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Auberginen einfach selber ziehen: Mediterran genießen & richtig Geld sparen! 😊

Bei Auberginen denkt ihr sofort an überbackene Köstlichkeiten aus dem letzten Italien-Urlaub? 😋 Verständlich, aber: Auch hier könnt ihr Aubergine selber ziehen – das geht sogar ganz leicht und bringt euch dieses mediterrane Lebensgefühl direkt vor die Haustür.

Wer sich an das Abenteuer Auberginen vorziehen wagt, wird nicht nur mit intensivem Geschmack belohnt, sondern spart auch ordentlich Geld. Eine einzige Bio-Frucht im Laden kostet oft schon 2€ und mehr, während ihr für ein paar Cent pro Auberginen Samen eine ganze Ernte einfahren könnt. Zudem habt ihr die volle Kontrolle darüber, dass keine Chemie an euer Gemüse kommt. 

Und? Lust selber loszulegen mit dem Auberginen vorziehen? In diesem Ratgeber erfahrt ihr alles, was ihr zur Auberginen Anzucht wissen müsst – Schritt für Schritt! 🌞

Auberginen vorziehen: Geerntete Früchte in einer Holzkiste auf einem Tisch im Garten

Wann Auberginen vorziehen? Der perfekte Startschuss

Da die violetten Exoten eine sehr lange Entwicklungszeit haben, ist Timing im Garten alles. Die Frage, wann Auberginen vorziehen am sinnvollsten ist, lässt sich leicht beantworten: Je früher, desto besser. 😁 Bereits ab Ende Januar oder im Laufe des Februars solltet ihr die Anzuchttöpfe aufstellen.

Da Auberginen viel Licht und eine lange Wachstumsphase benötigen, bevor sie im Mai ins Freie dürfen, sichert euch dieser frühe Start einen entscheidenden Vorsprung für eine reiche Ernte im Hochsommer.

Auberginen vorziehen: So schafft ihr die idealen Bedingungen

Damit eure Schützlinge kräftig werden, müsst ihr beim Auberginen vorziehen auf Beständigkeit setzen. Die zarten Pflänzchen brauchen einen hellen Platz, am besten ein Südfenster ohne Zugluft. Da die Heizungsluft oft trocken ist, hilft ein Zimmergewächshaus oder eine einfache Abdeckung, um die Feuchtigkeit konstant zu halten. Achtet darauf, dass die Erde niemals ganz austrocknet, damit der Keimprozess nicht unterbrochen wird.

Aubergine säen: Vorbereitung ist der halbe Erfolg

Wenn ihr eure Aubergine säen möchtet, beginnt alles mit der richtigen Ausrüstung. Hier ist eine kleine Checkliste für euren Start:

  • Wählt kleine Anzuchttöpfe oder Multitopfplatten aus Naturmaterialien.
  • Verwendet spezielle, nährstoffarme Anzuchterde, am besten torffrei, um das Wurzelwachstum anzuregen.
  • Sorgt für sauberes Werkzeug, um Krankheiten von Anfang an zu vermeiden.
  • Stellt sicher, dass das Wasser gut abfließen kann, um Staunässe zu verhindern.

Auberginen selber ziehen: Aussaat der Auberginen Samen in einer Schale am Fenster

Aubergine aussäen: Schritt für Schritt zum Keimling 😊

Beim eigentlichen Aubergine aussäen kommt es auf Fingerspitzengefühl an. Damit die Samen wissen, dass es Zeit zum Wachsen ist, geht ihr am besten so vor:

  • Füllt die Töpfe locker mit Erde und drückt diese nur ganz leicht an.
  • Platziert pro Topf ein bis zwei Samen – oder belasst in einem größeren Gefäß einige Zentimeter Abstand zwischen den Samen.
  • Befeuchtet die Erde vorsichtig mit einer Sprühflasche statt mit einer schweren Gießkanne.
  • Markiert eure Töpfe mit kleinen Schildern, damit ihr die Sorten nicht verwechselt.

Aubergine Saattiefe: Der goldene Mittelweg

Ein kritischer Punkt ist die korrekte Aubergine Saattiefe. Auberginen gehören zu den Dunkelkeimern, brauchen also eine schützende Schicht Erde über sich. Diese sollte etwa 0,5cm bis maximal 1cm dick sein.

Zu tief vergrabene Samen schaffen es oft nicht an die Oberfläche, während zu flach liegende Samen austrocknen könnten. Eine dünne Schicht feiner Erde, die sanft angedrückt wird, bietet den idealen Schutz und den nötigen Erdkontakt.

Aubergine Aussaat: Wärme als wichtigster Faktor

Erfolgreich wird eure Aubergine Aussaat vor allem dann, wenn ihr die Herkunft der Pflanzen im Kopf habt. Sie lieben es mollig warm. Temperaturen unter 20 Grad führen oft dazu, dass die Samen einfach in der Erde liegen bleiben, ohne zu keimen. Ein Platz direkt über einer aktiven Heizung ist deshalb meist der beste Ort im Haus, um die nötige Keimtemperatur von idealerweise 22 Grad bis 25 Grad zu erreichen.

Aubergine Keimzeit: Keimlinge in einem Zimmergewächshaus

Aubergine Keimdauer: Übt euch in Geduld! 🕰️

Wer schnell wachsende Kräuter gewohnt ist, wird bei der Aubergine Keimdauer auf die Probe gestellt. 🕰️ Es ist völlig normal, dass es zwischen 10 und 20 Tagen dauert, bis sich die ersten grünen Spitzen eurer Auberginen Keimlinge zeigen. Seid also nicht unruhig, wenn nach einer Woche noch nichts passiert ist. Haltet die Erde warm und feucht, dann werdet ihr sicher bald mit den ersten Keimblättern belohnt. 😊

Aubergine pikieren: Der Umzug in den eigenen Topf

Sobald sich neben den ersten zwei Keimblättern das erste „echte“ Laubblattpaar zeigt, wird es Zeit für das Aubergine pikieren. Da die Wurzeln nun Platz zum Expandieren brauchen, sollten die Pflanzen einzeln in größere Töpfe umziehen.

Hebelt sie vorsichtig aus der Erde und setzt sie in nährstoffreichere Gemüseerde um. Dabei könnt ihr sie ruhig ein kleines Stück tiefer setzen als zuvor, das gibt dem Stängel mehr Stabilität. 

Wichtig: Geht beim Pikieren vorsichtig vor – eure Auberginen Pflänzchen sind noch jung und empfindlich. Nehmt am besten einen Eisstiel, einen Löffelstiel oder ähnliches, steht mit ca. 2-3 Zentimetern Abstand neben der Pflanze in die Erde und hebelt sie vorsichtig von unten aus dem Topf. 

Aubergine vorziehen: Junge Auberginen Pflanzen in Töpfen auf der Fensterbank

Auberginen auspflanzen: Wann dürfen die Exoten in die Freiheit?

Nach Wochen der liebevollen Pflege auf der Fensterbank juckt es jedem Gärtner in den Fingern: Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern – also raus mit den Auberginen! Aber Vorsicht: Geduld ist hier eure wichtigste Tugend.

Auberginen sind echte Sonnenkinder und reagieren auf Kälte extrem beleidigt. Damit eure Pflanzen keinen Kälteschock erleiden oder gar Frost abbekommen, solltet ihr folgende Regeln beachten:

  • Die magische Grenze der Eisheiligen: Pflanzt eure Auberginen erst nach Mitte Mai ins Freiland. Erst wenn die Gefahr von Nachtfrösten sicher gebannt ist, ist der Garten ein sicherer Ort für eure Auberginen Anzucht.

  • Die 10-Grad-Regel: Achtet nicht nur auf den Frost. Auberginen stellen das Wachstum ein, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10 bis 12 °C fallen. Wartet also lieber eine Woche länger, bis auch die Nächte stabil mild sind.

  • Das Training (Abhärten): Gewöhnt eure Pflanzen langsam an die Außenwelt. Stellt sie ab Anfang Mai an warmen Tagen stundenweise in den Halbschatten, aber holt sie nachts unbedingt wieder rein. Das stärkt die Blätter gegen UV-Strahlung und Wind.

  • Der ideale Platz: Sucht euch die wärmste, windgeschützteste Ecke im Garten aus – am besten vor einer Südwand, die nachts Wärme abgibt. In raueren Lagen ist ein Gewächshaus oder ein großer Kübel auf der Terrasse oft die bessere Wahl als das offene Beet.

Kleiner Profi-Tipp: Wenn ihr die Auberginen ins Beet setzt, hilft eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder eine schwarze Mulchfolie dabei, die Bodenwärme zu speichern. Eure Auberginen werden es euch mit rasantem Wachstum danken! 😊

Auberginen vorziehen: Eine reife Frucht an einer Pflanze mit Blüten

Auberginen: empfehlenswerte Sorten & Zubehör

Damit ihr im Sommer eine Ernte einfahrt, die selbst den Gemüsehändler um die Ecke neidisch macht, solltet ihr beim Vorziehen auf Sorten setzen, die entweder besonders robust gegenüber unserem wechselhaften Wetter sind oder durch puren Ertrag glänzen.

Hier sind ein paar absolute Favoriten unter den Auberginen Sorten, mit denen ihr im Garten oder auf dem Balkon richtig punkten könnt – außerdem hab ich euch nützliches Zubehör zusammengestellt. 😊

  • Black Beauty: Der unangefochtene Klassiker. Sie liefert euch die typischen, großen und tiefdunklen Früchte, die wir alle lieben. Sie ist extrem zuverlässig, braucht aber ordentlich Wärme.
  • Zora: Mein Geheimtipp für alle, die eine reiche Ernte wollen. Diese Sorte bildet eher schlanke, längliche Früchte und kommt mit dem mitteleuropäischen Klima oft deutlich besser klar als die ganz dicken Dinger.
  • Violetta di Firenze: Für die Gourmets unter euch. Die hellviolett-weiß gestreiften, gerippten Früchte sehen nicht nur fantastisch aus, sondern haben auch ein besonders mildes Aroma und eine zarte Haut.
  • Casper: Wer es ausgefallen mag, zieht sich diese weiße Schönheit vor. Die Früchte sind schneeweiß, schmecken fast schon pilzartig-mild und sind auf jedem Grillabend ein echter Hingucker.

Fazit: Auberginen-Glück von der eigenen Fensterbank 🌞

Eines ist sicher: Auberginen vorziehen ist ein Projekt für Gärtner mit ein wenig Geduld. Aber: Die Belohnung könnte kaum süßer (oder herzhafter) sein. 😊 Wer einmal den Unterschied zwischen einer im Laden gekauften „Standard-Aubergine“ und einer sonnengereiften, aromatischen Frucht aus dem eigenen Garten geschmeckt hat, wird das Samentütchen im nächsten Jahr garantiert wieder zücken.

Ihr spart nicht nur Geld, sondern gewinnt die Gewissheit, echtes Bio-Gemüse ohne lange Transportwege auf dem Teller zu haben. Also: Traut euch ran an die „Diven“ unter dem Gemüse. Mit ein bisschen Wärme, viel Licht und eurer Liebe zum Detail wird die diesjährige Ernte garantiert euer persönliches Garten-Highlight! 😊🌞

Viel Spaß beim Start in die Gartensaison und immer einen grünen Daumen wünscht euch

eure Gerrit vom Team DealDoktor

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