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Neuigkeiten zur Android-Klage 🏦 Anspruch abtreten & 40€ sichern – so nehmt ihr teil (WBS/ReClaim)

Zum Deal

Android ist auf fast jedem zweiten Handy in Deutschland drauf – und genau deshalb betrifft euch das Thema vermutlich mehr, als ihr denkt: Laut WBS sollen Android-Geräte im Hintergrund regelmäßig Daten an Google senden – teils auch dann, wenn man Tracking-Einstellungen deaktiviert hat. Die Folge: mögliche DSGVO-Verstöße, mögliche Schadensersatzansprüche – und jetzt eine simple Möglichkeit, euch das Ganze in 10 Minuten in bare Münze umzuwandeln.

Wichtig vorweg: Ihr müsst nicht selbst vor Gericht ziehen. Ihr könnt eure Ansprüche an Privacy ReClaim abtreten (quasi “verkaufen”) und bekommt dafür 40€ als Sofortzahlung aufs Konto. Danach übernimmt der Partner den Rest.

  • Android-Sammelklage: 40€ sichern
    • Auszahlung: 40€ als Einmalzahlung (laut Anbieter wenige Tage nach erfolgreicher Prüfung)
    • Aufwand: ca. 10 Minuten + Ausweis-Verifizierung
    • Wer kann mitmachen? Alle, die ein Android-Handy besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen haben
    • Risiko: Beim Anspruchsverkauf keins – ihr behaltet die 40€ auch dann, wenn später nichts durchgesetzt wird

Was ist eigentlich das Problem bei Android?

Im Kern geht’s um die Frage: Welche Daten werden im Hintergrund an Google übertragen – und auf welcher Rechtsgrundlage? Privacy ReClaim und WBS argumentieren, dass bei Android teils große Mengen Nutzungsdaten an Google geschickt werden. Dazu können – je nach Einstellungen und Nutzung – u.a. gehören:

  • App- und Nutzungsdaten: Welche Apps ihr nutzt, wann ihr sie startet, wie ihr sie verwendet
  • Play-Store-Daten: Wonach ihr sucht, welche Apps ihr euch anschaut oder herunterladet
  • Standortdaten: Je nach Konfiguration können auch Standortinfos verarbeitet werden

Das Entscheidende: Laut Privacy ReClaim seien relevante Einstellungen teils versteckt/kompliziert – und es könne Daten geben, die sich nicht vollständig “abstellen” lassen, wenn man Android normal weiter nutzen will. Wenn personenbezogene Daten ohne ausreichende Rechtsgrundlage verarbeitet werden, kann das nach DSGVO ein Schadensersatz-Thema sein.

Warum gibt’s dafür überhaupt Geld?

Weil einzelne Ansprüche für Verbraucher oft nervig, langwierig und teuer wirken – aber in der Masse wirtschaftlich werden. Der Deal dahinter ist simpel:

  • Ihr tretet eure Ansprüche ab.
  • Ihr bekommt dafür 40€ als feste Sofortzahlung.
  • Privacy ReClaim bündelt viele Fälle und trägt das Prozessrisiko (Gutachten, Anwälte, Gerichte usw.).

Wenn die Durchsetzung später erfolgreich ist, kann der Anbieter seine Kosten decken. Wenn nicht: Ihr behaltet laut Anbieter trotzdem eure 40€.

Zum Formular

So funktioniert die Teilnahme Schritt für Schritt

Wenn ihr die 40€ schnell und ohne Klage-Stress mitnehmen wollt, ist das der typische Ablauf:

  1. Link öffnen: Geht über den offiziellen Link zum Formular.
  2. Fragen beantworten (ca. 10 Minuten): Ihr gebt an, ob/seit wann ihr Android nutzt und beantwortet die Abfragen im Formular.
  3. Nachweis/Prüfung: Laut WBS/Privacy ReClaim müsst ihr nachweisen, dass ihr ein Android-Handy besitzt oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen habt.
  4. Ausweis-Verifizierung: Ihr verifiziert euch per Ausweis (Ident-Verfahren).
  5. Bankdaten angeben: Damit die Auszahlung klappen kann, gebt ihr eure Kontodaten an.
  6. 40€ Auszahlung: Laut WBS/Privacy ReClaim kommt das Geld wenige Tage nach erfolgreichem Abschluss/Prüfung aufs Konto.

Welche Option ist die richtige: Anspruch verkaufen oder selbst vorgehen?

Ihr habt grundsätzlich zwei Wege:

  • Option A – Anspruch verkaufen (40€ fix): Ihr bekommt die Einmalzahlung und müsst euch um nichts weiter kümmern.
  • Option B – selbst durchsetzen (potenziell mehr, aber Aufwand/Risiko): Ihr könnt auch mit anwaltlicher Unterstützung selbst gegen Google vorgehen. Dafür ist laut Anbieter eine Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll – sonst können Kosten entstehen.
Vorteile Nachteile
40€ fix, ohne Gericht & ohne Kostenrisiko Danach keine eigenen Ansprüche mehr (weil abgetreten)
Schnell erledigt (ca. 10 Minuten) Ident-Verfahren mit Ausweis nötig
Auszahlung laut Anbieter auch ohne späteren Prozesserfolg Teilnahmebedingungen (Android seit 2018 mind. 6 Monate) müssen erfüllt sein

Zum Formular

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • 📱 Wer kann bei der Android-Aktion mitmachen?
    • Laut WBS: alle, die ein Android-Handy besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate ein Android-Handy besessen haben.
  • 🧾 Was bedeutet „Anspruch abtreten/verkaufen“ konkret?
    • Ihr übertragt eure möglichen Ansprüche (z.B. wegen Datenschutzverstößen) an Privacy ReClaim. Im Gegenzug bekommt ihr einmalig 40€.
  • ⏱️ Wie lange dauert das Ganze?
    • Das Formular selbst ist auf ca. 10 Minuten ausgelegt. Danach hängt es von Prüfung/Verifizierung ab. Die Auszahlung soll laut Anbieter wenige Tage nach erfolgreichem Abschluss kommen.
  • 🪪 Warum muss ich mich mit Ausweis verifizieren?
    • Damit der Anspruch euch eindeutig zugeordnet werden kann (und damit nicht irgendwer “für euch” abkassiert). Das ist bei solchen Verfahren Standard.
  • 🛡️ Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?
    • Für den Anspruchsverkauf (40€ fix) laut Anbieter: nein. Wenn ihr selbst klagen wollt, ist eine Rechtsschutzversicherung sehr empfehlenswert, weil sonst Kosten entstehen können.
  • 🤷 Was ist, wenn Privacy ReClaim später keinen Erfolg hat?
    • Laut WBS/Privacy ReClaim behaltet ihr die 40€ trotzdem. Das Risiko liegt beim Anbieter.
  • 🔒 Kann Google mein Google-Konto oder Handy “sperren”, wenn ich mitmache?
    • Auf den offiziellen Seiten wird das nicht als Folge beschrieben. Wenn ihr euch unsicher fühlt: Lest euch vor Abschluss die Bedingungen im Formular in Ruhe durch und entscheidet dann.

Fazit

Wenn ihr Android nutzt (oder genutzt habt) und keine Lust auf juristische Abenteuer habt, ist das hier der pragmatische Weg: 10 Minuten Aufwand, 40€ Einmalzahlung und danach ist das Thema für euch durch. Wer dagegen das Maximum rausholen will, müsste den “Selbst durchsetzen”-Weg gehen – der ist aber realistischerweise eher was für euch, wenn eine Rechtsschutzversicherung das Kostenrisiko abfedert.

Zum Deal

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DealDoktor (Jasmina)

Hi zusammen! Ich bin Jasmina und seit März 2023 Teil des DealDoktor-Teams. Tag für Tag tauche ich in die Schnäppchen-Welt ein, um für euch die besten Deals finden zu können. Am meisten freue ich mich, wenn ich ein cooles Angebot zum Thema Mode, Beauty, Gaming oder Merch finde. In meiner Freizeit cruise ich gerne mit meinem Longboard durch die Gegend, schaue Anime und andere Serien und begebe mich auf die Suche nach den neusten Kpop- und Techno-Hits für unsere Büroplaylist. 🫰

Team
Kommentare (63)
    • 23.01.2026, 17:02

    … ist das seriös? Kommt mir reichlich suspekt vor.

      • 23.01.2026, 18:41

      Ist es

      • 24.01.2026, 09:46

      @JB61:
      Geld wurde schon vor Monaten – problemlos – ausgezahlt und meine Konten wurden bisher noch nicht leergeräumt… 😉🤣

      • @Sanne91:

        Wie läuft denn dort eigentlich die Verifizierung ab – benötigt man zwingend einen Personalausweis mit freigeschalteter eID-Funktion oder kann man auch das VideoIdent-Verfahren nutzen sowie per­sönlich in einer Filiale der gelben Schneckenpost vorspre­chen? 🪪

        • 25.01.2026, 10:25

        Video-Ident, die App nimmt Bilder und ein Video auf.

      • @666roys:

        Hab vielen Dank für die Aufklärung – das hatte ich fast erwartet, da es für den An­bieter kaum Kosten verursacht und allen Smart­phone-Nutzern möglich ist. Und so lange man sicher sein kann, daß die Ausweisdaten nicht miß­braucht werden, was hier ja wohl ausgeschlos­sen sein dürfte, spricht auch unserseits nichts da­gegen.

        • 03.02.2026, 18:44

        @666roys: Welche App? Extra noch ne App installieren? Nicht am Läppi möglich? Bitte mal etwas konkreter-danke!

        • 03.02.2026, 19:11

        die App zum Verifizieren heißt Nect Wallet, diese Prüft deinen Ausweis und macht eine lebendkontrolle, danach wird digital Unterschrieben und fertig🤷‍♂️ob das am Laptop geht weiß ich nicht⚠️

        • 26.01.2026, 22:53

        @Rapunzeloid:
        Sorry, gar nicht mitbekommen…
        Ähm, „eigentlich“ hatte ich – meines Wissens nach – noch nie einen Facebook oder Instagram Account usw. 🤔
        An der Stelle kommen jetzt meine Jungs ins Spiel… 🙄
        Also anscheinend hatte ich (und der Rest der Familie) wohl doch diverse Accounts. Irgendwann wurde mal mein Ausweis „um mal was nachzuprüfen“ gebraucht, wenige Tage später hatte ich dann 90€ mehr auf dem Konto. Keine Ahnung, wie und was die da gemacht haben, aber definitiv alles über Rechner/Handy/Internet… Postfilialen sind hier viel zu schwer erreichbar, scheiden also aus.
        Heute habe ich jetzt wieder eine neue App – mit reichlich Guthaben… – auf meinem Handy?! Was ist nur aus der Zeit geworden, wo man Vaters Auto gewaschen und poliert hat, um sich Taschengeld zu verdienen? 🙃🤣

      • @Sanne91:

        Aha, da warst du also nur Profiteur und nicht Akteur bei diesem Malheur. Inso­fern kannst du natürlich auch nicht wissen, welche Möglichkeiten der Aus­weis­veri­fi­zie­rung dort angeboten werden. Wobei sich aus der Nichtnutzung der Legitimierung per PostIdent mangels geeigneter Mög­lichkeiten bei euch vor Ort aber prinzipiell nicht ableiten läßt, daß diese Variante nicht angeboten wurde.
          Es ist schon bedauerlich und wirkt etwas unprofessionell, daß diese (doch wohl speziell zur Durchsetzung der Ver­braucherrechte gegenüber Google gegründete) Firma das Prozedere vorab nicht genau in allen Einzelheiten be­schreibt und statt­dessen die Kund­schaft unvorbereitet in ein Formular lotst, getreu dem Motto: Laß dich über­ra­schen.

  • bin gespannt ob das alles so funzt mit der Auszahlung dann auch.

    • 23.01.2026, 22:29

    Ob das klappt?

  • wieso gibt es hier keine Sammelklage?

  • Auszahlung dürfte wohl wieder problemlos klappen.
    Aber die Frage, ob Google den Kläger danach „sperren“ könnte, irritiert mich jetzt dann doch an dieser Stelle.
    Ich warte daher erst mal ab, ob das tatsächlich drohen könnte.

      • 24.01.2026, 09:56

      @Traumlos:
      Schon vor Monaten etliche Familienmitglieder, Bekannte, Arbeitskollegen etc. teilgenommen – bisher hat noch keiner von irgendeiner „Sperrung“ berichtet. Warum auch? Ist doch dein gutes Recht dich einer Sammelklage anzuschließen… Da müssten sie aber sehr viele sperren…

        • 24.01.2026, 15:57

        wenn dann dauert es noch bis es zu Sperrungen kommt. noch hat Google keine Daten wer mitmacht

      • @City87
        … noch hat Google keine Daten wer mitmacht

        Genau in diesem Nebensatz steckt jener Aspekt dieser Sammelklage, der mir doch etwas Bauchschmerzen bereitet. Denn momentan hat Google ja doch i. d. R. sehr unvollständige Adreßdaten (meist nur aus Vorname und E‑Mail­adres­se beste­hend), die sie unzulässigerweise mit anderen auf dem Android-Smartphone ge­won­nenen Daten ver­knüpfen. Und erst durch die Teilnahme an diesem Verfahren werden daraus dann ja authentifizierte, vollstän­dige Datensätze mit Vorname, Nach­name und Meldeadresse … 🗄️

    • @Traumlos:

      Daß Google irgendwelchen einfachen Nutzern nur wegen der Teilnahme an dieser Sammelklage das Konto kündigt, halte ich für ausgeschlossen, da es deren Geschäfts­modell widerspräche. Diese Firma lebt doch einfach vom Sam­meln und Ver­wer­ten von Daten oder eben auch vom Verkauf dieser zum Zwecke der Verwertung. Und das geht halt nur  m i t  den Kunden, nicht  g e g e n  sie. Denn wie heißt es so treffend: Eine Kuh, die man noch melken will, schlach­tet man nicht. 🐮

  • Ich verzichte.

  • Ich hab mich da Anfang der Woche angemeldet. Mal gucken, wann ich das Geld erhalte

    • 24.01.2026, 16:20

    War jemand schon erfolgreich oder hat jemand hier zu ähnlich gelagerten Fällen Erfahrung ?

    • 24.01.2026, 16:30

    Na da bin ich ja mal gespannt, ob das funktioniert.

    • 24.01.2026, 17:03

    Für alle die fragen. Ja es ist seriös. Das ist eine große Anwaltskanzlei die für solche Aktionen bekannt ist. Hab da schon mehrfach abgetreten. Ist immer alles gut gelaufen.

    • 24.01.2026, 22:05

    Moin zusammen! Ich habe mir das Angebot mal finanzmathematisch durchgerechnet (Barwert-Vergleich) und wollte meine Gedanken teilen, falls jemand noch schwankt:
    Die 40€ sind super als „Bequemlichkeits-Prämie“ für alle, die das Thema sofort vom Tisch haben wollen. Wer aber Zeit hat, verschenkt hier wahrscheinlich den großen Hebel.
    Die Rechnung:
    Selbst wenn ich die 40€ heute nehme und sofort zu 7% p.a. (Welt-ETF) anlege, sind das in 3 Jahren gerade mal knapp 49€.
    Bei einer echten Sammelklage (Verbandsklage über Verbraucherschutz/vzbv), die sicher kommen wird, liegen realistische Vergleiche oft eher im Bereich 100€ bis 300€.
    Der „Break-Even“ liegt also extrem niedrig.
    Meine Strategie (habe ich beim Meta-Deal auch so gemacht):
    Google Takeout: Jetzt Daten sichern (Standortverlauf etc.), damit der Beweis gesichert ist.
    Abwarten: Auf die offizielle Verbandsklage warten (kostenlos über das Bundesamt für Justiz, sobald verfügbar).
    Kassieren: Später die vermutlich deutlich höhere Vergleichssumme mitnehmen.
    Fazit: Wer faul ist -> Deal mitnehmen. Wer den Gewinn maximieren will -> Füße stillhalten und Daten sichern. 😉

      • 24.01.2026, 22:41

      okay krass. Du bist ja richtig im Business drin. Ich habe garkeine Zeit für solche Klagen etc. 😅 Hut ab!

      • 25.01.2026, 10:00

      @Morpheus0815:
      Den Daten, die im Takeout sind, wurde vom User zugestimmt. Die Klage dsgegen bezieht sich auf die unsichtbare Sammlung und Verarbeitung.
      Wie siehst du das?

        • 25.01.2026, 10:06

        Guter Einwand, aber juristisch gesehen ist das Takeout trotzdem essenziell. Hier ist der Grund:
        Beweis der Betroffenheit: In 3-4 Jahren, wenn es zu einem Vergleich kommt, muss ich nachweisen, dass ich im Zeitraum X ein aktives Android-Gerät genutzt habe. Das Takeout (Account-Erstelldatum, Aktivitätsprotokolle) ist mein „Ticket“, um überhaupt anspruchsberechtigt zu sein.

        Unwirksame Einwilligung: Der Kern solcher Klagen ist oft nicht, dass Daten heimlich gesammelt wurden (obwohl das auch ein Punkt ist), sondern dass die Einwilligung für die offiziell gesammelten Daten (Standortverlauf etc.) wegen „Dark Patterns“ oder Verstößen gegen die DSGVO rechtlich unwirksam war. Damit werden auch die Daten im Takeout zu „illegal verarbeiteten Daten“.
        Indizienbeweis: Wenn das Takeout Lücken hat oder Daten zeigt, die ich eigentlich deaktiviert dachte (was oft vorkommt), ist das ein starkes Indiz für die fehlerhafte Verarbeitung.
        Kurz: Es geht mir nicht darum, Google interne Geheimdaten zu entlocken, sondern meine Aktivlegitimation (ich war Nutzer, Daten flossen) für die spätere Sammelklage gerichtsfest zu sichern. Besser haben als brauchen! 😉

      • 26.01.2026, 23:02

      @Morpheus0815:
      Das hat doch mit Faulheit überhaupt nichts zu tun. Dem Einen ist: „der Spatz in der Hand halt lieber, als die Taube auf dem Dach“.
      Btw.: was man hat, hat man. Bei: später bekomme ich „vielleicht“ hast du erstmal gar nichts und später „vielleicht“ immer noch nichts…

        • 26.01.2026, 23:21

        Da hast du absolut Recht, Sanne! ‚Faul‘ war vielleicht etwas zu flapsig formuliert, nennen wir es ‚Bequemlichkeit‘ oder ‚Sicherheitsbedürfnis‘. Das ist natürlich völlig legitim, den Spatz in der Hand zu nehmen.
        Man muss sich dabei nur eines klarmachen: Diese Firmen sind ja keine Wohltäter. Die zahlen uns die 40€ nur deshalb sofort aus, weil sie sich sehr sicher sind, dass die ‚Taube auf dem Dach‘ (also der eigentliche Anspruch) später ein Vielfaches wert ist. Sie kaufen uns das Risiko billig ab, um die Marge einzustreichen.
        Da die offizielle Verbandsklage beim Bundesamt für Justiz für uns Verbraucher kostenlos ist, ist mein einziges ‚Risiko‘ die Wartezeit. Ich verliere also kein Geld, wenn ich warte, ich gewinne nur (wahrscheinlich) deutlich mehr. Aber klar: Wer keine Lust auf Papierkram in 2-3 Jahren hat, für den ist der Sofort-Deal eine gute Lösung. Jeder wie er mag! 😉

        • 27.01.2026, 20:41

        @Morpheus0815: wie sieht ein Vorgehen in der Praxis aus? Ich habe ein Android Handy seit Dezember 25. Was müsste ich jetzt konkret tun, um meine Ansprüche in 2,3 Jahren einfordern zu können? Was reicht nicht? Was muss ich in 2,3 Jahren tun? Gruß Martin

        • 27.01.2026, 20:57

        Moin Martin!
        Da du erst seit Dezember 25 dabei bist, fällst du für den 40€-Sofort-Deal wahrscheinlich eh raus (die fordern meist mind. 6 Monate Nutzung). Für dich ist das Warten auf die Sammelklage also ohnehin der einzige Weg.

        Hier ist dein Schlachtplan für die Praxis:

        1. Was du JETZT tun musst:
        Gar nicht viel. Nutz dein Handy ganz normal weiter.

        Wichtig: Richte dir einen Google Alert ein (Suchworte: „Verbandsklage Google Android“) oder abonniere den Newsletter der Verbraucherzentrale. Damit du mitbekommst, wenn es losgeht.

        Nicht genug ist es, nur die Rechnung vom Handy aufzuheben. Es geht um die Nutzung des Google-Accounts, nicht nur um die Hardware.

        2. Beweise sichern (in ca. 6-12 Monaten):
        Da dein Account noch frisch ist, lohnt sich ein Datenabzug jetzt noch kaum. Mach dir eine Notiz im Kalender in einem Jahr:

        Dann gehst du auf Google Takeout (einfach googeln) und lädst deine Daten herunter (besonders „Standortverlauf“/Zeitachse und „Meine Aktivitäten“). Das ist später dein Beweis, dass du betroffen warst.

        3. In 2-3 Jahren (wenn die Klage läuft):
        Sobald der Verbraucherschutz (vzbv) die Klage offiziell einreicht:

        Geh auf die Webseite des Bundesamts für Justiz (BfJ).

        Trag dich dort ins Klageregister ein (das ist ein Online-Formular, dauert 10 Min., ist kostenlos).

        Ab dann wartest du einfach auf das Vergleichsangebot, das dir per Post/Mail zugestellt wird.

        Kurz gesagt: Jetzt News-Abo einrichten, in einem Jahr Daten sichern, bei Klage-Start anmelden. Füße stillhalten. Gruß!

      • 03.02.2026, 16:48

      Frage: Muss ich mir die Google Take Out App herunterladen oder über den Browser? Und was soll ich alles „kopieren „? Für ne Info wäre ich dankbar. viele Grüße

    • 24.01.2026, 23:30

    Leute hört auf mit irgendwelchen Versprechungen! Man hat am Schluss nur Kopfschmerzen!

  • Wenn ich jetzt in ein paar Jahren ein neues Android Handy habe, kann man dann wieder Ansprüche stellen?

    • 26.01.2026, 00:35

    zum Verifizieren eine App herunterladen über eine unsichere Seite . . . .
    Nein danke das hat meine Antivirensoftware auch abgelehnt

  • Ich habe es eben erfolgreich eingereicht (mit allem, also Fragebogen. Identifizierung etc. ca. 20-30 Minuten Zeitaufwand). Bin mal gespannt, wann das Geld eingeht.

    • 28.01.2026, 10:13

    Habe gestern Newsletter bekommen wo sogar 50 Euro geboten wurden ist doch seltsam

  • hab mich auch angemeldet

    • 28.01.2026, 19:28

    habe versucht meine Frau auch für den Anspruch anzumelden. Hat ein eigenes Handy und auch eigenes Instagram aber weil wir wie die meisten Eheleute nur ein gemeinsames Konto haben wurde es aus dem Grund abgelehnt. Pech

      • 25.02.2026, 17:27

      Hat meines Wissens nichts mit Instagram zu tun

      • 19.04.2026, 14:56

      @Lesenholzwurm: „weil wir wie die meisten Eheleute“
      DAS wage ich ja mal zu bezweifeln, dass das auf die meisten Eheleute/Paare zutrifft 😀 Ich wüsste nicht, warum ich so nen (in meinen Augen peinlichen) Pärchenaccount führen sollte. Ich interessiere mich für ganz andere Dinge, als mein Partner 😀

    • 29.01.2026, 20:55

    geht auch android tablet?

    • @mazer: a, laut den Teilnahmebedingungen können alle mitmachen, die ein Android-Gerät besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen haben. Das schließt Android-Tablets mit ein. Stelle sicher, dass du die Teilnahmebedingungen erfüllst, und folge den Schritten im Dealtext, um teilzunehmen.

  • Letzte Woche angemeldet und heute morgen die 90€ auf dem Konto gehabt

    • 04.02.2026, 21:26

    nicht mal für 400 würde ich meine Rechte abtreten aber gibt’s ja auch Leute, die sich wegen 50€ n Schufa-Eintrag für n Girokonto holen

    • 06.02.2026, 22:00

    Nach längerem Zögern hatte ich schließlich mitgemacht.

    Nicht nur, dass der ganze Prozess viel viel länger dauerte als die angeblichen 10 Minuten, nein: Nachdem ich die Identifikationsprüfung endlich erfolgreich abgeschlossen hatte, bekam ich einen Tag später eine Email:
    „wir haben festgestellt, dass die Verifizierung Ihrer Anmeldung durch den Identifizierungsdienst Nect aus technischen Gründen nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Bitte nutzen Sie den folgenden Link für einen erneuten Versuch zur Verifizierung:“

    Jetzt nochmal eine halbe Stunde verplempern für die lumpigen 40€?

    Hauptsache, der Laden hat jetzt meine Daten…

    • 01.03.2026, 07:05

    Nee wer macht denn da mit 🫣🤔

    • 19.04.2026, 14:54

    Habs jetzt auch gerade gemacht.. Ging alles innerhalg weniger Minuten und war echt easy (die Verifizierung dauerte allerdings etwas, die rödelt gerade noch). Brauche gerade jeden Euro, daher einfach mal mitgenommen 😀 Bin gespannt, wie lange es dauert.

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