Neuigkeiten zur Android-Klage đŠ Anspruch abtreten & 40⏠sichern â so nehmt ihr teil (WBS/ReClaim)
Android ist auf fast jedem zweiten Handy in Deutschland drauf â und genau deshalb betrifft euch das Thema vermutlich mehr, als ihr denkt: Laut WBS sollen Android-GerĂ€te im Hintergrund regelmĂ€Ăig Daten an Google senden â teils auch dann, wenn man Tracking-Einstellungen deaktiviert hat. Die Folge: mögliche DSGVO-VerstöĂe, mögliche SchadensersatzansprĂŒche â und jetzt eine simple Möglichkeit, euch das Ganze in 10 Minuten in bare MĂŒnze umzuwandeln.
Wichtig vorweg: Ihr mĂŒsst nicht selbst vor Gericht ziehen. Ihr könnt eure AnsprĂŒche an Privacy ReClaim abtreten (quasi âverkaufenâ) und bekommt dafĂŒr 40⏠als Sofortzahlung aufs Konto. Danach ĂŒbernimmt der Partner den Rest.
- Android-Sammelklage: 40⏠sichern
- Auszahlung: 40⏠als Einmalzahlung (laut Anbieter wenige Tage nach erfolgreicher PrĂŒfung)
- Aufwand: ca. 10 Minuten + Ausweis-Verifizierung
- Wer kann mitmachen? Alle, die ein Android-Handy besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen haben
- Risiko: Beim Anspruchsverkauf keins â ihr behaltet die 40⏠auch dann, wenn spĂ€ter nichts durchgesetzt wird
Was ist eigentlich das Problem bei Android?
Im Kern gehtâs um die Frage: Welche Daten werden im Hintergrund an Google ĂŒbertragen â und auf welcher Rechtsgrundlage? Privacy ReClaim und WBS argumentieren, dass bei Android teils groĂe Mengen Nutzungsdaten an Google geschickt werden. Dazu können â je nach Einstellungen und Nutzung â u.a. gehören:
- App- und Nutzungsdaten: Welche Apps ihr nutzt, wann ihr sie startet, wie ihr sie verwendet
- Play-Store-Daten: Wonach ihr sucht, welche Apps ihr euch anschaut oder herunterladet
- Standortdaten: Je nach Konfiguration können auch Standortinfos verarbeitet werden
Das Entscheidende: Laut Privacy ReClaim seien relevante Einstellungen teils versteckt/kompliziert â und es könne Daten geben, die sich nicht vollstĂ€ndig âabstellenâ lassen, wenn man Android normal weiter nutzen will. Wenn personenbezogene Daten ohne ausreichende Rechtsgrundlage verarbeitet werden, kann das nach DSGVO ein Schadensersatz-Thema sein.
Warum gibtâs dafĂŒr ĂŒberhaupt Geld?
Weil einzelne AnsprĂŒche fĂŒr Verbraucher oft nervig, langwierig und teuer wirken â aber in der Masse wirtschaftlich werden. Der Deal dahinter ist simpel:
- Ihr tretet eure AnsprĂŒche ab.
- Ihr bekommt dafĂŒr 40⏠als feste Sofortzahlung.
- Privacy ReClaim bĂŒndelt viele FĂ€lle und trĂ€gt das Prozessrisiko (Gutachten, AnwĂ€lte, Gerichte usw.).
Wenn die Durchsetzung spĂ€ter erfolgreich ist, kann der Anbieter seine Kosten decken. Wenn nicht: Ihr behaltet laut Anbieter trotzdem eure 40âŹ.
So funktioniert die Teilnahme Schritt fĂŒr Schritt
Wenn ihr die 40⏠schnell und ohne Klage-Stress mitnehmen wollt, ist das der typische Ablauf:
- Link öffnen: Geht ĂŒber den offiziellen Link zum Formular.
- Fragen beantworten (ca. 10 Minuten): Ihr gebt an, ob/seit wann ihr Android nutzt und beantwortet die Abfragen im Formular.
- Nachweis/PrĂŒfung: Laut WBS/Privacy ReClaim mĂŒsst ihr nachweisen, dass ihr ein Android-Handy besitzt oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen habt.
- Ausweis-Verifizierung: Ihr verifiziert euch per Ausweis (Ident-Verfahren).
- Bankdaten angeben: Damit die Auszahlung klappen kann, gebt ihr eure Kontodaten an.
- 40⏠Auszahlung: Laut WBS/Privacy ReClaim kommt das Geld wenige Tage nach erfolgreichem Abschluss/PrĂŒfung aufs Konto.
Welche Option ist die richtige: Anspruch verkaufen oder selbst vorgehen?
Ihr habt grundsÀtzlich zwei Wege:
- Option A â Anspruch verkaufen (40⏠fix): Ihr bekommt die Einmalzahlung und mĂŒsst euch um nichts weiter kĂŒmmern.
- Option B â selbst durchsetzen (potenziell mehr, aber Aufwand/Risiko): Ihr könnt auch mit anwaltlicher UnterstĂŒtzung selbst gegen Google vorgehen. DafĂŒr ist laut Anbieter eine Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll â sonst können Kosten entstehen.
| Vorteile | Nachteile |
| 40⏠fix, ohne Gericht & ohne Kostenrisiko | Danach keine eigenen AnsprĂŒche mehr (weil abgetreten) |
| Schnell erledigt (ca. 10 Minuten) | Ident-Verfahren mit Ausweis nötig |
| Auszahlung laut Anbieter auch ohne spĂ€teren Prozesserfolg | Teilnahmebedingungen (Android seit 2018 mind. 6 Monate) mĂŒssen erfĂŒllt sein |
FAQ – HĂ€ufig gestellte Fragen
- đ± Wer kann bei der Android-Aktion mitmachen?
- Laut WBS: alle, die ein Android-Handy besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate ein Android-Handy besessen haben.
- đ§Ÿ Was bedeutet âAnspruch abtreten/verkaufenâ konkret?
- Ihr ĂŒbertragt eure möglichen AnsprĂŒche (z.B. wegen DatenschutzverstöĂen) an Privacy ReClaim. Im Gegenzug bekommt ihr einmalig 40âŹ.
- â±ïž Wie lange dauert das Ganze?
- Das Formular selbst ist auf ca. 10 Minuten ausgelegt. Danach hĂ€ngt es von PrĂŒfung/Verifizierung ab. Die Auszahlung soll laut Anbieter wenige Tage nach erfolgreichem Abschluss kommen.
- đȘȘ Warum muss ich mich mit Ausweis verifizieren?
- Damit der Anspruch euch eindeutig zugeordnet werden kann (und damit nicht irgendwer âfĂŒr euchâ abkassiert). Das ist bei solchen Verfahren Standard.
- đĄïž Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?
- FĂŒr den Anspruchsverkauf (40⏠fix) laut Anbieter: nein. Wenn ihr selbst klagen wollt, ist eine Rechtsschutzversicherung sehr empfehlenswert, weil sonst Kosten entstehen können.
- đ€· Was ist, wenn Privacy ReClaim spĂ€ter keinen Erfolg hat?
- Laut WBS/Privacy ReClaim behaltet ihr die 40⏠trotzdem. Das Risiko liegt beim Anbieter.
- đ Kann Google mein Google-Konto oder Handy âsperrenâ, wenn ich mitmache?
- Auf den offiziellen Seiten wird das nicht als Folge beschrieben. Wenn ihr euch unsicher fĂŒhlt: Lest euch vor Abschluss die Bedingungen im Formular in Ruhe durch und entscheidet dann.
Fazit
Wenn ihr Android nutzt (oder genutzt habt) und keine Lust auf juristische Abenteuer habt, ist das hier der pragmatische Weg: 10 Minuten Aufwand, 40⏠Einmalzahlung und danach ist das Thema fĂŒr euch durch. Wer dagegen das Maximum rausholen will, mĂŒsste den âSelbst durchsetzenâ-Weg gehen â der ist aber realistischerweise eher was fĂŒr euch, wenn eine Rechtsschutzversicherung das Kostenrisiko abfedert.
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… ist das seriös? Kommt mir reichlich suspekt vor.