Crypto Folge #3: Die 10 größten Mythen und Vorurteile über Kryptowährungen

Aus gegebenem Anlass und basierend auf euren kritischen Kommentaren in der ersten und zweiten Crypto-Folge bei DealDoktor möchte ich hier einen unplanmäßigen Magazinbeitrag zwischenschieben und auf die weit verbreiteten Mythen und Vorurteile von Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen eingehen und meine Sicht der Dinge darlegen. Ich möchte jedoch noch einmal explizit folgendes betonen:

Wichtig Ich bin kein Anlageberater. Dieses Crypto-Special ist keine Investitions-Empfehlung oder -aufforderung. Ich gebe keine Tipps zu speziellen Coins, Tokens oder Währungen und keine unterschwelligen Botschaften, irgendwann, irgendwas, irgendwie zu handeln, kaufen oder verkaufen. Ich bin selbst investiert und habe subjektive Erfahrungswerte. Nur ihr selbst tragt die Verantwortung für euer Geld. Wer in Crypto investiert, muss sich im Klaren sein, dass der Markt sehr jung, höchst-spekulativ und volatil ist und jegliches Investment zu einem Totalverlust führen kann. Genau wie an der Börse.

In diesem Special möchte ich euch allerdings dazu anregen, euch mit der Materie zu beschäftigen. Die Blockchain sowie ihre Weiterentwicklungen als Grundlage des Krypto-Marktes ist meiner Meinung nach eine absolut zukunftsweisende Technologie und wird uns noch die nächsten Jahrzehnte begleiten.

Crypto Währungen

Bitcoin & Co – die größten Mythen von Kryptowährungen

In den ersten beiden Folgen gab es eine ganze Menge kritischer Kommentare, die die typischen Mythen und Vorurteile bedienten. Ich will euch eure Meinung dazu nicht nehmen, aber ganz deutlich auf andere Sichtweisen hinweisen. Die unten zitierten Vorurteile basieren fast ausschließlich auf eurem Feedback.

Vorurteil #1: Kryptowährungen schaffen keinen Mehrwert

Kryptowährungen sind als Zahlungsmittel nicht geeignet. Es gibt so viele Zahlungs-/Transaktionsmöglichkeiten heutzutage, da braucht kein Mensch (und schon gar keine Geschäftsleute) solche Kryptowährungen. Es ändert nichts daran, dass die Kryptowährungen keinerlei Mehrwert haben und nur solange am Leben bleiben bzw. an Wert gewinnen, sobald man noch einen Dümmeren findet, der bereit ist, dafür mehr Geld zu zahlen, als man selber ausgegeben hat. Kryptowährungen sind kaum bis gar nicht akzeptiert und absolut nicht wertbeständig oder gesichert. Es würden keine Kredite vergeben werden können, es würde keine seriösen Löhne gezahlt werden können, kein Geschäftsmann könnte mehr seriös planen können, hätten wir Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Ich frage mich, wenn es kein Zahlungsmittel ist, und auch nicht sein kann/wird, und dahinter kein Wert steht, wie z.B. bei einer Aktie, und es auch nichts zum Anfassen ist, wie z.B. Gold, was ist der Mehrwert an den Coins?

Der Kryptomarkt besteht aus über 1000 Währungen, also Coins und Tokens. Ein massiver Großteil davon werden den sogenannten Shit-Coins zugerechnet – diese haben in der Tat keinen oder kaum Mehrwert und werden vermutlich in den nächsten Jahren komplett vom Markt verschwinden. Darüber hinaus lohnt sich aber durchaus ein Blick in die Zukunft: Cryptos sind heutzutage vielleicht noch nicht als Zahlungsmittel verbreitet und ggf. auch nicht die nächsten 5 Jahre – aber wie sieht es langfristig aus? Menschen in Ländern mit einer hohen Inflation  (viele afrikanische Länder, Argentinien, Venezuela) flüchten sich teilweise heute schon in den deflationären Krypromarkt, um ihr Geld vor Wertverfall zu sichern, während ihre zentralen Regierungen weiter Geld drucken und so die Inflation in die Höhe treiben. Es wird sich in diesem Vorurteil komplett auf Kryptowährungen als Zahlungsmittel versteift, dabei sind eine Großzahl der Cryptos gar nicht als klassisches Zahlungsmittel gedacht und haben durchaus einen Mehrwert:

  • Ethereum, NEO, EOS, Cardano: Plattform für dezentrale Apps, quasi Betriebssysteme auf der Blockchain (wie Android eines für Smartphones ist). Entwickler können darauf Blockchain-Apps bauen
  • IOTA: Machine-zu-Machine Kommunikation und Zahlungsmittel für das Internet-of-Things. Zwar wird IOTA auch als Zahlungsmittel genutzt, aber eben nicht als klassisches, mit dem Menschen jemals irgend etwas bezahlen sollten.
  • Ripple: Mittlerweile von Dutzenden großen Bankinstituten weltweit im Test für schnellere Überweisungen, als SEPA es ermöglicht. Der Wert des eigentlichen Coins (XRP) ist dabei aber umstritten, da die Ripple-Technologie diesen Coin eigentlich nicht benötigt.
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Selbst wenn wir uns einmal die Kryptowährungen als Zahlungsmittel betrachten, sind auch hier diverse Vorteile gegenüber den klassischen Zahlungsmethoden der Banken auszumachen. So sorgt unter anderem die äußerst schnelle Transaktionsgeschwindigkeit dafür, dass Zahlungen mitunter innerhalb weniger Sekunden durchgeführt werden, während es bei der Banküberweisung und zahlreichen anderen Online-Bezahldiensten teilweise ein bis zwei Tage dauert, bis die Transaktion vollendet wurde.

Ferner sind auch die Transaktionsgebühren in aller Regel bei Kryptowährungen deutlich geringer als im Bankensystem. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Handelssystem mit digitalen Währungen unabhängig von Kreditinstituten, Staaten und Unternehmen arbeitet, sodass keine Beeinflussung möglich ist. Die höhere Sicherheit spricht ebenfalls für das digitale Geld, denn beispielsweise per Banküberweisung als Zahlungsmittel sind leicht Zahlendreher möglich oder auch eine Manipulation durch Phishing.

Vorurteil #2: Kryptowährungen fördern Kriminalität, Geldwäsche und Terrorismus

Der Nutzen dieser Währungen ist aktuell ganz klar, dass Zahlungsvorgänge verschleiert werden – und dafür gibt es für ehrliche Menschen ohne irgendwelche dubiosen Absichten keinen Grund. Cryptos sind hauptsächlich interessant für Kriminelle, Investoren und Miner, die Geld verdienen wollen. Die Währungen fördern aber illegale Geschäfte und die Ausbeutung von anderen Menschen ohne das Schaffen eines Mehrwertes für die Gesellschaft. Bitcoin dient genau wie das Darknet nur der Unterwelt und damit dem Verdecken von Kriminalität und natürlich auch denjenigen, die gegen Systeme wie Banken, nationalen Währungen oder sogar gegen politische Systeme sind und diese ablehnen.

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Ein „typischer“ Crypto-User

Ja, es wurden in der Vergangenheit sowie ganz sicherlich auch zukünftig illegale Machenschaften und Geschäfte mit Bitcoin und anonymen Kryptowährungen wie Monero, DASH, ZCash oder PIVX betrieben. Die Nutzung der Kryptowährungen zu illegalen Machenschaften stellt allerdings keine Besonderheit der digitalen Währungen dar, ganz im Gegenteil. Beim klassischen Zahlungsverkehrssystem der Banken ist es ebenfalls häufiger der Fall, dass illegale Transaktionen stattfinden, Überweisungen manipuliert und Geldwäsche betrieben wird. Demzufolge ist es nicht zutreffend zu behaupten, dass insbesondere Kryptowährungen Kriminalität, Geldwäsche oder gar Terrorismus fördern.

Bitcoin ist nicht anonym!

Wer sich genauer mit der Materie und Technik der Blockchain beschäftigt, erkennt schnell, dass Bitcoin keine anonyme Kryptowährung sein kann. Das weiß man spätestens seit 2015, als der Darknet-Betreiber des Portals Silk Road schuldig gesprochen wurde aufgrund der Beweise, die er auf der Blockchain hinterlassen hatte.

Aber jede Bitcoin-Transaktion wird in einer Art öffentlichen dezentralen Datenbank dauerhaft gespeichert, der Blockchain. Wer sie analysiert, kann den Weg des Geldes nachvollziehen. Und beim letzten Glied der Kette endet die Anonymität – nämlich dann, wenn eine Bitcoin-Adresse mit einem unter echtem Namen registrierten Konto bei einer Bitcoin-Börse verknüpft wird. Das ist nötig, um die virtuelle Währung in Bargeld umtauschen zu können. (Quelle: zeit.de)

Zudem ist spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem man seine Coins in Geld umtauschen möchte, Ende mit vermeintlicher Anonymität, denn die meisten großen Crypto-Börsen haben mittlerweile sogenannte KYC-Verfahren (Know Your Customer) implementiert, was bedeutet, dass jeder Nutzer, der dort handelt, sich zuvor mit Ausweis, Reisepass, Foto und ähnlichem verifiziert haben muss.

Es gibt auch anonyme Kryptowährungen

Aber auch die eingangs bereits genannten anonymen Kryptowährungen wie Monero, DASH, ZCash oder PIVX haben durchaus eine Daseinsberechtigung. Die Anonymität bei manchen Kryptowährungen ist nämlich eher ein Schutz für die Teilnehmer, denn beim klassischen Zahlungsverkehr geraten öfter ungewollt Daten in falsche Hände, sodass hier durchaus von einem Vorteil der Kryptowährungen gesprochen werden kann. Dennoch sehe ich auch dies als ein wenig kritischer an und denke, sollte eine Regulierung kommen, sind diese Währungen mitunter die ersten, die reguliert werden.

Bitocoin und das Darknet

Die Behauptung, dass zum Beispiel der Bitcoin genau wie das Darknet ausschließlich der Unterwelt dient, ist schlichtweg falsch. Das „Missverständnis“ besteht bereits bezüglich des Darknets, denn dessen ursprüngliche Intention war äußerst positiv, nämlich Datenmissbrauch zu verhindern und eine berechtigte Anonymität zu gewährleisten. Noch heute wird das Darknet zudem in vielfacher Hinsicht für positive Zwecke genutzt. Lediglich die Tatsache, dass das Darknet in den Medien fast ausschließlich negativ dargestellt wird, führt zu dieser fälschlichen Meinung.

anonymous

Ähnlich verhält es sich mit dem Bitcoin, denn dieser wird keineswegs ausschließlich und nicht einmal überwiegend für kriminelle Machenschaften genutzt, sondern zum einen zur Spekulation und zum anderen tatsächlich auch im Rahmen von Zahlungen. Sowohl Offline als auch Online gibt es immer mehr Unternehmen, die Zahlungen mit dem Bitcoin akzeptieren und ermöglichen. Dazu gehören unter anderem auch weltbekannte Firmen, wie zum Beispiel:

  • Dell
  • Microsoft
  • Wikipedia
  • Mozilla
  • Lieferando

Die Aussage, dass Kryptowährungen wie der Bitcoin Machenschaften von Personen verdecken, die sich gegen politische Systeme oder Staaten richten, ist nur teilweise richtig. Natürlich können Kryptowährungen in dieser Weise missbraucht werden, aber auf der anderen Seite sind genau diese digitalen Währungen in manchen Staaten auch von großem Vorteil, nämlich in solchen, wo die Bevölkerung vom politischen System unterdrückt und der klassische Zahlungsverkehr teilweise stark eingeschränkt oder überwacht und manipuliert wird. Somit wirken digitale Währungen in beide Richtungen und können auch in beiden ganz unterschiedlichen Fällen positiv genutzt oder missbraucht werden.

Vorurteil #3: Kryptowährungen machen Steuerhinterziehung einfach

Die Aussage, dass Kryptowährungen Steuerhinterziehungen einfach machen, ist in der Form pauschal nicht richtig, sondern es muss hier differenziert betrachtet werden. Natürlich führt die größere Anonymität bei Transaktionen mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen dazu, dass Einnahmen leichter verschleiert werden können. Auf der anderen Seite bestehen diese Möglichkeiten aber schon seit Jahrzehnten auch bei den klassischen Währungen, was schnell deutlich wird, wenn man sich einmal die berühmten und berüchtigten Steueroasen rund um den Globus betrachtet. Dort können ebenfalls mit relativer Leichtigkeit Konten geführt werden, die beispielsweise dem deutschen Staat und Zugriff des Finanzamtes nicht zugänglich sind, sodass auch in diesem Bereich eine massive Steuerhinterziehung stattfinden kann.

Zudem ist die Transaktion mit Kryptowährungen und die damit verbundene Gefahr der Steuerhinterziehung nicht so anonym, wie man vielleicht zunächst meinen könnte. Zwar finden Transaktionen in aller Regel ohne namentliche Nennung statt, aber letztendlich muss auch eine Kryptowährung am Ende meistens in eine Zentralbankwährung umgetauscht werden, damit das Geld tatsächlich aktiv verwendet werden kann. Zwar lässt sich mit Kryptowährungen in manchen Onlineshops und Geschäften vor Ort zahlen, jedoch gilt dies in aller Regel in der Praxis kaum für größere Summen.

bitcoin_atm

Wer also tatsächlich durch die Nutzung der Kryptowährungen Steuern hinterziehen möchte, der muss letztendlich einen Umtausch in eine Zentralbankwährung vornehmen, was wiederum durch die geltenden Geldwäschegesetze und vor allem die Tatsache, dass Bankkunden immer auf eine real existierende Person lauten, deutlich erschwert wird. Zudem muss zum Vorurteil, dass Kryptowährung Steuerhinterziehungen generell vereinfachen, an dieser Stelle nochmals betont werden, dass dies keine Eigenart der digitalen Währungen ist.

Stattdessen besteht das Problem der Steuerhinterziehung generell, und zwar schon seit Jahrzehnten, und wird in dem Sinne durch Kryptowährungen auch nicht gravierend verstärkt. Ferner arbeiten die Behörden mittlerweile durchaus daran, mögliche Schlupflöcher zu stopfen, denn es wird immer öfter sogar von einer Regulierung der Crypto Börsen und Märkte gesprochen, an denen Kryptowährungen gehandelt werden können. Diese Regulierung wiederum würde die aktuell noch bestehenden Möglichkeiten der Steuerhinterziehung sicherlich erschweren. Und auch hier nochmal: Durch die bereits angesprochenen KYC-Verfahren der Crypto-Börsen ist spätestens beim Cashout klar, wem das Geld zugesprochen wurde. Coinbase, die weltweit größte Cryptobörse für frisches Kapital im Kryptomarkt, arbeitet z.B. eng mit der amerikanischen Steuerbehörde IRS zusammen und musste unlängst die Daten von 13.000 Nutzern herausrücken.

Coinbase

Generell möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass ein System nicht deshalb kritisiert werden sollte, weil es natürlich auch von illegalen Machenschaften betroffen sein kann. Verantwortlich dafür ist nämlich nicht das System selbst, also in dem Fall die digitale Währung, sondern die Personen, die es auf illegale Art und Weise nutzen. Vereinfacht gesagt ist es also nicht die Schuld der Kryptowährungen, dass diese eventuell Steuerhinterziehungen vereinfachen, sondern definitiv die Verantwortung der (illegal) Handelnden.

Vorurteil #4: Kryptowährungen sind nichts weiter als ein Schneeballsystem (MLM)

Einige machen Gewinn auf den Kosten vieler Kleinanleger. Und wo kommt das Geld her? Das fällt schließlich nicht vom Himmel, sondern kommt nun mal von anderen Anlegern, die teurer kaufen als man selber eingekauft hat. Erinnert stark an Schneeballsysteme (auch wenn es natürlich keins im Sinne unseres StGB ist).

Ist denn der Börsenmarkt ebenso ein Schneeballsystem? Wo genau wird wohl die Linie gezogen zwischen dieser Aussage und den Hedgefonds an der Börse, über welche man exakt das gleiche Statement machen könnte? Fakt ist, mit Schneeballsystem oder MLM haben die großen Kryptowährungen genauso wenig zu tun wie der Aktienmarkt. Wichtig ist hier allerdings, die sogenannten ICOs (Inition Coin Offerings) zu unterscheiden. Bei ICOs (oder Token Sales) wollen sich Anbieter neuer Coins ähnlich eines Börsengangs Anlegerkapital verschaffen, um ihr Vorhaben umzusetzen.

Pyramid scheme

Bei ICOs ist große Vorsicht geboten, hier gab es schon viele Scams, da dieser Markt noch komplett unkontrolliert und ohne Qualitätskontrolle ist – aber wie bei allem im Leben gilt auch hier: Do your own research, also recherchiert und hinterfragt alles, bei dem ihr Geld investieren möchtet. Wer auf einen Token Sale stößt, bei dem man fürs Einladen von Freunden weitere Tokens versprochen bekommt, sollte aufpassen  – dies ist das typische Schneeballsystem, das aber auch nicht immer als Scam abzutun ist.

Vorurteil #5: Regierungen sind gegen Kryptowährungen

Es hat schon seinen Grund, dass so viele Regierungen gegen Kryptowährungen sind, und auch große Unternehmen und Investoren von Kryptowährungen Abstand genommen haben. Da Kryptowährungen nicht reguliert werden können, werden sie von den Staaten zukünftig verboten!

Wichtig ist auch hier, zwischen ICOs und Kryptowährungen zu unterscheiden. Die oben bereits angesprochenen unregulierten ICOs können (müssen aber nicht!) in der Tat eine Gefahr für unbedarfte Teilnehmer darstellen. Hier haben zuletzt China und Südkorea rigoros durchgegriffen und ein verhängt. Das heißt aber noch lange nicht, dass bestehende Kryptowährungen verboten werden, das wäre aufgrund der Dezentralität auch kaum machbar.

Ferner ist zum Thema „Regierungen sind gegen Kryptowährungen“ zu sagen, dass es natürlich mitunter auch durch das Eigeninteresse der Regierung selbst ist, das gewohnte Zentralbanksystem aufrechtzuerhalten. Zwar nicht unbedingt innerhalb der EU, aber in diversen anderen Staaten bestehen durchaus sehr enge Verflechtungen zwischen Regierungen und der Zentralbank sowie dem Währungssystem. Aus diesem Grund gehen manche Regierungen ganz bewusst gegen Kryptowährungen vor, ohne dass es dafür eigentlich einen fundamentalen und sachlichen Grund gibt.

EZB MArio Dragi

Mitunter steckt auch die Furcht vor dem Neuen dahinter und es werden Experten zurate gezogen, die den digitalen Währungen äußerst kritisch gegenüberstehen. Nicht zuletzt neigen auch manche Regierungen dazu, sich von einer allgemeinen Panikmache anstecken zu lassen und äußern sich deshalb sehr negativ gegenüber Kryptowährungen, wie es übrigens auch schon die Europäische Zentralbank getan hat. Dennoch ist zum Beispiel die EZB eindeutig gegen ein Verbot der Kryptowährungen, was durchaus als positives Signal zu werten ist.

Vorurteil #6: Kryptowährungen sind nichts weiter als eine riesige Blase

Finger weg vom Bitcoin, es stehen keinerlei Werte hinter dem Bitcoin. Der Verfall von 20000 auf 6000 Euro sollte einem schon zu denken geben. Kryptowährungen sind viel zu volatil für Investments.

Die Volatilität, also die massiven Schwankungen im Wert diverser Cryptos, sind dem Markt keinesfalls abzusprechen. Für mich hat dies aber nichts Negatives, da ich ohnehin nicht jetzt das schnelle Geld machen will. Mein Investment in den Kryptomarkt ist langfristig (mehrere Jahrzehnte) ausgelegt, da ich von der zugrundeliegenden Technik und diversen Coins überzeugt bin. Für Daytrader können diese Schwankungen sogar massive Vorteile haben, kann man doch bei richtigem Kauf-/Verkaufszeitpunkt wahnsinnig hohe Gewinne (und natürlich auch Verluste!) einfahren. Daytrader werden aber die wenigsten hier sein, daher fällt dieser Punkt eher weg.

Bitcoins Kurs

Abgesehen von den Vor- und Nachteilen der zum Teil deutlich schwankenden Kurse der Kryptowährungen möchte ich zudem noch etwas näher auf die Aussage eingehen, dass keinerlei Werte hinter Bitcoins stehen. Dies ist zwar einerseits richtig, aber wie sieht es denn andererseits mit den klassischen Zentralbankwährungen aus? Welcher Wert steht denn tatsächlich hinter dem Euro, erst recht hinter dem Geldschein, der nichts anderes, als mit Zahlen bedrucktes Papier ist?

Auch der Wert sämtlicher Zentralbankwährungen ergibt sich im Grunde ausschließlich auf der Grundlage, dass die Menschen darauf vertrauen, dass sie im Tausch gegen die entsprechende Währung Waren oder Dienstleistungen erhalten. Dies ist spätestens der Fall, seitdem das Hinterlegen der Zentralbankwährungen mit Gold, dem sogenannten Goldstandard, in der Praxis nicht mehr durchgeführt wird.

Zusammenfassend lässt sich also durchaus feststellen, dass zwar hinter den Kryptowährungen kein realer Wert steckt, dies aber ebenfalls auf alle gängigen Zentralbankwährungen zutrifft und demzufolge schon seit Jahrzehnten der Fall ist. Wir nutzen also schon viele viele Jahre Zahlungsmittel, die im Grunde keinen echten Wert besitzen, sondern auf dem Vertrauen der Nutzer basieren.

Zum Thema Wert noch eine Anmerkung: Im Gegensatz zu Zentralbankwährungen, bei denen beispielsweise die Europäische Zentralbank die Geldmenge jederzeit erhöhen und damit die Inflation beeinflussen kann, gibt es einen solchen Mechanismus bei Kryptowährungen bewusst nicht. Der Wert der digitalen Währung kann also nicht durch die Erhöhung der Menge beeinflusst werden, schon gar nicht von zentraler Stelle aus, wie es bei den Zentralbanken der Fall ist. Insofern sind Kryptowährungen sogar letztendlich wertstabiler als Zentralbankwährungen, auch wenn die Kurse natürlich teilweise drastisch schwanken.

Vorurteil #7: Kryptowährungen sicher aufzubewahren ist viel zu kompliziert

Zugegeben: Es erfordert einige Informationen und ein gewisses technisches Verständnis, wenn Kryptowährungen aufbewahrt werden sollen. Allzu kompliziert ist dies mittlerweile allerdings nicht mehr, was insbesondere daran liegt, dass es zahlreiche sehr gute Anleitungen im Internet gibt, was im Detail zu tun ist, um digitale Währungen sicher zu speichern. Eine entsprechende Folge über die besten und wichtigsten Wallets folgt in diesem Special noch.

Allerdings muss durchaus zwischen den verschiedenen Speichermethoden unterschieden werden. Als wenig sicher gilt es zum Beispiel, die entsprechende Kryptowährung lediglich auf einem Online-Konto einer Online-Crypto-Börse verwahren zu lassen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Nutzung eines eigenen und individuellen Wallets, am besten in Form eines Offline Wallets.

bitcoinpaperwallet

Das Einrichten und nutzen eines Offline Wallets, bei dem sich beispielsweise um ein Paper Wallet oder auch um einen Hardware Wallet handeln kann, ist mittlerweile in wenigen Schritten möglich und nicht mehr allzu kompliziert. So können beispielsweise auf bestimmten Webseiten innerhalb weniger Sekunden Paper Wallets generiert werden, was nahezu kein technisches Verständnis erfordert. Dort werden sowohl der private als auch der öffentliche Schlüssel generiert, der zukünftig für Transaktionen genutzt werden kann.

Nicht wesentlich komplizierter ist auch die Nutzung der Hardware Wallets, denn beispielsweise für Ledger Nano S gibt es ebenfalls sehr detaillierte und auch für Anfänger verständliche Anleitungen, wie das Einrichten eines sicheren Wallets möglich ist.

bitcoin-wallets Ledger Nano S

Ferner gibt es noch eine einfache Alternative, nämlich unter der Voraussetzung, dass die Kryptowährungen nicht unbedingt selbst im Bestand gehalten werden sollen, sondern du auf Kurse spekulieren möchtest. In diesem Fall stehen dir sogenannte Crypto-CFDs zur Verfügung, also Differenzkontrakte, die du über CFD-Broker handeln kannst. Hier ist es noch einfacher, denn du musst lediglich ein Konto bei einem solchen CFD-Broker eröffnen und kannst dann die entsprechenden Krypto CFDs kaufen.

Vorurteil #8: Kryptowährungen werden ausschließlich zur Spekulation genutzt

Diese Aussage ist so tatsächlich ein Vorurteil und nicht richtig, denn sie ist zu pauschal. Zwar ist es tatsächlich so, dass der Großteil aller Coin Transaktionen momentan noch der Spekulation dienen. Wie ist es aber am Aktienmarkt oder im Bereich der Derivate? Spekulative Finanzinstrumente wie Optionen, Futures, Optionsscheinen oder binäre Optionen sind nahezu ausschließlich für Spekulationszwecke gedacht, werden allerdings in der Form bei Weitem hinsichtlich dieses Merkmals nicht so kritisiert, wie es bei den digitalen Währungen der Fall ist. Zudem ist es grundsätzlich nichts Negatives, wenn auf Kurse spekuliert wird. Am Aktienmarkt ist es ebenfalls häufiger der Fall, denn bei Weitem nicht alle Aktien, die sich im Depot der Aktionäre befinden, sind für ein langfristiges Investment gedacht.

Broker beim Aktienhandel an der Bšrse Frankfurt

Ein weiterer Punkt kommt ebenfalls hinzu: Neben dem Großteil der Bitcoin Transaktionen, die tatsächlich zu Spekulationszwecken ausgeführt werden, kannst du mittlerweile insbesondere mit der führenden digitalen Währung in manchen Geschäften vor Ort und insbesondere im Online-Bereich zahlen. Die Menge an Akzeptanzstellen wächst stetig, sodass insbesondere der Bitcoin immer näher an sein eigentliches Ziel herankommt, nämlich auf breiter Ebene als echtes Zahlungsmittel zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen zu dienen. Von daher ist es tatsächlich ein Vorurteil, wenn gesagt wird, dass Kryptowährungen ausschließlich Spekulationszwecken dienen.

Vorurteil #9: Unternehmen möchten nur schnelles Geld einsammeln

Ein Vorurteil besteht auch darin, dass Unternehmen mit der Ausgabe von Kryptowährungen immer nur schnelles Geld einsammeln möchten, es stecke jedoch keine echte Idee dahinter, die zum Beispiel der Allgemeinheit in der Zukunft eine bessere Technik verspricht oder sonstige sinnvolle Neuerungen beinhalten würde.

Dass diese Behauptung tatsächlich nichts als ein Vorteil ist, zeigt derzeit eindrucksvoll eine Kryptowährung mit dem dahinter stehenden Unternehmen aus Deutschland, nämlich IOTA. Zwar sammelt natürlich auch dieses Unternehmen durch die eigene Kryptowährung, die IOTA-Token, Kapital ein. Dies ist allerdings zum einen nichts Verwerfliches, denn so geht auch jede Aktiengesellschaft vor, deren Anteile an der Börse gehandelt werden können.

IOTA - Next Generation Blockchain

Zum anderen steckt gerade hinter IOTA eine echte und bahnbrechende Idee, nämlich zukünftig die Kommunikation und Zahlung zwischen Maschinen, möglichst ohne Einsatz des Menschen, zu realisieren. In dem Zusammenhang gibt es zahlreiche Anwendungen in der Praxis, die für die Menschen eine echte Verbesserung und Erleichterung darstellen können, wie zum Beispiel die automatische Abrechnung zwischen dem Auto und dem Parkhaus, wenn du ein Parkhaus nutzt. Aber auch Einsatzgebiete im Haus, wie zum Beispiel der eigenständig bestellende Kühlschrank sind nur einige von zahlreichen Einsatzgebieten, die IOTA im Visier hat. Demzufolge ist IOTA ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Ausgabe von Kryptowährungen eben nicht nur für das entsprechende Unternehmen zum kurzfristigen Kapitalerhalt gedacht ist, sondern damit echte und moderne Geschäftsideen realisiert werden können, die im Prinzip allen Menschen einen Fortschritt bringen können.

Vorurteil #10: In Kryptowährungen kann man nicht langfristig investieren

Manche Leute sprechen durchaus davon, dass Kryptowährungen ein aussichtsreiches Investment sein könnten. Es wäre aber doch gar nicht möglich, längerfristig Geld in digitale Währungen anzulegen, denn bisher sei nur der kurzfristige Handel über Börsen und bestimmte Plattformen möglich sowie die Spekulation auf die Kursentwicklung mittels CFDs.

Richtig ist, dass es natürlich bisher vor allem der kurzfristige und auf schnelle Gewinne ausgerichtete Handel ist, von denen die Kryptowährungen bestimmt werden. Dieser Handel erfolgt tatsächlich über sogenannte Cryptocoin Börsen oder auch mittels der sogenannten Crypto-CFDs im Bereich des CFD-Trading. Dennoch bedeutet dies nicht, dass es nicht auch möglich wäre, mittel- oder sogar langfristig in eine digitale Währung zu investieren, wie ich es tue.

Investition

Die Möglichkeit bestehen bereits, wie zum Beispiel durch den angesprochenen Handel auf Cryptocoin Börsen. Da die jeweilige Kryptowährung keine zeitliche Befristung hat, kannst du natürlich beispielsweise auf einer solchen Börse Bitcoins kaufen, diese in dein Wallet übertragen und die Bitcoins dann über Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte dort liegen lassen. Die Langfristigkeit ist also bei einem geplanten Investment in Kryptowährungen überhaupt kein Problem.

Darüber hinaus wird es aller Wahrscheinlichkeit nach bereits in Kürze am Markt spezielle Finanzinstrumente geben, die sogar auf ein langfristiges Investment oder auch regelmäßiges Sparen ausgerichtet sind. Dabei wird es sich insbesondere um Exchange Traded Funds  (siehe Börsen-Special Folge #3) handeln, die bereits seit vielen Jahren mit den Basiswerten Aktien, Indizes oder Rohstoffe zum Einsatz kommen. Da diese Fonds natürlich ebenfalls keine Laufzeitbegrenzung haben, kannst du auf diese Weise mittel- und langfristig Kapital in Kryptowährungen investieren oder sogar mit einem ETF-Sparplan die Chance nutzen, regelmäßig in Kryptowährungen zu sparen.

Aus den genannten Gründen handelt es sich tatsächlich bei der Aussage, dass es keine Möglichkeit geben würde, langfristig Geld in Kryptowährungen zu investieren, um ein reines Vorurteil. Ob es natürlich in einigen Jahren noch viel so viele Kryptowährungen wie heute geben wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dies kann allerdings bei Derivaten und auch Aktien ebenfalls nicht garantiert werden, sodass auf jeden Fall zählt, dass interessierte Anleger schon heute die Möglichkeit haben, in digitale Währungen zu investieren und diese nicht zwangsläufig nur zur Spekulation nutzen zu müssen.

Bitcoin & Co – die größten „Gefahren“ von Kryptowährungen

Wie ich zuvor verdeutlicht habe, gibt es zwar zahlreiche Vorurteile und Mythen zum Thema Kryptowährungen, aber den meisten können tatsächlich mit sachlichen Argumenten auch eine andere Sichtweise nahegelegt werden. Dennoch bedeutet dies nicht, dass Bitcoins & Co. keine Risiken beinhalten würden.

Eine Gefahr besteht vor allem darin, dass es tatsächlich noch extreme Kursschwankungen gibt. Dies zeigte der Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen, insbesondere zwischen Anfang 2017 und Ende März 2018. Zunächst konnten sich die Kurse zahlreicher Kryptowährungen im vergangenen Jahr teilweise mehr als verzehnfachen. Aktuell sind wir allerdings in einer Phase stärkerer Verluste, sodass manche Kryptowährungen ihren Wert seitdem bereits wieder gedrittelt haben.

Aufgrund dieser Tatsache ist natürlich die Gefahr nicht zu leugnen, dass ihr mit einem Investment bzw. einer Spekulation in Kryptowährungen erhebliche Verluste oder sogar Totalverluste erleiden könnt. Dieses Risikos muss euch einfach bewusst sein. Es stellt allerdings dennoch keine größere Besonderheit dar, denn dieses Totalverlustrisiko gibt es bei zahlreichen Derivaten ebenfalls, wie zu Beispiel bei binären Optionen, klassischen Optionen und Futures.

Bitcoin Gefahr

Eine weitere Gefahr besteht bei der größeren Masse der Kryptowährungen (z.B. Shit-Coins) darin, dass diese schlichtweg in einigen Monaten oder Jahren am Markt verschwunden sein könnten. Tatsächlich ist es aus meiner Sicht so, dass es inzwischen zu viele einzelne digitale Währungen gibt, die auf Dauer voraussichtlich nicht am Markt bestehen können. Meiner Auffassung nach werden es vielleicht 20 oder auch 50 Kryptowährungen sein, die sich auf Dauer durchsetzen können und bei denen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt vielleicht auch eine gewisse Stabilität einstellen wird.

Letztendlich besteht die größte Gefahr bei Kryptowährungen zusammenfassend darin, dass man „zu viel“ Kapital investiert. Behaltet stets im Hinterkopf, dass es sich bei Kryptowährungen noch eher um eine Spekulation handelt, auch wenn die digitalen Währungen vom Grundsatz her natürlich auch für ein langfristiges Investment genutzt werden können. Ihr solltet allerdings dennoch, wenn überhaupt, nur einen relativ geringen Teil deines Gesamtvermögens in Kryptowährungen investieren, beispielsweise zwischen fünf und maximal zehn Prozent. Die Risiken sind also nicht zu leugnen, sondern es ist stattdessen wichtig, dass man diese kennt und demzufolge entsprechend handelt.

DealDoktor Crypto-Special

In unserem Crypto-Special wollen wir euch die Angst vor der neuen Technologie nehmen und ein paar Grundlagen vermitteln. Wir sind keine Anlageberater und empfehlen hier weder bestimmte Coins, noch größere Investments. Wir selbst sind zwar allesamt in der Cryptowelt investiert und glauben an die Technologie, aber ihr müsst euch definitiv ein eigenes Bild machen. Insbesondere ist die Cryptowelt sehr volatil, es kann viele (sogar hunderte) Prozent nach oben gehen und am nächsten Tag geht alles wieder runter – dessen muss man sich bewusst sein. Wer aber in die richtigen substanziellen Coins investiert und langfristig halten will, der kann gute Renditen einfahren.

Habt ihr noch weitere Vorurteile gegenüber Kryptowährungen, welche ich hier nicht erwähnt habe? Schreibt sie gerne in die Kommentare und wir diskutieren darüber.

heini93

29.03.2018, 15:44 Zitieren #

Noch einmal vielen Dank für diese Beiträge. Ich hoffe, dass deine Erklärungen vielen Leuten die Augen öffnen können.

Ich arbeite momentan ebenfalls mit einem Team an unserem eigenen Projekt in der Kryptowelt und kann euch schon sagen, die Resonanz der Firmen ist verdammt gut. Wir haben Kontakt zu verschiedenen Luftfahrt Unternehmen in Europa und die Meisten sind sich schon dieser Technologischen "Revolution" bewusst und welche Vor- und Nachteile es bringen kann.
Ich kann euch nur raten, nicht die typischen Mainstream Medien zu konsumieren, wenn es um Bitcoin & Co. geht, sondern über den Tellerrand zu schauen um zu lernen, was wirklich hinter alldem steckt. Wir befinden uns momentan am Anfang der Dotcom Ära, lasst es euch nicht entgehen.

Micha1023

29.03.2018, 16:02 Zitieren #

Sehr gute Berichte. Ich habe Anfang Januar ein paar Euro in Ripple investiert, seit diesem Zeitpunkt ist der "Kurs" immer weiter nach unten gerutscht. Ich bin aber immer noch der Meinung dass der Ripple sich wieder (Ähnlich wie Bitcoin usw) fangen wird und der Kurs steigen wird.

Jasin

29.03.2018, 16:34 Zitieren #

Bitcoin stürzen heute um weitere -7% ab. Zwei Drittel des Wertes in drei Monaten seit Dezember 2017 vernichtet! Viel Spaß mit Euren Investments 🙂

adeca

29.03.2018, 16:39 Zitieren #

@Jasin: wer zum höchsten Kurs gekauft hat, hat viel verloren. Wer vor einem Jahr investiert hat, hat seitdem nur gewonnen. Das kann Dir aber bei Aktien genauso passieren. Nur schwankt dort der Kurs nicht so stark innerhalb eines Tages.

Lalaable

29.03.2018, 18:27 Zitieren #

Habe relativ früh im Bitcoin investiert. Das war Geld was mir nicht weh tat, wenn's verloren gegangen wäre. War damals eine richtige Entscheidung. Würde es nicht wiederholen 😀

__Gelöschter_Nutzer__

29.03.2018, 20:38 Zitieren #

Kompliziert 🤗

Kommentarbild von __Gelöschter_Nutzer__

nurso

30.03.2018, 09:17 Zitieren #

@cappe:
boah krass.. videotext …lange nicht mehr gesehen 😁

Havocaveli

30.03.2018, 10:20 Zitieren #

Danke für diese tollen Beiträge

stassthegreat

30.03.2018, 12:50 Zitieren #

nun is ein sehr günstiger Zeitpunkt einzusteigen

Chrischi

30.03.2018, 17:29 Zitieren #

70% Wertverlust im Kryptomarkt gab es im Prinzip jedes Jahr. Ein drittel in 3 Monaten, ja, guckt mal wieviel es zugenommen hat in 2 Wochen bei der Dezemberralley.

crypto123

01.04.2018, 14:33 Zitieren #

Voll gut; freu mich auf deine weiteren Beiträge !😁

Lakka

04.04.2018, 16:57 Zitieren #

Ich bin ja der Meinung das leider Kryptowährung zuviel illegale Geschäfte schützt und tarnt.

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