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Neuigkeiten zur Android-Klage 🏩 Anspruch abtreten & 40€ sichern – so nehmt ihr teil (WBS/ReClaim)

Zum Deal

Android ist auf fast jedem zweiten Handy in Deutschland drauf – und genau deshalb betrifft euch das Thema vermutlich mehr, als ihr denkt: Laut WBS sollen Android-GerĂ€te im Hintergrund regelmĂ€ĂŸig Daten an Google senden – teils auch dann, wenn man Tracking-Einstellungen deaktiviert hat. Die Folge: mögliche DSGVO-VerstĂ¶ĂŸe, mögliche SchadensersatzansprĂŒche – und jetzt eine simple Möglichkeit, euch das Ganze in 10 Minuten in bare MĂŒnze umzuwandeln.

Wichtig vorweg: Ihr mĂŒsst nicht selbst vor Gericht ziehen. Ihr könnt eure AnsprĂŒche an Privacy ReClaim abtreten (quasi “verkaufen”) und bekommt dafĂŒr 40€ als Sofortzahlung aufs Konto. Danach ĂŒbernimmt der Partner den Rest.

  • Android-Sammelklage: 40€ sichern
    • Auszahlung: 40€ als Einmalzahlung (laut Anbieter wenige Tage nach erfolgreicher PrĂŒfung)
    • Aufwand: ca. 10 Minuten + Ausweis-Verifizierung
    • Wer kann mitmachen? Alle, die ein Android-Handy besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen haben
    • Risiko: Beim Anspruchsverkauf keins – ihr behaltet die 40€ auch dann, wenn spĂ€ter nichts durchgesetzt wird

Was ist eigentlich das Problem bei Android?

Im Kern geht’s um die Frage: Welche Daten werden im Hintergrund an Google ĂŒbertragen – und auf welcher Rechtsgrundlage? Privacy ReClaim und WBS argumentieren, dass bei Android teils große Mengen Nutzungsdaten an Google geschickt werden. Dazu können – je nach Einstellungen und Nutzung – u.a. gehören:

  • App- und Nutzungsdaten: Welche Apps ihr nutzt, wann ihr sie startet, wie ihr sie verwendet
  • Play-Store-Daten: Wonach ihr sucht, welche Apps ihr euch anschaut oder herunterladet
  • Standortdaten: Je nach Konfiguration können auch Standortinfos verarbeitet werden

Das Entscheidende: Laut Privacy ReClaim seien relevante Einstellungen teils versteckt/kompliziert – und es könne Daten geben, die sich nicht vollstĂ€ndig “abstellen” lassen, wenn man Android normal weiter nutzen will. Wenn personenbezogene Daten ohne ausreichende Rechtsgrundlage verarbeitet werden, kann das nach DSGVO ein Schadensersatz-Thema sein.

Warum gibt’s dafĂŒr ĂŒberhaupt Geld?

Weil einzelne AnsprĂŒche fĂŒr Verbraucher oft nervig, langwierig und teuer wirken – aber in der Masse wirtschaftlich werden. Der Deal dahinter ist simpel:

  • Ihr tretet eure AnsprĂŒche ab.
  • Ihr bekommt dafĂŒr 40€ als feste Sofortzahlung.
  • Privacy ReClaim bĂŒndelt viele FĂ€lle und trĂ€gt das Prozessrisiko (Gutachten, AnwĂ€lte, Gerichte usw.).

Wenn die Durchsetzung spĂ€ter erfolgreich ist, kann der Anbieter seine Kosten decken. Wenn nicht: Ihr behaltet laut Anbieter trotzdem eure 40€.

Zum Formular

So funktioniert die Teilnahme Schritt fĂŒr Schritt

Wenn ihr die 40€ schnell und ohne Klage-Stress mitnehmen wollt, ist das der typische Ablauf:

  1. Link öffnen: Geht ĂŒber den offiziellen Link zum Formular.
  2. Fragen beantworten (ca. 10 Minuten): Ihr gebt an, ob/seit wann ihr Android nutzt und beantwortet die Abfragen im Formular.
  3. Nachweis/PrĂŒfung: Laut WBS/Privacy ReClaim mĂŒsst ihr nachweisen, dass ihr ein Android-Handy besitzt oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen habt.
  4. Ausweis-Verifizierung: Ihr verifiziert euch per Ausweis (Ident-Verfahren).
  5. Bankdaten angeben: Damit die Auszahlung klappen kann, gebt ihr eure Kontodaten an.
  6. 40€ Auszahlung: Laut WBS/Privacy ReClaim kommt das Geld wenige Tage nach erfolgreichem Abschluss/PrĂŒfung aufs Konto.

Welche Option ist die richtige: Anspruch verkaufen oder selbst vorgehen?

Ihr habt grundsÀtzlich zwei Wege:

  • Option A – Anspruch verkaufen (40€ fix): Ihr bekommt die Einmalzahlung und mĂŒsst euch um nichts weiter kĂŒmmern.
  • Option B – selbst durchsetzen (potenziell mehr, aber Aufwand/Risiko): Ihr könnt auch mit anwaltlicher UnterstĂŒtzung selbst gegen Google vorgehen. DafĂŒr ist laut Anbieter eine Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll – sonst können Kosten entstehen.
Vorteile Nachteile
40€ fix, ohne Gericht & ohne Kostenrisiko Danach keine eigenen AnsprĂŒche mehr (weil abgetreten)
Schnell erledigt (ca. 10 Minuten) Ident-Verfahren mit Ausweis nötig
Auszahlung laut Anbieter auch ohne spĂ€teren Prozesserfolg Teilnahmebedingungen (Android seit 2018 mind. 6 Monate) mĂŒssen erfĂŒllt sein

Zum Formular

FAQ – HĂ€ufig gestellte Fragen

  • đŸ“± Wer kann bei der Android-Aktion mitmachen?
    • Laut WBS: alle, die ein Android-Handy besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate ein Android-Handy besessen haben.
  • đŸ§Ÿ Was bedeutet „Anspruch abtreten/verkaufen“ konkret?
    • Ihr ĂŒbertragt eure möglichen AnsprĂŒche (z.B. wegen DatenschutzverstĂ¶ĂŸen) an Privacy ReClaim. Im Gegenzug bekommt ihr einmalig 40€.
  • ⏱ Wie lange dauert das Ganze?
    • Das Formular selbst ist auf ca. 10 Minuten ausgelegt. Danach hĂ€ngt es von PrĂŒfung/Verifizierung ab. Die Auszahlung soll laut Anbieter wenige Tage nach erfolgreichem Abschluss kommen.
  • đŸȘȘ Warum muss ich mich mit Ausweis verifizieren?
    • Damit der Anspruch euch eindeutig zugeordnet werden kann (und damit nicht irgendwer “fĂŒr euch” abkassiert). Das ist bei solchen Verfahren Standard.
  • đŸ›Ąïž Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?
    • FĂŒr den Anspruchsverkauf (40€ fix) laut Anbieter: nein. Wenn ihr selbst klagen wollt, ist eine Rechtsschutzversicherung sehr empfehlenswert, weil sonst Kosten entstehen können.
  • đŸ€· Was ist, wenn Privacy ReClaim spĂ€ter keinen Erfolg hat?
    • Laut WBS/Privacy ReClaim behaltet ihr die 40€ trotzdem. Das Risiko liegt beim Anbieter.
  • 🔒 Kann Google mein Google-Konto oder Handy “sperren”, wenn ich mitmache?
    • Auf den offiziellen Seiten wird das nicht als Folge beschrieben. Wenn ihr euch unsicher fĂŒhlt: Lest euch vor Abschluss die Bedingungen im Formular in Ruhe durch und entscheidet dann.

Fazit

Wenn ihr Android nutzt (oder genutzt habt) und keine Lust auf juristische Abenteuer habt, ist das hier der pragmatische Weg: 10 Minuten Aufwand, 40€ Einmalzahlung und danach ist das Thema fĂŒr euch durch. Wer dagegen das Maximum rausholen will, mĂŒsste den “Selbst durchsetzen”-Weg gehen – der ist aber realistischerweise eher was fĂŒr euch, wenn eine Rechtsschutzversicherung das Kostenrisiko abfedert.

Zum Deal

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DealDoktor (Jasmina)

Hi zusammen! Ich bin Jasmina und seit MĂ€rz 2023 Teil des DealDoktor-Teams. Tag fĂŒr Tag tauche ich in die SchnĂ€ppchen-Welt ein, um fĂŒr euch die besten Deals finden zu können. Am meisten freue ich mich, wenn ich ein cooles Angebot zum Thema Mode, Beauty, Gaming oder Merch finde. In meiner Freizeit cruise ich gerne mit meinem Longboard durch die Gegend, schaue Anime und andere Serien und begebe mich auf die Suche nach den neusten Kpop- und Techno-Hits fĂŒr unsere BĂŒroplaylist. đŸ«°

Team
Kommentare (61)
    • 23.01.2026, 17:02

    … ist das seriös? Kommt mir reichlich suspekt vor.

      • 23.01.2026, 18:41

      Ist es

      • 24.01.2026, 09:46

      @JB61:
      Geld wurde schon vor Monaten – problemlos – ausgezahlt und meine Konten wurden bisher noch nicht leergerĂ€umt… đŸ˜‰đŸ€Ł

      • @Sanne91:

        Wie lĂ€uft denn dort eigentlich die Verifizierung ab – benötigt man zwingend einen Personalausweis mit freigeschalteter eID-Funktion oder kann man auch das VideoIdent-Verfahren nutzen sowie per­sönlich in einer Filiale der gelben Schneckenpost vorspre­chen? đŸȘȘ

        • 25.01.2026, 10:25

        Video-Ident, die App nimmt Bilder und ein Video auf.

      • @666roys:

        Hab vielen Dank fĂŒr die AufklĂ€rung – das hatte ich fast erwartet, da es fĂŒr den An­bieter kaum Kosten verursacht und allen Smartphone-Nutzern möglich ist. Und so lange man sicher sein kann, daß die Ausweisdaten nicht miß­braucht werden, was hier ja wohl ausgeschlos­sen sein dĂŒrfte, spricht auch unserseits nichts dagegen.

        • 03.02.2026, 18:44

        @666roys: Welche App? Extra noch ne App installieren? Nicht am LÀppi möglich? Bitte mal etwas konkreter-danke!

        • 03.02.2026, 19:11

        die App zum Verifizieren heißt Nect Wallet, diese PrĂŒft deinen Ausweis und macht eine lebendkontrolle, danach wird digital Unterschrieben und fertigđŸ€·â€â™‚ïžob das am Laptop geht weiß ich nicht⚠

        • 26.01.2026, 22:53

        @Rapunzeloid:
        Sorry, gar nicht mitbekommen…
        Ähm, „eigentlich“ hatte ich – meines Wissens nach – noch nie einen Facebook oder Instagram Account usw. đŸ€”
        An der Stelle kommen jetzt meine Jungs ins Spiel… 🙄
        Also anscheinend hatte ich (und der Rest der Familie) wohl doch diverse Accounts. Irgendwann wurde mal mein Ausweis „um mal was nachzuprĂŒfen“ gebraucht, wenige Tage spĂ€ter hatte ich dann 90€ mehr auf dem Konto. Keine Ahnung, wie und was die da gemacht haben, aber definitiv alles ĂŒber Rechner/Handy/Internet… Postfilialen sind hier viel zu schwer erreichbar, scheiden also aus.
        Heute habe ich jetzt wieder eine neue App – mit reichlich Guthaben… – auf meinem Handy?! Was ist nur aus der Zeit geworden, wo man Vaters Auto gewaschen und poliert hat, um sich Taschengeld zu verdienen? đŸ™ƒđŸ€Ł

      • @Sanne91:

        Aha, da warst du also nur Profiteur und nicht Akteur bei diesem Malheur. Inso­fern kannst du natĂŒrlich auch nicht wissen, welche Möglichkeiten der Aus­weis­veri­fi­zie­rung dort angeboten werden. Wobei sich aus der Nichtnutzung der Legitimierung per PostIdent mangels geeigneter Mög­lichkeiten bei euch vor Ort aber prinzipiell nicht ableiten lĂ€ĂŸt, daß diese Variante nicht angeboten wurde.
          Es ist schon bedauerlich und wirkt etwas unprofessionell, daß diese (doch wohl speziell zur Durchsetzung der Ver­braucherrechte gegenĂŒber Google gegrĂŒndete) Firma das Prozedere vorab nicht genau in allen Einzelheiten be­schreibt und statt­dessen die Kundschaft unvorbereitet in ein Formular lotst, getreu dem Motto: Laß dich ĂŒber­ra­schen.

  • bin gespannt ob das alles so funzt mit der Auszahlung dann auch.

    • 23.01.2026, 22:29

    Ob das klappt?

  • wieso gibt es hier keine Sammelklage?

  • Auszahlung dĂŒrfte wohl wieder problemlos klappen.
    Aber die Frage, ob Google den KlĂ€ger danach „sperren“ könnte, irritiert mich jetzt dann doch an dieser Stelle.
    Ich warte daher erst mal ab, ob das tatsÀchlich drohen könnte.

      • 24.01.2026, 09:56

      @Traumlos:
      Schon vor Monaten etliche Familienmitglieder, Bekannte, Arbeitskollegen etc. teilgenommen – bisher hat noch keiner von irgendeiner „Sperrung“ berichtet. Warum auch? Ist doch dein gutes Recht dich einer Sammelklage anzuschließen… Da mĂŒssten sie aber sehr viele sperren…

        • 24.01.2026, 15:57

        wenn dann dauert es noch bis es zu Sperrungen kommt. noch hat Google keine Daten wer mitmacht

      • @City87
        
 noch hat Google keine Daten wer mitmacht

        Genau in diesem Nebensatz steckt jener Aspekt dieser Sammelklage, der mir doch etwas Bauchschmerzen bereitet. Denn momentan hat Google ja doch i. d. R. sehr unvollstĂ€ndige Adreßdaten (meist nur aus Vorname und E‑Mail­adres­se beste­hend), die sie unzulĂ€ssigerweise mit anderen auf dem Android-Smartphone ge­won­nenen Daten ver­knĂŒpfen. Und erst durch die Teilnahme an diesem Verfahren werden daraus dann ja authentifizierte, vollstĂ€n­dige DatensĂ€tze mit Vorname, Nach­name und MeldeadresseÂ â€ŠÂ đŸ—„ïž

    • @Traumlos:

      Daß Google irgendwelchen einfachen Nutzern nur wegen der Teilnahme an dieser Sammelklage das Konto kĂŒndigt, halte ich fĂŒr ausgeschlossen, da es deren GeschĂ€fts­modell widersprĂ€che. Diese Firma lebt doch einfach vom Sam­meln und Ver­wer­ten von Daten oder eben auch vom Verkauf dieser zum Zwecke der Verwertung. Und das geht halt nur  m i t  den Kunden, nicht  g e g e n  sie. Denn wie heißt es so treffend: Eine Kuh, die man noch melken will, schlach­tet man nicht. 🐼

  • Ich hab mich da Anfang der Woche angemeldet. Mal gucken, wann ich das Geld erhalte

    • 24.01.2026, 16:20

    War jemand schon erfolgreich oder hat jemand hier zu Àhnlich gelagerten FÀllen Erfahrung ?

    • 24.01.2026, 16:30

    Na da bin ich ja mal gespannt, ob das funktioniert.

    • 24.01.2026, 17:03

    FĂŒr alle die fragen. Ja es ist seriös. Das ist eine große Anwaltskanzlei die fĂŒr solche Aktionen bekannt ist. Hab da schon mehrfach abgetreten. Ist immer alles gut gelaufen.

    • 24.01.2026, 22:05

    Moin zusammen! Ich habe mir das Angebot mal finanzmathematisch durchgerechnet (Barwert-Vergleich) und wollte meine Gedanken teilen, falls jemand noch schwankt:
    Die 40€ sind super als „Bequemlichkeits-PrĂ€mie“ fĂŒr alle, die das Thema sofort vom Tisch haben wollen. Wer aber Zeit hat, verschenkt hier wahrscheinlich den großen Hebel.
    Die Rechnung:
    Selbst wenn ich die 40€ heute nehme und sofort zu 7% p.a. (Welt-ETF) anlege, sind das in 3 Jahren gerade mal knapp 49€.
    Bei einer echten Sammelklage (Verbandsklage ĂŒber Verbraucherschutz/vzbv), die sicher kommen wird, liegen realistische Vergleiche oft eher im Bereich 100€ bis 300€.
    Der „Break-Even“ liegt also extrem niedrig.
    Meine Strategie (habe ich beim Meta-Deal auch so gemacht):
    Google Takeout: Jetzt Daten sichern (Standortverlauf etc.), damit der Beweis gesichert ist.
    Abwarten: Auf die offizielle Verbandsklage warten (kostenlos ĂŒber das Bundesamt fĂŒr Justiz, sobald verfĂŒgbar).
    Kassieren: SpÀter die vermutlich deutlich höhere Vergleichssumme mitnehmen.
    Fazit: Wer faul ist -> Deal mitnehmen. Wer den Gewinn maximieren will -> FĂŒĂŸe stillhalten und Daten sichern. 😉

      • 24.01.2026, 22:41

      okay krass. Du bist ja richtig im Business drin. Ich habe garkeine Zeit fĂŒr solche Klagen etc. 😅 Hut ab!

      • 25.01.2026, 10:00

      @Morpheus0815:
      Den Daten, die im Takeout sind, wurde vom User zugestimmt. Die Klage dsgegen bezieht sich auf die unsichtbare Sammlung und Verarbeitung.
      Wie siehst du das?

        • 25.01.2026, 10:06

        Guter Einwand, aber juristisch gesehen ist das Takeout trotzdem essenziell. Hier ist der Grund:
        Beweis der Betroffenheit: In 3-4 Jahren, wenn es zu einem Vergleich kommt, muss ich nachweisen, dass ich im Zeitraum X ein aktives Android-GerĂ€t genutzt habe. Das Takeout (Account-Erstelldatum, AktivitĂ€tsprotokolle) ist mein „Ticket“, um ĂŒberhaupt anspruchsberechtigt zu sein.

        Unwirksame Einwilligung: Der Kern solcher Klagen ist oft nicht, dass Daten heimlich gesammelt wurden (obwohl das auch ein Punkt ist), sondern dass die Einwilligung fĂŒr die offiziell gesammelten Daten (Standortverlauf etc.) wegen „Dark Patterns“ oder VerstĂ¶ĂŸen gegen die DSGVO rechtlich unwirksam war. Damit werden auch die Daten im Takeout zu „illegal verarbeiteten Daten“.
        Indizienbeweis: Wenn das Takeout LĂŒcken hat oder Daten zeigt, die ich eigentlich deaktiviert dachte (was oft vorkommt), ist das ein starkes Indiz fĂŒr die fehlerhafte Verarbeitung.
        Kurz: Es geht mir nicht darum, Google interne Geheimdaten zu entlocken, sondern meine Aktivlegitimation (ich war Nutzer, Daten flossen) fĂŒr die spĂ€tere Sammelklage gerichtsfest zu sichern. Besser haben als brauchen! 😉

      • 26.01.2026, 23:02

      @Morpheus0815:
      Das hat doch mit Faulheit ĂŒberhaupt nichts zu tun. Dem Einen ist: „der Spatz in der Hand halt lieber, als die Taube auf dem Dach“.
      Btw.: was man hat, hat man. Bei: spĂ€ter bekomme ich „vielleicht“ hast du erstmal gar nichts und spĂ€ter „vielleicht“ immer noch nichts…

        • 26.01.2026, 23:21

        Da hast du absolut Recht, Sanne! ‚Faul‘ war vielleicht etwas zu flapsig formuliert, nennen wir es ‚Bequemlichkeit‘ oder ‚SicherheitsbedĂŒrfnis‘. Das ist natĂŒrlich völlig legitim, den Spatz in der Hand zu nehmen.
        Man muss sich dabei nur eines klarmachen: Diese Firmen sind ja keine WohltĂ€ter. Die zahlen uns die 40€ nur deshalb sofort aus, weil sie sich sehr sicher sind, dass die ‚Taube auf dem Dach‘ (also der eigentliche Anspruch) spĂ€ter ein Vielfaches wert ist. Sie kaufen uns das Risiko billig ab, um die Marge einzustreichen.
        Da die offizielle Verbandsklage beim Bundesamt fĂŒr Justiz fĂŒr uns Verbraucher kostenlos ist, ist mein einziges ‚Risiko‘ die Wartezeit. Ich verliere also kein Geld, wenn ich warte, ich gewinne nur (wahrscheinlich) deutlich mehr. Aber klar: Wer keine Lust auf Papierkram in 2-3 Jahren hat, fĂŒr den ist der Sofort-Deal eine gute Lösung. Jeder wie er mag! 😉

        • 27.01.2026, 20:41

        @Morpheus0815: wie sieht ein Vorgehen in der Praxis aus? Ich habe ein Android Handy seit Dezember 25. Was mĂŒsste ich jetzt konkret tun, um meine AnsprĂŒche in 2,3 Jahren einfordern zu können? Was reicht nicht? Was muss ich in 2,3 Jahren tun? Gruß Martin

        • 27.01.2026, 20:57

        Moin Martin!
        Da du erst seit Dezember 25 dabei bist, fĂ€llst du fĂŒr den 40€-Sofort-Deal wahrscheinlich eh raus (die fordern meist mind. 6 Monate Nutzung). FĂŒr dich ist das Warten auf die Sammelklage also ohnehin der einzige Weg.

        Hier ist dein Schlachtplan fĂŒr die Praxis:

        1. Was du JETZT tun musst:
        Gar nicht viel. Nutz dein Handy ganz normal weiter.

        Wichtig: Richte dir einen Google Alert ein (Suchworte: „Verbandsklage Google Android“) oder abonniere den Newsletter der Verbraucherzentrale. Damit du mitbekommst, wenn es losgeht.

        Nicht genug ist es, nur die Rechnung vom Handy aufzuheben. Es geht um die Nutzung des Google-Accounts, nicht nur um die Hardware.

        2. Beweise sichern (in ca. 6-12 Monaten):
        Da dein Account noch frisch ist, lohnt sich ein Datenabzug jetzt noch kaum. Mach dir eine Notiz im Kalender in einem Jahr:

        Dann gehst du auf Google Takeout (einfach googeln) und lĂ€dst deine Daten herunter (besonders „Standortverlauf“/Zeitachse und „Meine AktivitĂ€ten“). Das ist spĂ€ter dein Beweis, dass du betroffen warst.

        3. In 2-3 Jahren (wenn die Klage lÀuft):
        Sobald der Verbraucherschutz (vzbv) die Klage offiziell einreicht:

        Geh auf die Webseite des Bundesamts fĂŒr Justiz (BfJ).

        Trag dich dort ins Klageregister ein (das ist ein Online-Formular, dauert 10 Min., ist kostenlos).

        Ab dann wartest du einfach auf das Vergleichsangebot, das dir per Post/Mail zugestellt wird.

        Kurz gesagt: Jetzt News-Abo einrichten, in einem Jahr Daten sichern, bei Klage-Start anmelden. FĂŒĂŸe stillhalten. Gruß!

      • 03.02.2026, 16:48

      Frage: Muss ich mir die Google Take Out App herunterladen oder ĂŒber den Browser? Und was soll ich alles „kopieren „? FĂŒr ne Info wĂ€re ich dankbar. viele GrĂŒĂŸe

    • 24.01.2026, 23:30

    Leute hört auf mit irgendwelchen Versprechungen! Man hat am Schluss nur Kopfschmerzen!

  • Wenn ich jetzt in ein paar Jahren ein neues Android Handy habe, kann man dann wieder AnsprĂŒche stellen?

    • 26.01.2026, 00:35

    zum Verifizieren eine App herunterladen ĂŒber eine unsichere Seite . . . .
    Nein danke das hat meine Antivirensoftware auch abgelehnt

  • Ich habe es eben erfolgreich eingereicht (mit allem, also Fragebogen. Identifizierung etc. ca. 20-30 Minuten Zeitaufwand). Bin mal gespannt, wann das Geld eingeht.

    • 28.01.2026, 10:13

    Habe gestern Newsletter bekommen wo sogar 50 Euro geboten wurden ist doch seltsam

  • hab mich auch angemeldet

    • 28.01.2026, 19:28

    habe versucht meine Frau auch fĂŒr den Anspruch anzumelden. Hat ein eigenes Handy und auch eigenes Instagram aber weil wir wie die meisten Eheleute nur ein gemeinsames Konto haben wurde es aus dem Grund abgelehnt. Pech

    • 29.01.2026, 20:55

    geht auch android tablet?

    • @mazer: a, laut den Teilnahmebedingungen können alle mitmachen, die ein Android-GerĂ€t besitzen oder seit 2018 mindestens 6 Monate besessen haben. Das schließt Android-Tablets mit ein. Stelle sicher, dass du die Teilnahmebedingungen erfĂŒllst, und folge den Schritten im Dealtext, um teilzunehmen.

  • Letzte Woche angemeldet und heute morgen die 90€ auf dem Konto gehabt

    • 04.02.2026, 21:26

    nicht mal fĂŒr 400 wĂŒrde ich meine Rechte abtreten aber gibt’s ja auch Leute, die sich wegen 50€ n Schufa-Eintrag fĂŒr n Girokonto holen

    • 06.02.2026, 22:00

    Nach lĂ€ngerem Zögern hatte ich schließlich mitgemacht.

    Nicht nur, dass der ganze Prozess viel viel lĂ€nger dauerte als die angeblichen 10 Minuten, nein: Nachdem ich die IdentifikationsprĂŒfung endlich erfolgreich abgeschlossen hatte, bekam ich einen Tag spĂ€ter eine Email:
    „wir haben festgestellt, dass die Verifizierung Ihrer Anmeldung durch den Identifizierungsdienst Nect aus technischen GrĂŒnden nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Bitte nutzen Sie den folgenden Link fĂŒr einen erneuten Versuch zur Verifizierung:“

    Jetzt nochmal eine halbe Stunde verplempern fĂŒr die lumpigen 40€?

    Hauptsache, der Laden hat jetzt meine Daten…

    • 01.03.2026, 07:05

    Nee wer macht denn da mit đŸ«ŁđŸ€”

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