Kindle-eBook gratis: Neukölln – Ein Frontbericht

Auch wenn ich heute schon ein eBook eingestellt habe und dieses kein Rezeptebuch ist, möchte ich ausnahmsweise doch ein 2. Buch einstellen.

Leider ist das Thema Ausländer aktueller den je. In vielen Großstädten bilden sich Parallelgesellschaften. Ausländer wollen sich einfach nicht in Deutschland integrieren und leben ihr eigenes Ding. So wie gestern in den Nachrichten, wo ein Außländer verurteilt wurde, weil er seine Schwester ermordet hat nur weil sie sich dem westlichen Stil angepaßt hat. Der Vater soll 38 Jahre in Deutschland leben aber kein deutsch können. Ich glaube das sagt alles.

Ich will auf keinen Fall Ausländerhass schüren. Ich selber habe es schon mit vielen Ausländern zu tun gehabt. Fast alle, mit denen ich zu tun hatte, waren okay. Wenn sie sich anpassen und ihre Identität trotzdem behalten ist doch alles bestens. Sie sollen einach nur nach Deutschem Recht leben. Traditionen, die nicht gegen unsere Rechtsprechung sind können sie doch wahren. Das macht das Leben doch so interessant.

Aber wenn sich Parallelgesellschaften bilden, dann ist bei mir persönlich Schluß. Neukölln ist so ein Bereich (nach meinen Kenntnissen). Dieses Buch beschreibt das Leben dort.

Egal, wie Ihr darüber denkt – ich bitte Euch nur, dass keine Hetzparolen hier erscheinen und der DealDoktor diese notfalls ganz schnell löscht.

Neukölln – Ein Frontbericht

  • Autor: Mustafa Yildiz
  • Seiten: 66
  • Bewertung / Anzahl: 5,0 / 2

Neukölln – ein Frontbericht? Ist das nicht übertrieben? Das fragt sich jeder, der noch nie hier war. Jeder, der noch keine dreißig Jahre hier verbracht hat. Jeder, der nicht gesehen hat, wie aus einem bürgerlichen Bezirk ein Sammelbecken für Chaoten wurde – und solche, die Chaoten anhimmeln. Wie die Gründerzeitfassaden verfielen und die alten Optiker und Biergärten verschwanden. Wie Graffiti alles übersäte und wie es statt nach frischem Brot noch Pisse roch. Wie die alten raus gedrängt wurden und die neuen übernahmen. Neukölln ist nicht nur die Frontlinie – es ist der kommende Bürgerkrieg. Und nein, ich bin kein Nazi, danke der Nachfrage. Ich war und bin zum Teil noch Türke. Aber keiner, der sich dahinter versteckt. 1972 kam ich in dieses Land und machte es zu meiner Heimat, mit allen Regeln. Deutschland – Einmal mit Alles.

Was guckst du? Niemand will Streit. Aber was passiert, wenn einem das eigene Heim, die Heimat genommen wird? Wie tolerant muss man bleiben, ab wann darf man sich wehren? Wenn im „halal“-Restaurant keiner mehr Deutsch versteht – oder türkisch? Wenn man von schwarzen BMWs zugeparkt wird, und die Goldketten drohen einen zusammen zu schlagen? Wenn man Abends mit den Kindern nicht mehr im Park spazieren kann, ohne ihnen den süßlichen Gestank von Marihuana erklären zu müssen? Spätestens mit 13 merken die: Das sind nicht die Blüten der wenigen verbliebenen Büsche. Und spätestens dann bekommen sie die falschen Freunde.

Ich habe den Bezirk sich erheben und fallen sehen. Von den goldenen Zeiten Westberlins, als ich als Gastarbeiter aus der Türkei kam, über die unheimliche Leere der 90er Jahre, bis hin zu den chaotischen Zuständen nach der Jahrtausendwende. Mobbing, Messerstechereien, Drogen: Die Lehrer der Rütlischule schrien um Hilfe, als der Ausländeranteil an den Schulen schon längst höher war als der in der Bronx. Wie sollte da erst die Zukunft werden? Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, liebe Beschwichtiger und Verharmloser in Politik und Medien, sondern mit Realismus. Deutschland kann nur so viel, wie es kann, ohne seine in aller Welt beneidete Ordnung zu verlieren.

So schlimm es war, nichts hat mich und die paar Verbliebenen auf das vorbereitet, was seit den 2010ern geschieht. Nicht nur, dass man zum Fremdling im eigenen, damals neu angenommenen Land wird: das eigene Land wird fremd. Seit der Flüchtlingskrise platzen Hinterhofwohnungen aus allen nähten. Finstere Kerle in Plastikjacken stehen am U-Bahnhof und zischen einen an – Brauchstuwas? Gruppen von Sonnenbrillenträgern überall. Es wird voller, hässlicher und gefährlicher. Sollte so eine Heimat aussehen? Und nicht nur in Neukölln. Von Duisburg Marxloh, über Frankfurt Bonames, bis zu Hamburg Harburg – Neukölln steckt an. Zeit, sich anzusehen, was wir uns einbrocken.

Ich hofe ich konnte ein interessantes Thema Euch nahe bringen.

Einen schönen und gemeinsamen Abend wünscht Euch Tippi

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DealDoktor

lina63

01.06.2017, 19:56 Antworten Zitieren #

Interessant​es Thema, müßen nicht immer Rezepte​ sein!

FreiTheater

01.06.2017, 22:26 Antworten Zitieren #

„Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.“ In ein paar Jahren kippt die Stimmung und dann wird endlich etwas dagegen gemacht, aber nicht solange die „Linken“ agieren dürfen.

steveband

01.06.2017, 23:48 Antworten Zitieren #

Diese Parallelgesellschaften entstehen mittlerweile schon in mittelgroßen Städten. Leider will niemand etwas sehen.

    Tippi

    02.06.2017, 16:10 Antworten Zitieren #

    @steveband:
    Das liegt aber auch an den Stadtplanern. Wenn sie die Ausländer immer nur in einem Bereich (Meist Plattenbau) schicken, statt sie überall zu verteilen, dann würde es schwerer für die Ausländer unter sich zu bleiben.

      steveband

      02.06.2017, 19:35 Zitieren #

      @Tippi:
      Blödsinn! (sorry) Das hat nichts mit Stadtplanung zu tun, sondern ist ein normales menschliches Bedürfnis. Wenn Du nach Spanien gehst, gibt es bestimmte Orte und Stadtteile wo nur Deutsche, oder Engländer oder Holländer zusammen leben, da man natürlich „in der Fremde“ diese Gemeinschaft sucht. Und so ist das hier auch.

      Tippi

      03.06.2017, 06:29 Zitieren #

      steveband:
      Blödsinn! (sorry) …

      Ich würde es nicht als Blödsinn bezeichnen. Klar wollen die Ausländer gerne zusammen sein. Verstehe ich auch. In unserer Stadt werden die Ausländer hauptsächlich in ein Stadtteil untergebracht. Dem entsprechend sieht es dort auch danach aus und man hört immer mehr negative Schlagzeilen aus der Ecke. Ich bin glücklicherweise rechtzeitig genug aus der Ecke ausgezogen.
      Würde die Stadt aber die Flüchtlinge auf die ganze Stadt verteilen, hätte manches Problem von vornherein vermeiden können. Also hat die Stadtplanung schon Einfluß auf solche Entwicklungen.
      Wie es in anderen Städten ist kann ich natürlich nicht sagen.

amadeus

01.06.2017, 23:57 Antworten Zitieren #

Daß ein solches Thema hier auftaucht, wundert mich sehr. Noch mehr wundert’s mich, daß es immer noch da steht.
Tcha, irgendwann läßt es sich nicht mehr unterdrücken.
Ich befürchte nur , daß, bevor es besser wird [die allgemeine Lage], es noch erheblich schlechter werden wird, bis auch der Blindeste und Gehirngewaschenste bemerkt, was in diesem Land los ist. Und dann ist es eventuell zu spät und alle drehen am Rad.

    Tippi

    02.06.2017, 16:16 Antworten Zitieren #

    @amadeus:
    Warum sollte das Thema nicht mehr da stehen ? Es ist kein Buch (so lese ich es aus der Beschreibung), dass gegen die Ausländer hetzt.

    Es ist doch ein Problem was es nicht nur in Deutschland gibt. Und vor Tatsachen soll man die Augen nicht verschließen. Ich hab das Buch natürlich noch nicht gelesen. Deswegen kann ich auch nicht sagen, in welche Richtung es geht. Ich fand das Thema sehr interessant und den Text von Amazon auch.
    Ich habe im Deal extra geschrieben dass ich keine Hetze lesen möchte. Ich will nur, dass solche Themen öfters behandelt werden und hoffe, dass die Politik da irgendwann mal eingreift.

DannySL

02.06.2017, 00:04 Antworten Zitieren #

Da spamt die AfD aber auf allen Portalen die neusten Pseudostandardwerk.

    salto

    02.06.2017, 02:27 Antworten Zitieren #

    @DannySL:
    Ist das so ?
    Sieh dich um, vielleicht gibt’s bei der AfD auch von ALDI ’ne Tüte Deutsch für ZweiGeldFuffzich. Würde ich zulangen. 😉

    steveband

    02.06.2017, 19:36 Antworten Zitieren #

    @DannySL:
    Auch nur eine Standardantwort auf alle Probleme? Ach so, es gibt ja keine Probleme…. Yes we can!

Ralf69

02.06.2017, 06:54 Antworten Zitieren #

@DannySL:
Das hat mit AfD mal gar nichts zu tun…alleine in Gelsenkirchen gibt es Bereiche, die von einzelnen Streifenwagen n i c h t angefahren werden…da gehen nur Hundertschaften rein…ebenso in Duisburg, Oberhausen…..
Bitte vor dem Schreiben das Hirn einschalten, wenn vorhanden…

    Tippi

    02.06.2017, 16:18 Antworten Zitieren #

    @Ralf69:
    Ich kenne z.B. Hamburg-Wilhelmburg, was auch Klein-Istanbul genannrt wird. Wenn ich meine Verwandschaft dort besucht habe, habe ich mich immer unwohl gefühlt.

Tomdo

02.06.2017, 07:21 Antworten Zitieren #

Ich finde es schon bedenklich das man sich vorab schon entschuldigen und rechtfertigen muss wenn man so ein brisantes Thema anspricht. Totschweigen und aussitzen löst das Problem leider nicht.

waterlily84

02.06.2017, 17:58 Antworten Zitieren #

Es ist wirklich erschreckend was heutzutage in einigen Vierteln abgeht… Tendenz leider rapide steigend. Und keiner will es wahrhaben. Ich habe nichts gegen gut integrierte Ausländer, die unsere westlichen Werte akzeptieren. Aber solche Parallelgesellschaften sind absolut inakzeptabel…

ThomasBochum

03.06.2017, 02:06 Antworten Zitieren #

in NRW sieht es ähnlich aus 🙁

    Zeus

    05.06.2017, 04:21 Antworten Zitieren #

    @ThomasBochum:
    Ich würde sogar sagen NRW und Berlin sind am Schlimmsten.

Jesi

05.06.2017, 02:39 Antworten Zitieren #

Zum Autor gibt es übrigens im ganzen Netz keine Auskunft. Pseudonym?

Zeus

05.06.2017, 04:19 Antworten Zitieren #

Bester Deal seit langem. Allerdings bringt es nichts das Buch nur zu lesen. Man(n) oder frau muss auch wissen, wo im September ein Kreuzchen zu machen ist und wo man keins mehr machen darf, um weiteren Schaden von diesem Land abzuwenden. Das ist das Mindeste was man tun kann.

    Tippi

    05.06.2017, 07:19 Antworten Zitieren #

    @Zeus:
    Ich hoffe nicht bei AfD, denn das ist wirklich keine Alternative !

universal

06.06.2017, 00:16 Antworten Zitieren #

@Tippi: Die Einleitung zum Deal ist dieses mal ungewöhnlich lang, dafür aber aber nüchtern und realistisch geschrieben. (Well done!)

Mich wundert tatsächlich, dass dieser Deal noch aktiv ist. Vor wenigen Wochen gab es hier einen Deal, der auf ein kostenloses Jahresabo der Zeitschrift „Compact“ hinwies.
Einige scheinbar sehr einseitig denkende Kommentatoren forderten eine Löschung des Deals, da die Zeitschrift die AFD unterstützt. Ich weiß nicht ob der Dealdoktor das 4. Reich verhindern wollte, jedoch wurde der Deal gelöscht.
Dies fand ich sehr schade, da auf dieser Plattform meiner Meinung nach die Deals im Vordergrund stehen sollten.
Ich bin mir sicher, das hier Abos von der „Zeit“ und anderen, eher politisch links orientieren Medien nicht gelöscht werden. Warum auch?

    Tippi

    06.06.2017, 16:05 Antworten Zitieren #

    @universal:
    Danke für Deine Meinung. Hat mich gefreut, dass Du auf meine Einleitung eingegangen bist. Ich versuche mich schon kurz zu halten. Aber in diesem Fall hätte ich noch mehr schreiben können 😉

    Das habe ich noch nicht gewußt, dass Compakt die AfD unterstützt. Ob das der Grund war weiß ich nicht. Aber der Doc löscht auch Zeitschriftendeals von Seiten, die die Konkurrenz sponsert. Vielleicht war das bei dem Deal auch so und nicht politisch angehaucht.

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