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Möglichkeit gratis an Lebensmittel zu gelangen

Zum Deal

Mehr ein Hinweis, als ein Deal. Bestimmt kennen viele ToGoodToGo. Eine (kommerziell geführte App), bei welcher man vergünstigt Lebensmittel und/oder MHD-Ware käuflich erwerben und überzähliges durchaus in der Nachbarschaft abgeben kann. Nun habe ich aber das (nicht nur in Deutschland vertretene) Portal der Foodsharer entdeckt: https://foodsharing.de/

Nach Anmeldung mit einem leichten Quiz hat man über diese Plattform die Möglichkeit nach kurzer (und begleiteter) Einarbeitungszeit Lebensmittel, wie Backwaren, Obst,Gemüse etc. kostenfrei bei Supermärkten und Bäckereien selbständig abholen zu können. Das sind natürlich nur Artikel, welcher der jeweilge Betrieb am Ende des Verkauftages aus dem Sortiment nimmt, sei es dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, oder das Obst und Gemüse nicht mehr ganz frisch ist usw.

Der kleine, aber wichtige Nebeneffekt ist dabei: geniessbare Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Durch die (regional unterschiedliche) Vielfalt der Menge und Möglichkeiten ist es von den „Foodsharern“ durchaus gerne gesehen, dass Überschüssiges im Bekanntenkreis oder an sozial Bedürftige weitergegeben wird.

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Kommentare (66)
    • 27.07.2026, 14:02

    Die hatte ich ja komplett vergessen, mal wieder reinschauen …danke

  • Nette Aktion

  • Da ich selbst bei Foodsharing aktiv bin und dort auch viel administrative Arbeit mache, sowie Ausbildung neuer Foodsaver, muss ich hier kurz was dazu sagen. 😀

    Kostenlose Lebensmittel zu bekommen darf NICHT die Motivation sein bei Foodsharing mitzuhelfen. Foodsharing ist ein Ehrenamt und mit Arbeit verbunden. Man muss dazu bereit sein, die geretteten Lebensmittel weiterzuverteilen – denn glaubt mir – ihr werdet mehr retten, als ihr selber essen könnt. Erst, wenn die Lebensmittel verzehrt wurden, wurden sie wirklich gerettet. Das zu gewährleisten ist die Aufgabe von Foodsavern.

    Wem die Umwelt wichtig ist, und wer einen Beitrag zu Ressourcenschonung leisten möchte, ist aber bei Foodsharing richtig. <3

      • 27.07.2026, 17:31

      @GimmeMoni:
      Ich bin da mit Dir einer Meinung!

    • @GimmeMoni:
      Danke für Deinen Post, Ich hatte auch schon wieder 180 Puls, als ich das gelesen habe… ich bin selber auch seit Jahren foodsaver und habe hier auch schon einiges gepostet, z.B. zu bundesweiten Aktionen.
      An erster Stelle steht das Retten der Lebensmittel und verteilen. Natürlich darf man sich seinen Eigenanteil nehmen. Du weißt das alles. Aber oben wurde es geschrieben, als handele es sich um einen Selbstbedienungsladen. Das ist nun absolut nicht im Sinne von fs und kann sogar zum Ausschluß führen.

      RETTEN VOR DER TONNE IST KEIN NEBENEFFEKT, SONDERN DER SINN, DER HINTER FOODSHARING STEHT. Aus diesem Grund wurde foodsharing gegründet und auch, um die Menschen auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam zu machen. Wir sind ein UMWELTVEREIN. Jährlich werden in Deutschland rd. 11 Mio. Tonnen Lebensmittel weggeschmissen.

    • 27.07.2026, 14:43

    Seit Oktober als Foodsaverin engagiert. 80% der Lebensmittel, die ich bekomme, gebe ich weiter. Trotzdem liegt mein Monatseinkauf unter 50€ 😊

    • 27.07.2026, 16:49

    Muß ich mir mal näher anschauen, sind hier auch aktiv. Was sich mir allerdings nicht erschließt, warum muß es davon so viele Organisationen geben. Hier bei uns sind mindestens noch zwei weitere Vereine aktiv, die, gegen einen geringen Unkostenbeitrag, Lebensmittel verteilen. Warum kann man das nicht bündeln? Wäre doch meiner Meinung nach wesentlich effektiver, als sich bei den Händlern evtl. sogar Konkurrenz zu machen.

      • 27.07.2026, 22:25

      @traven:
      Das Problem ist, die gibt es nicht überall – dh müssen entweder mehr davon geben oder die sollen ihr Netz besser ausbauen, so daß die in jeder Ortschaft vertreten sind.

      • @0alex0: So einfach ist das leider nicht. Es gibt zu wenige Menschen, die bereit sind, diese ehrenamtliche Arbeit zu machen. Aufgrund dessen können vielerorts keine weiteren Betriebe für die Kooperation angenommen werden.

        • 28.07.2026, 14:20

        @cashqueen:
        Verstehe ich, das ist das Problem. Jedoch ob es viele solche Organisationen gibt oder wenige, dafür aber die immer weiter wachsende – würde ja Sinn machen.😉

      • @0alex0: Sagen wir mal so: Foodsharing gibt es in Deutschland seit 2012. In vielen Orten gibt es Organisationen, die in deren Fußstapfen wandeln. Vermutlich gibt es auch kleine Organisationen, die bereits früher gegründet wurden, das sei dahingestellt. Auch in unserer Stadt gibt es mehrere ähnliche Organisationen. Sinnvoll wäre es bestimmt, wenn sich in Orten/Gemeinden, wo es keine Orga in dem Sinne gibt, welche bilden würden. Aber foodsharing ist kein Wunschprogramm, es ist harte Arbeit. jeder steht für sich, viele machen es ähnlich, weitere anders. Es ist auch ein Kostenfaktor, der eine Rolle spielt.
        Und in jeder Branche gibt es immer Mitbewerber. So gibt es auch viele Lebensmittelketten, viele Drogerieketten – und entsprechend viele Hersteller. Keiner kann alles abdecken.

        Und glaube mir: nicht in jeder Ortschaft gäbe es entsprechende Betriebe, die mitmachen würden. Einige hätten Bedenken, die Menschen würde dann nicht mehr bei ihnen einkaufen wollen. Gerade, was kleine Gemeinden anbelangt. Und viele wehren sich, dass überhaupt ein Mitbewerber im gleichen Ort Fuß fassen kann!

  • Hab die App ToGoodToGo schon einige Jahre und ab und an finde ich auch etwas bei uns in der Nähe, aber es hält sich in Grenzen oder eben zu schnell weg.
    Letztens hatte ich eine Bäckertüte für 4,50 € …konnte ich mit 3 weiteren Personen teilen, das hatte sich gelohnt.
    FoodSharing als solches gibt es bei uns in der Umgebung nicht .. zumindest ist mir da nichts bekannt. Einzig was ich kenne ist diese „Mundraub“-App, da sind auch hier einige Orte zu finden.

  • Nette Aktion, Mein Mann hält von dem Zeug überhaupt nichts. Meistens schmeckt das nicht mehr so frisch wie am ersten Tag.

      • 27.07.2026, 17:46

      @DerBuntspecht: Na ja, das ist klar. Ich hab auch schon Sprüche gehört „ich esse doch kein 2 Tage altes Brot“. Ehrlich gesagt, da fällt mir alles aus dem Gesicht. Aber das soll jeder für sich entscheiden.

        • 27.07.2026, 17:51

        @traven solche Sprüche kommen oft von Leuten, die nie Hunger oder Not gelitten haben. Oder schlichtweg keine Ahnung haben, wie man mit Lebensmitteln umgeht. Stichwort Croutons oder Paniermehl aus Brot.

        • 27.07.2026, 22:29

        @Pompon:
        Hungern mußte ich auch nie, aber ich habe trotzdem Respekt von Lebensmittel, bei mir wird nichts weggeworfen was nicht bereits schimmeln beginnt oder richt nach verdorbenem.🫡

        • 28.07.2026, 01:05

        @0alex0: dito, 😊. Ich schaue auch, wenn ich eine kritische Packung aufmache, erstmal, versucht es abzuhauen? Nicht? Also ab in Pfanne oder Topf.

      • 27.07.2026, 17:49

      @DerBuntspecht:
      Mit Einschränkungen, da muss ich Dir recht geben. Nicht jedermanns Sache. Das Ziel von den foodsavern ist halt am Ende des Tages aussortierte Lebensmittel, welche kurz vorher sogar noch im Tresen waren, vor der Tonne zu retten.

      • @Wilibald: Das ist mir schon klar. Ich finde es auch super das viele Händler die Sachen der Tafel geben. An Menschen die wirklich nichts haben. Wir haben Gott sei Dank das Glück das mein Mann eine gute Rente hat. Und wir so ein Problem nicht haben…

        Ab und zu kaufe ich reduzierte Lebensmittel die kurz vor dem MHD sind. Aber auch da habe ich schon oft Pech gehabt…

        • 28.07.2026, 13:09

        wir persönlich sind auch in ähnlicher Lage. Die Foodsharer retten nachrangig der Tafel. Seltsamerweise lassen die Fahrer der Tafel ( evtl. wegen Lagerkapazitäten oder hyg. Vorschriften?) mehr als genug zurück 🤷‍♂️

      • @Wilibald: Weder noch. Als foodsaver bei foodsharing bist du verpflichtet, alles mitzunehmen bzw. vor Ort zu entsorgen, wenn es nicht mehr verwertbar ist.

        • 28.07.2026, 13:22

        @DerBuntspecht: Also mit Lebensmitteln, die kurz vor Ablauf des MHD, um 30 bis 49 % reduziert wurden, hatte ich noch nie Probleme.

        • 28.07.2026, 13:24

        Auch meine Feststellung. Der Begriff MHD wird von uns allen falsch interpretiert

        • 28.07.2026, 13:30

        @Wilibald: Jep, viele Leute denken, daß das M für maximal steht.

        • 28.07.2026, 14:23

        @Wilibald:
        Nicht von „uns allen“, aber leider von vielen.😏

      • @Wilibald: @traven:
        Ernsthaft? Käme nie auf die Idee, dass das jemand nicht weiß/ kennt *irritiert bin.
        „Zu verbrauchen bis“ ist ja die Alternative. Das sollte man tatsächlich nicht mehr verzehren.

      • @traven: Hat man normalerweise auch nicht mit abgelaufenen Lebensmitteln. Fleisch und Fisch ist etwas kritischer, aber „normale“ LM sind problemlos bei kurzfristig abgelaufenem MHD. Es bedeutet nicht: „Tödlich ab“!

    • @DerBuntspecht: Aufbacken heißt das Zauberwort. Auch wenn du es in einer Bäckerei kaufst – nach spätestens 3 Stunden sind die meisten Backwaren alt!

    • 27.07.2026, 17:43

    Ich nutze Foodsharing seit einiger Zeit und entnehme Lebensmittel aus dem Verteiler in der Nähe ab und zu als auch Stelle etwas selbst hin, wenn es mir Zuviel ist. Es ist hilfreich, ersetzt aber nicht andere Lebensmittelquellen.

    • 27.07.2026, 17:58

    https://mundraub.org ist für auch interessant – inzwischen mit eigener App. Wer Früchte oder Nüsse sucht, wird da fündig.

  • @DerBuntspecht
    Nette Aktion, Mein Mann hält von dem Zeug überhaupt nichts. Meistens schmeckt das nicht mehr so frisch wie am ersten Tag.

    Nun, das ist klar. Du wirst kein Brötchen oder Brot bekommen, was frisch aus dem Backofen kommt. Du wirst keinen Joghurt oder keine Bananen bekommen, wo das MHD in 2 Wochen erst endet bzw. das Obst perfekt aussieht.
    Möchtest du so etwas haben, dann wären solche Apps wie diese hier überhaupt nichts für dich und dann solltest du auch alles frisch kaufen 😉

    Discounter, Bäcker, Tankstellen entsorgen täglich genug, vieles ist noch gut, daher finde ich solche Apps auch sinnvoll. Es gibt auch genügend Leute, die sich kein Bäckerbrot für 4 oder 5 € leisten können, sich aber über eine Tüte mit 2 Broten, 10 Brötchen, einigen Süßwaren wie Hörnchen etc.pp für 3 oder 4 € sehr freuen 😉

    • 27.07.2026, 20:16

    Ich glaube ich versuchs mal.

  • Ich kenne seit vielen Jahren Foodsharing und ja, bei uns gibt es viele Fairteiler, meistens sind die jedoch leer, die Nachfrage ist sehr hoch. Wenn wir zum Beispiel in den Urlaub fahren und bei uns zu viele Lebensmittel gibt, bringe ich auch etwas dahin. Es gibt aber auch viele Gruppen auf WhatsApp und Telegramm, wo Lebensmittel zum abholen manchmal angeboten werden und die sind dann innerhalb von wenigen Minuten bis Sekunden weg.

    • 28.07.2026, 00:00

    Ist leider nichts in der Nahe.

    • 28.07.2026, 01:33

    Schaue ich mir mal an!

    • 28.07.2026, 06:20

    interessant

    • 28.07.2026, 07:42

    @bd6135
    @Pekunia
    @Nawuduwe
    Und an alle Interessierte. Es ist wirklich bereichernd, sich dort zu engagieren. Berücksichtigt aber bitte auch den Sinn bzw. Zweck:
    Der Zweck von Foodsharing ist es, Lebensmittelverschwendung zu stoppen, Ressourcen zu schützen und die Wertschätzung für Nahrungsmittel zu erhöhen. Die Initiative sammelt überschüssige Lebensmittel bei Betrieben ein und verteilt sie kostenlos an alle Menschen

    • @Wilibald: Wir „sammeln“ nicht bei privaten Haushalten. Falls das Jemand macht, ist das wohl eher Eigeninitiative zuzurechnen. Die rechtliche Seite lasse ich hier mal ganz außen vor. Jedenfalls ist ein solches Vorgehen nicht in der Satzung/Wiki verankert und habe ich noch nie gehört (oder kläre mich auf – pn).
      Als Privatmensch kann man jedoch überschüssige Lebensmittel, die verwendbar sind und den Richtlinien entsprechen, in Fairteilern hinterlegen.

        • 28.07.2026, 10:05

        @cashqueen:
        Ja klar doch. Die Foodsaver sammeln ehrenamtlich überschüssige Lebensmittel von Betrieben ein, um diese (obwohl noch brauch-/geniessbar) sonst in die Tonne wandern würden. In meinem Fall nehme ich einen geringen Teil für Eigenverbrauch und gebe den Großteil an bedürftige Menschen in der Nachbarschaft weiter, auch in die Bahnhofsmission, fairteiler gibt es kaum in unserer Gegend. Aber man kann auch Essenskörbe (für jedes Mitglied sichtbar) anbieten.

        • 28.07.2026, 13:28

        Finde dein Engagement super!

  • gute idee 👍🏻

    • 28.07.2026, 11:27

    Gute sache

    • 28.07.2026, 13:28

    Sehr gute Sache, Lebensmittelvetschwendung gehr gar nicht

      • 28.07.2026, 13:35

      Finde ich auch und darum lohnt sich jedes Engagement in diese Richtung. Eine Vision: das Problem bereits in der Schule behandeln. Und wieder zurück zu den Wurzel, sprich die (von manchem Endverbraucher erwartete) verfügbare Warenmenge zumindest etwas zu reduzieren.

      • @Wilibald:
        Unsere Verantwortlichen gehen auch in Schulen und Kindergärten und klären dort auf.

        • 28.07.2026, 15:59

        DAS genau DAS werde ich bei der nächsten Bezirksversammlung auch mal unseren BOTs vorschlagen 👍

      • @Wilibald: Tu das! Wir machen auch viel bei Veranstaltungen: Tag der Erde, der Lebensmittelrettung… Alles, wo es reinpasst. Dort verteilen wir dann LM und klären auf. Letztes Jahr hatten wir einen großen Stand, haben an 1 Tag 1,2 to?? (finde die genaue Zahl im Mom. nicht) verteilt. War alles in Presse, mit Bürgermeisterin… War auch schon in HR

    • 28.07.2026, 16:10

    finde ich toll und wollte mich auch mal bewerben denn ich kenne einige denen ich die Sachen weitergeben könnte. Habe auch schon mal angeschrieben ob es das bei uns in der Gegend überhaupt gibt aber nie Antwort erhalten.
    tja so verteile ich eben das was bei uns übrig bleibt oder wir zu viel haben

    • 28.07.2026, 16:12

    [Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.]

    • 28.07.2026, 21:03

    Ich habe mich dort angemeldet und auch das Quiz bestanden. In meiner Stadt leider nur 1 teilnehmender Betrieb, ich bleibe dran

      • 28.07.2026, 21:08

      Ja super, freut mich für Dich. Lass Dich bei Einführungsabholungen begleiten. Bei Lebensmittelabholung brauchst Du nur noch das Hygienequiz absolvieren. Setz Dich mal mit dem/der Botschafter/in in Deinem Bezirk in Verbindung. ich hoffe, ihr könnt noch zusätzliche Betriebe dazugewinnen. Viel Erfolg!

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