danke für den Hinweis.

ghaiss

17.09.2018, 19:32 Zitieren #

Vorsicht auch bei einem Einsatz im Ausland (nicht EU):
Viele Kreditkarten berechnen immer egal mit welcher Währung man eig. am Ende zahlt eine Auslandseinsatzgebühr.
Mit den neuen Richtlinien von Curve kann es sein, dass die Bank solche Transaktionen jetzt als Auslandseinsatz erkennen kann und trotz einer Belastung von Curve in Euro dann entsprechende Gebühren dazu berechnet.

Also um ehrlich zu sein, der einzige Vorteil jetzt bei Curve ist nur noch eine einzige Karte anstatt mehrere in der Portmonnaie zu haben, die man schnell von der App sperren/entsperren kann.

Kurze Frage, hat jemand seit der letzten Update getestet, ob jetzt auch z.b. N26 bz.w Revolut (Debit) Bargeldabhebungen mit Curve erkennen und dann diese von der gesamten monatlichen Verfügung abziehen?

ghaiss

21.09.2018, 22:07 Zitieren # hilfreich

Update:
Curve hat die Wechselkursgebühr gestrichen.
Ab jetzt sind es 0% unter der Woche und am WE dann halt wie revolut.
Aber trotzdem vorsicht bei einem Einsatz im Ausland, da Gebühren trotzdem fallen können.

Bzgl. Barabhebungen mit revolut hat sich nix geändert.
Ich habe mehrmals mit curve/Revolut bargeld abgehoben und die Transaktionen wurden nicht als cash bei revolut markiert, also ich darf immer noch 200€ direkt mit revolut abheben

ungerbutz

26.09.2018, 07:46 Zitieren # hilfreich

Update für Drivango Nutzer:

Der Tankrabatt funktioniert nach der Änderung nun auch mit der Curve. Extra beim letzten Tanken ausprobiert.

ChelleSocial

27.09.2018, 22:25 Zitieren # hilfreich

Übrigens merkt n26 nicht, wenn man mit der Curve Card Geld abhebt. Man kann quasi die fair use policy von n26 mit der Curve Card durchaus immer noch umgehen 😉

AlexAlex

01.10.2018, 21:12 Zitieren #

"You may withdraw up to £200 from your credit cards each calendar month as per our Fair Use Policy, amounts over this are subject to a 2% fee."
Sehe ich nur "calendar month" (kein "day")?

AlexAlex

01.10.2018, 21:22 Zitieren #

Ich meine das

Kommentarbild von AlexAlex

WWOH

06.10.2018, 17:21 Zitieren #

@dealdoktor
Kann man auch in Österreich alle Kreditkarten (Visa oder Mastercard) in der Curve-App hinterlegen?

ghaiss

15.10.2018, 21:09 Zitieren #

Hat jemand curve mit der Visa KK von Amazon getestet?
Kann man jetzt auch Punkte wie direkt mit der Karte (3% mit Prime) sammeln?

sunnyn

25.10.2018, 09:27 Zitieren #

@DealDoktor: Curve hat seine AGB geändert. Nun zahlt man 0% Fremdwährungsgebühr. Ich habe gestern eine Email von curve diesbezüglich erhalten. 😁

Kommentarbild von sunnyn

sunnyn

25.10.2018, 09:28 Zitieren #

@ghaiss: ja habe ich. Ja kann man.

Freaky1986

12.11.2018, 14:07 Zitieren #

Toll danke für die Infos ! Ich nutze auch mehrere Karten und finde diese Alternative echt super !!!

Thorsten

12.11.2018, 14:46 Zitieren #

Klingt ja nicht gerade uninteressant. Ist die App nur auf englisch verfügbar ?

Camper77

12.11.2018, 16:12 Zitieren #

Ich kann mich nur wiederholen. Curve ist super.

Camper77

12.11.2018, 16:15 Zitieren #

Und…man kann auch seine Wunschpin auswählen. Allerdings nur am Automaten im Ausland. Ich selbst habe es in UK gemacht. In Deutschland am ATM funktioniert es leider nicht. USA etc geht auch.
Wer möchte,hier ist nochmal mein Einladungscode. Für jeden von uns 5£. LF663

KingMats

12.11.2018, 17:28 Zitieren #

NV2V5 ist mein code. Für jeden 5£ welcome bonus

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