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WhatsApp nicht mehr gratis? Meta nennt erstmals Preis für werbefreies Abo!

Update zu Metas Monetarisierungs-Plänen

Update vom 02.02.2026 – Was sich 2025 bereits mit ersten Testläufen angekündigt hat, wird nun konkret: Die Ära des komplett kosten- und werbefreien WhatsApps geht in Deutschland zu Ende.

Während Meta den Rollout in der EU aufgrund von Datenschutzhürden fast ein Jahr lang schieben musste, ist in der aktuellen Android-Beta nun erstmals die „Pay-or-Consent“-Lösung aufgetaucht.

Das ist der aktuelle Stand (Februar 2026)

  • Der Preis für die Stille:
    In der Vorabversion (Beta) für Android wird nun ein konkreter Preis genannt: Rund 4 Euro pro Monat soll das Abo kosten, wenn man den „Aktuelles“-Bereich (Status & Kanäle) weiterhin werbefrei nutzen möchte.

  • Wo genau erscheint die Werbung?
    Keine Sorge, eure privaten Chats bleiben (bisher) verschont. Die Anzeigen werden ausschließlich zwischen den Status-Meldungen eurer Kontakte sowie im Bereich der Kanäle eingeblendet.

  • Warum jetzt?
    Die EU-Vorschriften zwingen Meta dazu, Nutzern die Wahl zu lassen: Entweder man bezahlt mit seinen Daten (für personalisierte Werbung) oder mit Geld (Abo).

  • Abwicklung
     Das Abo soll unkompliziert als In-App-Kauf über den Google Play Store (und später den Apple App Store) laufen und monatlich kündbar sein.

Zurück in die Zukunft: 89 Cent waren gestern

Ältere Nutzer erinnern sich: Bis 2016 kostete WhatsApp schon einmal eine kleine Jahresgebühr von 89 Cent. Mit dem neuen 4-Euro-Modell (pro Monat!) langt Meta nun deutlich kräftiger zu.

Der Konzern betont jedoch, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bestehen bleibt – eure Nachrichten werden also weiterhin nicht mitgelesen, um Werbung zu schalten. Stattdessen nutzt Meta „grobe Signale“ wie euren Standort, die Sprache und eure abonnierten Kanäle für das Targeting.

Lohnt sich der Wechsel?

Obwohl Apps wie Signal oder Threema seit der Ankündigung wieder steigende Downloadzahlen verzeichnen, bleibt der „Netzwerkeffekt“ die größte Hürde. Da über 80 % der Deutschen ab 16 Jahren WhatsApp nutzen, ist die Hemmschwelle für einen kompletten Umzug hoch.

Viele werden die Werbung im Status wohl zähneknirschend hinnehmen – oder die 4 Euro investieren, um das „alte“ WhatsApp-Feeling zu behalten.

Was meint ihr zum Preis?

Sind 4 Euro im Monat fair für ein werbefreies Erlebnis, oder ist das der Moment, in dem ihr euren Kontakten endgültig den Umzug zu Signal vorschlagt?

Quellen: Deskmodder (02.02.2026), CHIP.de, WDR/Handyhase.


WhatsApp bald mit Werbung: Meta öffnet neue Werbeflächen im Statusbereich

Artikel vom 18.06.2026 – Meta will WhatsApp zur Werbeplattform ausbauen – und das schon bald. Was bisher nur bei Instagram und Facebook Alltag war, soll nun auch beim beliebtesten Messenger Deutschlands Realität werden: Werbung. Und zwar direkt in eurem WhatsApp-Status.

Das bedeutet: Während ihr euch durch Geburtstagsgrüße, Urlaubsfotos und Schnappschüsse aus dem Klassenchat klickt, poppen künftig bezahlte Anzeigen von Unternehmen auf. Wer jetzt denkt: „Na toll, was kommt als Nächstes – die hotten Nachbarinnen in deiner Umgebung zwischen den Glückwünschen von Tante Erna?“ – liegt vermutlich gar nicht so falsch.

Was genau geplant ist

  • Werbung im Status: Unternehmen können bald bezahlte Anzeigen in den WhatsApp-Statusbereich („Aktuelles“) einbuchen.
  • Vorgeschlagene Marken & Kanäle: WhatsApp will dir künftig aktiv Business-Accounts empfehlen, denen du folgen kannst.
  • Bezahl-Abos für exklusive Inhalte: Bestimmte Kanäle werden künftig nur noch gegen monatliche Gebühr zugänglich sein.

Meta verspricht, dass die klassischen Chatverläufe davon unberührt bleiben. Eure privaten Unterhaltungen sollen werbefrei bleiben – zumindest vorerst.

Mehr Geld für Meta – weniger Ruhe für euch?

Für viele ist das ein Tabubruch: WhatsApp galt lange als letzter Rückzugsort ohne blinkende Werbebanner oder nervige Abo-Popups. Nun also doch. Erst Werbung im Status, bald vielleicht direkt im Chat? Die Plattform nähert sich optisch und funktional immer mehr Instagram an – mit allem, was dazugehört: Monetarisierung, Datenverknüpfung und Targeting.

Datenschützer schlagen bereits Alarm. Denn Meta könnte laut Kritikern massiv Nutzerdaten aus WhatsApp, Facebook und Instagram kombinieren, um noch genauere Profile zu erstellen. Dabei geht es nicht nur um Standortdaten, sondern auch um euer Nutzungsverhalten – und womöglich mehr.

WhatsApp wird zur Werbewelt – aber wollt ihr das?

Fakt ist: WhatsApp wird zur Plattform, auf der man bald nicht nur chattet, sondern auch produktorientiert konsumiert. Was auf Insta längst Alltag ist, könnte hier zur Reizüberflutung werden. Vor allem, wenn künftig auch Kanäle nur noch mit Abo sichtbar sind.

Die Frage ist: Wie viel Werbung ertragt ihr noch, bevor ihr euch fragt, ob ein Wechsel zu alternativen Messenger-Apps wie Signal oder Telegram nicht doch angenehmer wäre?

Was meint ihr?

  • 🧨 WhatsApp übertreibt – reicht langsam mit der Dauerwerbung!
  • 🤷‍♂️ Solange die Chats werbefrei bleiben, kann ich damit leben.
  • 💬 Ich bin noch unsicher, aber nerven tut’s schon ein bisschen.

Was bleibt: Die große WhatsApp-Änderung kommt. Und mit ihr die Diskussion darüber, wem diese App eigentlich noch gehört – uns Nutzern oder dem Meta-Werbeapparat.

Bin gespannt, was ihr meint. Euer Marsel ✌️

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