đ¸ Schreckgespenst Inflation: MĂźssen wir uns Sorgen machen oder ist letztendlich doch alles noch im Rahmen?
Wenn ich heute bei Google das Stichwort „Inflation“ eingebe, werde ich sofort mit Horrormeldungen der üblichen Portale überschüttet. Hier ein paar „Highlights“:
- Schätzungen bestätigt: Inflation steigt auf Rekordwert von 8,6 Prozent
- „Big Short“-Investor Michael Burry mit pessimistischer Vorhersage: Inflation wird Jahre anhalten
- Erneuter Rekordwert im Juni – Inflation in der Eurozone steigt unaufhaltsam
Da wir hier im Blog auch regelmäßig Falschmeldungen und unpassende Kommentare erhalten, haben wir uns aber entschieden einen Artikel zum Thema zu erstellen. Hier wollen wir uns dem Thema Inflation einmal widmen und schauen, ob die Inflation wirklich so ein Schreckgespenst ist und ob die Inflationsrate für den einzelnen sogar noch viel höher ist?! Jedenfalls war ich selbst überrascht über die Ergebnisse und die Hintergründe – und natürlich sind Kommentare von euch erwünscht!
Was ist überhaupt die Inflation?
Ganz allgemein steht das Wort Inflation für die Teuerung oder Preissteigerungsrate. Die Inflationsrate gibt dabei an, wie sich die Preise für Waren und Dienstleistungen – ausgedrückt in Prozent – in einem bestimmten Zeitraum (meistens ein Jahr) verändert haben. Dabei kann die Inflationsrate positiv oder auch negativ sein. Wenn die Preise steigen, verliert das Geld auf unseren Sparbüchern an Wert. Sinken hingegen die Preise, kann man sich für 100€ mehr kaufen als im Jahr zuvor – die Kaufkraft von den 100€ steigt also.
Hier lauert übrigens auch das wahre Schreckgespenst, denn viele Sparerinnen und Sparer lassen ihr Geld aktuell un- oder niedrigverzinst auf dem Giro- und Sparkonto liegen. Das Ersparte verliert somit jedes Jahr an Wert. Und wer nun denkt, dass die Inflation ein neues Kapitel darstellt, sollte sich einmal den historischen Verlauf anschauen, denn eine Inflationsrate von um die 2% gibt es jedes Jahr. Dies stellt in unserem Fall übrigens die Europäische Zentralbank sicher.
Inflationsrate in Deutschland – Quelle: https://www.laenderdaten.info/Europa/Deutschland/inflationsraten.php%5B/caption%5D
Ein künstlicher Warenkorb als Maßstab
Männer sind in Deutschland 1,80 m groß, wiegen 88,7 kg und haben einen BMI von 27,4. Frauen hingegen sind hingegen sind 1,66 m groß, wiegen 71,7 kg und haben einen BMI von 26,0. Naja, und außerdem verdienen wir alle ca. 4.700€ im Monat… zumindest statistisch gesehen. Und genau so wird auch die Inflationsrate bestimmt, denn diese setzt sich aus einem künstlichen Warenkorb zusammen. Dort liegen Waren und Dienstleistungen der privaten Haushalte – insgesamt 650 Posten – drinnen, welche jährlich bewertet werden. Also finden wir dort von Mehl bis Kürbissen über Bankgebühren, Versicherungen, Teddybären und Spielekonsolen so ziemlich alles. Wichtig ist hier für das Statistische Bundesamt eine möglichst große Diversifikation.

Ihr merkt es bereits hier, dass die allgemeine Inflationsrate deutlich von der persönlichen Inflationsrate abweichen kann. Beispiele gefällig? – OK, dann mal los:
- Ihr habt kein Auto? – Dann juckt euch ein Anstieg der Benzinpreise nicht so sehr
- Ihr heizt mit Strom vom Dach oder lebt in einem Plus-Energie-Haus? – Dann sind euch die steigenden Gaspreise egal.
- Ihr habt eine Glutenunverträglichkeit? – Ja dann ist es euch recht egal, ob die Preise für Mehl steigen.
- Ihr esst nur selten, aber dafür gutes Fleisch? – Ihr merkt wahrscheinlich keinen Unterschied im Laden.
Diese Liste könnten wir beliebig weiterführen – und genau hier möchten wir auch ansetzen, denn ihr werdet teilweise überrascht sein, wie gering eure persönliche Inflationsrate ist.
Überraschung – die persönliche Inflationsrate
Wie soll man also berechnen, ob einem persönlich die Inflation genau so hart trifft, wie die Medien dies suggerieren? Bevor ihr euch auf euer Bauchgefühl verlasst und der gefühlten Inflation (Stichwort Teuro) unterliegt, denkt doch einmal in Ruhe nach. hmm… OK, ohne stichhaltige Datengrundlage wird das nichts, daher habe ich einmal eine Berechnung für mich angestellt und war überrascht. Aber hier einmal der Reihe nach…

Zuerst müsst ihr einmal ermitteln, wie hoch eure Ausgaben pro Monat im Durchschnitt sind. Ich selbst habe dabei kein Problem, denn ich führe seit einigen Jahren ein Haushaltsbuch via Excel und trage dort alle Ausgaben ein. Entsprechend konnte ich recht schnell die einzelnen Kategorien mit Daten der letzten 12 Monate füttern. Danach könnt ihr euch beim Statistischen Bundesamt den Inflationsrechner öffnen und dort eure Daten eingeben. Dabei gebt ihr oben die Gesamtsumme eurer monatlichen Ausgaben ein und gliedert diese dann nach den einzelnen Kategorien auf.
Hier mein Ergebnis:
Meine persönliche Inflationsrate liegt bei 5,3 % im Gegensatz zur amtlichen Rate von 7,6 %. Eigentlich würde meine persönliche Inflationsrate noch deutlich darunter liegen, aber da ich seit einem knappen Jahr für den Ladestrom meines Autos deutlich mehr bezahlen muss und wir uns noch Katzen zugelegt haben, steht da eine 5,3%. Natürlich ist das im Gegensatz zu den üblichen 2% der letzten Jahre deutlich mehr, aber eben auch deutlich (!) weniger, als die eingangs „versprochenen“ 8,6% der Medienportale mit den großen Buchstaben.
Was kommt noch auf uns zu?
Leider ist meine Glaskugel kürzlich kaputtgegangen und ich kann mit aufgrund der extremen Inflation keine neue leisten… Scherz beiseite – ich weiß es einfach nicht. Aber aktuell scheint die Inflation einen ersten Peak erreicht zu haben. Ob die Inflationsrate nun sinkt oder doch weiter steigt, werden wir in einen oder zwei Jahren aus der Zukunftsperspektive bewerten können. Jedenfalls sind wir weit von einer Hyperinflation wie 1923 entfernt und auch unsere Ersparnisse können wir mit der Investition in Aktien oder ETFs relativ leicht vor der Inflation schützen.
| Datum | Kaufpreis |
|---|---|
| 6. Juni 1912 | 7 Pfennig |
| 6. August 1923 | 923 Papiermark |
| 27. August 1923 | 177.500 Papiermark |
| 17. September 1923 | 2,1 Millionen Papiermark |
| 15. Oktober 1923 | 227 Millionen Papiermark |
| 5. November 1923 | 22,7 Milliarden Papiermark |
| 15. November 1923 |
320 Milliarden Papiermark |
Alles was ihr tun müsst, ist sparen, euch mit dem Geld auf eurem Konto zu beschäftigen, Horrorszenarien abzuwehren und abzuwarten. Aktuell kommen leider viele Faktoren der Weltwirtschaft zusammen, die sich bereits angedeutet hatten.
Das Depot ist die ersten drei Jahre kostenlos und es findet zudem noch nicht einmal eine Schufa-Abfrage statt:
- comdirect Depot: 75⏠BestChoice/Amazon.de Gutschein + 75⏠fßr drei Trades
- â 3 Jahre lang kostenlose DepotfĂźhrung
- 𤯠Alleine fßr die ErÜffnung: 75⏠DealDoktor-Bonus nach 10-12 Wochen
- đĽ Obendrauf: 75⏠Cash von der comdirect fĂźr drei Trades innerhalb der ersten 30 Tage
- â Angebot gĂźltig nur fĂźr volljährige Neukunden (kein Junior Depot)
- â Denkt an die Einrichtung des Freistellungsauftrages fĂźr die 75âŹ, s.u.!
- â° gĂźltig nur bis einschlieĂlich 31.08.2022 (vollständige ErĂśffnung!)
Fazit
Ohne in die volkswirtschaftliche Detailvielfalt einzutauchen habe ich versucht, euch ein wenig dem Pessimismus-Hype der aktuellen Inflation zu entziehen. Ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist, aber vielleicht habt ihr ja eure individuelle Inflationsrate berechnet und seid nun ebenfalls überrascht? Oder habt ihr schon längst auf das Fahrrad und ein Aktiendepot umgestellt und könnt der aktuellen Preissteigerung entspannt entgegenblicken? Dann schreibt es uns doch in die Kommentare – ich bin jedenfalls richtig gespannt!
Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.



















Ich werde versuchen weiter mein VermĂśgen zu Sparen und hoffe ich liege damit richtig. Ich habe nicht den ganzen Artikel genau durchgelesen aber ich denke wer sein VermĂśgen zusammen halten kann, hat gute Karte und ist fĂźr die Zukunft gerĂźstet.
GruĂ!
@Marcel Fink:
Genau đ Aber mit sparen meinst du hoffentlich investieren, denn Sparbuch, Bausparer und alle anderen Geldwerte sind ja die direkten Verlierer bei der Inflation :O
@Dealdoktor (Xaver): hier hat sich bisher stablecoins in USD sehr gelohnt. Zur Verzinsung von 10% p.a. + zweistelliger Währungsgewinn p.a.
đ
@KlofreundDante:
Hast halt aber auch Währungsrisiko đ
Ich war aber auch letztens erstaunt auf Reisen in der Schweiz, wie stark aktuell der Schweizer Franken ist und sich mittlerweile das Verhältnis umgekehrt hat, also ein Franken mehr als ein Euro ergibt :O
Viele haben sich vor Jahren einen Baukredit in schweizer Franken von den Banken andrehen lassen und sind dann damit voll auf die Nase gefallen. Vertraue keinem Banker oder Finanzberater kann man da nur sagen. Geld mit Geld zu machen erfordert viel Hintergrundwissen das man nur wenige haben oder 𤅠man grßndet selbst einen Bank.
Wer aktuell keine zweistellige persĂśnliche Inflationsrate hat…. verdient einen Orden. Sorry, aber dieser Magazinbeitrag kann ich ehrlich gesagt in einigen Passagen nicht zustimmen. Aber ich habe sicher gar keine Ahnung đ
@ifeelgood:
Positiv: das Dealbild ist sehr gut gewählt đ
Finde ich genau so. Ich bin in der Baubranche. Bei uns sind schon Firmen Firmen wegen steigende Materialpreise pleite.
@hakan52:
Kann ich mir sehr gut vorstellen đ
Ja, das ist bĂśse. Aber spätestens nach LektĂźre dieses Beitrags sollte vielen dämmern kĂśnnen, was es z.B. bedeutet, dass sie eben gerade nicht in der Baubranche als EigentĂźmer, Mitarbeiter, Gläubiger oder Kunden unterwegs sind. Im Ăbrigen sind bei Baumaterialien die Preise im letzten Jahr längst wieder deutlich runtergekommen.
@ifeelgood:
Hast du den Rechner mal durchgefĂźhrt? – Ohne die Ladekosten fĂźr Auto und Motorrad wĂźrde ich sogar nur bei 3,x % liegen. Daher: ist das die Realität oder die gefĂźhlte Inflation?
@DealDoktor (Steven):
Ich habe mir das mit dem Rechner mal angetan. Und ja bei mir kam eine zweistellige Inflationsrate raus. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich eine Ausnahmeerscheinung bezgl. dieser zweistelligen Inflationsrate bin.
FĂźr mich persĂśnlich (!) ist euer Bericht in einigen Passagen nicht nachvollziehbar und nicht wirklich schlĂźssig.
Ich fßhre aber kein Haushaltsbuch bezgl. meiner täglichen Ausgaben.
Und jetzt dĂźrft ihr gerne gegen mich schiessen.
Also ich komme auf 5,2%. Zieht man Auto ab. Wäre ich auch so bei 3-4%…
SpĂźrbare Preisanhebungen sind da, betreffen mich aber kaum.
@KlofreundDante:
…wenn ich dies und das weg lassen wĂźrde, dann wäre ich auch bei einer niedrigeren -fiktiven- persĂśnlichen Inflationsrate. Hat das aber mit meiner Wirklichkeit etwas zu tun? Ich behaupte jetzt einfach einmal: nein.
SchĂśnrechnen kann man sich alles.
@ifeelgood:
Meine persĂśnliche Inflationsrate:
13,5 %
@ifeelgood:
Schaubild.
Juckt’s mich? Klar, weil (auch) sehr vieles hausgemacht ist. Habe ich deswegen schlaflose Nächte: nein.
@ifeelgood: Ergebnis waren 5,2% all in
Das mit der Mehrwertsteuer mĂźsste bitte unbedingt korrigiert werden.
Die Mehrwertsteuersenkung war im zweiten Halbjahr 2020 und hat deshalb keinen Einfluss auf die Berechnung der aktuellen Inflationsrate.
AuĂerdem ist die Preissteigerung bei einer ErhĂśhung nicht automatisch 3 Prozent. Eine MehrwertsteuererhĂśhung um 3 Prozent verteuert die Produkte um 2,52 %. Magic oder? đ
Aber ich finde es auf jeden Fall gut, dass ihr Ăźber das Thema berichtet denn es ist viel Unsicherheit Ăźberall.
@Lule5:
done – war natĂźrlich 2020… pandemiebedingte Zeitlosigkeit… gefĂźhlt haben wir seit 2 Jahren 2020, oder? đ
Nur kur und knapp:
Toilettenpapier braucht jeder oder ?
Dies ist ( selbe Sorte, Menge, Qualität) bei Lidl von 5 auf 6 Euro angehoben worden,
ich kann somit nur eine 2-Stellige Steigerung erkennen đł
Ja – bei dm auch – von 5,25 Euro auf 6,25 Euro – um Ăźber 19% – mir fällt auch nichts ein, was billiger geworden ist đ
@lexmarkz13:
Du kaufst wohl das gleiche wie ich.
Dachte letzte Woche ich seh nicht richtig mit 6,25âŹ
đđđ Ja mich hat es auch geschockt – aber unser dm hatte ab 7.7 WiedererĂśffnung mit 10% ErĂśffnungsrabatt, dann habe ich die dm App benutzt wo man auch mindestens 10 % Rabatt Coupons fĂźr den nächsten Einkauf bekam (dank an @Strubbel fĂźr den Deal) und 20fach payback Punkte genutzt – dadurch wurde die PreiserhĂśhung fĂźr mich unwirksam und der Einkauf hat sich gelohnt. Die erhaltenen payback Punkte werden dann ab 01.08 mit 20% RĂźckvergĂźtung bei rewe online eingelĂśst – wenn es so weiter geht, kauft man demnächst umsonst ein đ Meine Tochter hatte noch zusätzlich 20fach payback Punkte bei Bezahlung mit payback pay – ob das auch noch funktioniert hat, sieht man erst später. Der Coupon in der App war auf alle Fälle nach 2 oder 3 Tagen da đ
Dinge des täglichen Bedarfs sind im recht hohen zweistelligen prozentualen Preis gestiegen. Die persĂśnliche Inflationsrate schaut man sich besser nicht an… Den Warenkorb sollte man wieder anpassen, dass man eine Teuerungsrate von sagen wir mal drei Prozent verlauten kann……… đđđđđđđ
Momentan ist ja eher eine sehr gute Zeit Aktien und ETFs nachzukaufen aber natĂźrlich meine Meinung đ
Alles wird teurer(besonders Lebensmittel und Energie) und wird auch nicht mehr gĂźnstiger auch wenn die Inflationsrate wieder sinkt. Die Inflationsrate im Juni 2022 liegt bei +7,6, das letzte halbe Jahr hab ich jedoch gefĂźhlt Mehrkosten von 20-30% đ
Die letzten Monate im Jahr 2022 und Anfang 2023 werden noch sehr lustig…
Aber Aktien werden auch immer teurer. Da ist die gefĂźhlte Inflation sogar noch hĂśher đđ¤
Kommt drauf an welche man kauft đ
@steinbrei:
klar werden Aktien immer teurer… das ist aber auch egal, denn wenn sie stetig teurer werden, profitiert jeder irgendwann, der einsteigt. đ
@DealDoktor (Steven):
Mein Kommentar war natĂźrlich nicht ganz ernst gemeint đ oder doch auch ernst. Aktien sollen ja teurer werden … aber erst wenn man sie bereits gekauft hat. đ
„Männer sind in Deutschland 1,80 m groĂ, wiegen 88,7 kg und haben einen BMI von 27,4. Frauen hingegen sind hingegen sind 1,66 m groĂ, wiegen 71,7 kg und haben einen BMI von 26,0. Naja, und auĂerdem verdienen wir alle ca. 4.700⏠im Monat⌠zumindest statistisch gesehen“
Eine vĂśllige Verklärung der wirklichen Verhältnisse. Die Frage ist doch, finde ich Schuhe fĂźr meine GrĂśĂe oder eine passende Wohnung fĂźr mein Einkommen. Da ist der Medianwert der falsche MaĂstab, denn da fallen alle Reichen komplett mit rein. Genauso wie leerstehende Stadtspekulationsimmobilien.
Momentan sind die Ăźberzogenen Energiepreise ein willkommener AnlaĂ an der Preissschraube zu drehen. Oder wie einer sagte: Honig wird teurer, ich wuĂte gar nicht die Bienen fliegen mit Benzin.
Kennt jemand eine Preisstatistik der letzten Jahrzehnte fĂźr Burger oder Eiskugeln?
Was ist denn Ăźberhauot gĂźngstiger geworden? Das Dogma des Kapitalismus war doch der Verfall der Preise durch technischen Fortschritt und Massenproduktion. Davon ist anscheinend nicht viel Ăźbrig geblieben.
Goldene Zeiten…
@bd27618:
Zitat: Momentan sind die Ăźberzogenen Energiepreise ein willkommener AnlaĂ an der Preissschraube zu drehen. Oder wie einer sagte: Honig wird teurer, ich wuĂte gar nicht die Bienen fliegen mit Benzin.
!!!Sehr vereinfacht dargestellt!!! Die Bienen fliegen (noch) nicht mit Benzin. Allerdings muss der Honig Ăźber Vertriebswege in die Lebensmittelgeschäfte gelangen. HĂśchstwahrscheinlich nicht zu FuĂ đ Und bis der Honig im Glas ist…. wird auch Energie verbraucht… und und und. Die Preisspirale ist in vollem Gange (nach oben) und diese wird nach und nach befeuert. Sicher nicht nonstop nach oben, Pausen werden eingelegt. Der Trend zeigt dir aber die Richtung wohin die Reise geht.
Jeder hat seine persĂśnliche Inflationsrate, der eine hat eine hĂśhere und ein anderer eine niedrige, aber jeder merkt und sieht wohl besonders an seinem Geldbeutel, dass alles teurer wird.
FĂźr einen Gringverdiener ist sicher eine 5% Inflationsrate viel schlimmer als eine 8,5% Inflationsrate bei einen Besserverdienenden.
Ich schaue jedenfalls beim Einkaufen noch mehr auf die Preise als vorher schon und einige Produkte sind schon ganz von der Einkaufsliste gestrichen worden.
Meine persÜnliche Inflationsrate habe ich mir nicht ausgerechnet, merke ja das ich weniger Kohle habe, besonders fßr Freizeitbeschäftigungen.
Ich kann diesen Beitrag nicht zustimmen. Energiepreise sind eindeutig Ăźber 2 stellig angestiegen. Alle Restaurants haben ErhĂśhungen in 2 stelligen Bereich. Die reale Inflation ohne Heizkosten liegt Ăźber 20%. Ăber die Baubranche mĂźssen wir glaube ich garnicht sprechen. Die Bäcker haben PreiserhĂśhungen Ăźber 50%. Die Mietpreise brauche ich garnicht erwähnen. Strom wird bald deutlich teuerer, da wir ja grĂźn werden mĂźssen, dafĂźr aber Strom durch Kohlekraftwerke produzieren wollen.
@hakan52:
mag ja sein, aber das ist eben nur ein kleiner Bruchteil deiner monatlichen Gesamtausgaben. Wen ich vorher 100⏠pro Monat fßr ausgehen kalkuliere und nun 120⏠sind das eben trotzdem nur 2% mehr meiner Gesamtausgaben.
Guter Beitrag. Die Kritiker sollten tatsächlich mit HaushaltsbuchfĂźhrung fundieren, statt, wie ich in vielen Fällen vermute, eben ihre „gefĂźhlte Inflationsrate“ zum Besten zu geben.
Klopapier ist natĂźrlich ein Schwergewicht im Budget. Liegt bei mir im Promillebereich, kaum messbar. Gut, dafĂźr brauche ich pro „Gang“ eben ein paar cl Wasser đ¤
@ballaballa:
so ist es… ist zwar etwas nervig jede noch so kleine Einnahme oder Ausgabe aufzuzeichnen, aber ich weiĂ eben ganz genau, was ich pro Jahr und entsprechend pro Monat fĂźr welche Kategorie ausgegeben habe.
Wo es mir extrem aufgefallen ist, ist beim Lidl Wasser. Das wurde von 0,19⏠auf 0,25⏠erhÜht. Steigerung von ßber 30%. Die paar Cent stÜren den Geldbeutel nicht wirklich, aber die Frage ist hier doch eher: Warum?! Das Wasser kommt weder aus Russland, noch der Ukraine, noch von einem chinesischen Frachter. Und das
Plastik ist zu 100% Recycling.
Nur mal so in den Raum gestellt. Man begrĂźndet Preissteigerungen mit allem mĂśglichen, aber nichts davon ist plausibel. Mehl und Ăl gibt es urplĂśtzlich auch wieder in Unmengen, nachdem es wochenlang verschwunden war. Tja… đ¤
Ich denke das die Preissteigerung mit der Logistik zu tun hat. Auch wenn die Flaschen aus recyceltem Material bestehen, wird zur Herstellung Energie benĂśtigt. Das Wasser selbst kostet wahrscheinlich nur wenige Cents – aber auch die AbfĂźllanlage benĂśtigt Energie – mich wundert das aktuell der Zucker noch nicht teurer ist – da ist die Herstellung ja auch energieintensiv
Wäre ein Ansatz, aber der ist relativ simpel widerlegt, da die Orangenlimo und Colalimo unverändert 0,45⏠kostet, mindestens seit Ende 2020 (da waren es 0,43 wegen der MwSt). Hier hätte man die gleichen Kosten, bzw. noch mehr wegen den Komponenten.
Ok – mir ist es auch nur beim Wasser aufgefallen – die Softdrinks kaufe ich nie – aber haben die nicht immer 0,39 Euro gekostet?
Ja, aber das ist schon länger her. Seit Mitte 2020 habe ich die Kassenzettel in Lidl Plus drin, da war es bei 0,43⏠(also 0,45⏠bei normaler MwSt).
Achso – wie gesagt kaufe ich das nie und hatte noch im Kopf, das das mal 39 Cent gekostet hat – dann ist das schon seltsam mit dem Wasser
Mir ist grade im neuen Prospekt aufgefallen, die Softdrinks kosten jetzt 0,49âŹ! Still und heimlich đ
@lexmarkz13:
Yep đ
Ich kaufe am liebsten die beiden Varianten von Freeway, schmeckt mir besser als die Originalen „Fanta“ und „Coca Cola“. Auch der Apfelsaft von Lidl schmeckt mir am besten, hat die perfekte Mischung đ
@Dealdoktor: willst du das mit der Mehrwertsteuersenkung während der Corona Pandemie nicht ändern? Das ist faktisch falsch!
Danke, Doc. đ
Wenn Frau Lagarde mehr Hintern in der Hose gehabt hätte, den Zins schon seit Monaten zu erhĂśhen, den „Entwicklungsländern“ Italien, Griechenland und Konsorten nicht riesige EZB Anleihen abgekauft hätte, sähe es mit der Inflation sicherlich anders aus ..
@axduwe:
Da spielen ja mehrere Faktoren rein. Grob gesagt: Die EZB muss auf 4-6% Zins hoch, kann aber nicht… daher auch die zaghaften Gehversuche gerade.
@DealDoktor Kann schon…
Meine persĂśnliche Inflation liegt bei ~6%. Also durchaus im unteren Bereich der Spanne. Allerdings fallen bei mir die Energiekosten (Strom) heraus, da meine PV aufgrund der aktuellen Wetterlage brummt.
Na dann, ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Komisch, dass die Tafeln so einen Zulauf haben. Liest sich wie ein Werbeartikel fĂźr die EZB…
Im Juli sinkt die Inflationsrate um 0,1% . đđđ
Bei unserem GlĂźck kommt doch eh der kälteste Winter der Geschichte in Europa. đŠđ
@KlofreundDante:
Vielleicht mĂźssen wir mal richtig leiden, dass man endlich mal im Vorfeld nachdenkt und dann erst handelt.
đ Ich denke auch das die Menschen zu verwĂśhnt und anspruchsvoll sind – wie war es denn vor 45 bis 50 Jahren? Das waren noch Winter und ohne Zentralheizung – ging auch .
@lexmarkz13:
đđđ