kostenlose Hörspiele – Die geheimen Kriminalfälle der Brüder Grimm // Leopoldpark // Sörensen hat Angst / Sörensen fängt Feuer // In den Tagen des Herodes // Die Verwirrungen einer Silvesternacht

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Wochenende, Zeit für Hörspiele. Ich habe da einige Interessante heraus gesucht und möchte die mit euch teilen. Der Deallink führt zum 1. Hörspiel, alle Links im Text.

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Der Anfang macht ein neuerer Podcast des HR2 Kultur und zwar „Märchen und Verbrechen | Die geheimen Kriminalfälle der Brüder Grimm“. 2 Fälle sind schon komplett online, der 3. läuft noch.

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Beschreibung:

Kassel um 1807: Die Brüder Grimm leben in einer unruhigen Zeit. Napoleon gründet den ersten Reformstaat auf deutschem Boden. Die Brüder Grimm sind für ihren Forschergeist bekannt und arbeiten dort an ihrer Sammlung mit grausigen Märchen als Jacob unversehens ins Zentrum der Macht gerät.

Beruhen die Märchen in Wirklichkeit auf wahren Begebenheiten? Die Hörspielmacher Viviane und Leonhard Koppelmann erzählen in jeder Folge ein Grimmsches Märchen kriminalistisch um.

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Anhören und Downloaden unter: https://www.hr2.de/literatur/hoerspiel-feature/grimm-hoerspiele/maerchen-und-verbrechen-podcast/trailer-maerchen-und-verbrechen–die-geheimen-kriminalfaelle-der-brueder-grimm,podcast-episode37088.html

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Das nächste Hörspiel handelt von einem unrentablem Zoo, der umgewandelt wird: „Leopoldpark“. Das 4teilige Hörspiel steht befristet auf WDR.de zur Verfügung.

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Beschreibung:

Zuerst war der Park nur ein Tierpark. Ein zugegeben schlecht geführter Zoo. Als die Inhaber ihn schließen müssen, erfinden sie ein neues Geschäftsmodell: einen Spielplatz für Kolonialherren.

„Jede Geburt ist eine gute Geburt“, postuliert die Inhaberin des Leopoldparks Katrin so verteidigend wie trotzig. Medien, Tierschützer und potentielle Besucher sehen das anders. Ihr Blick auf das durch Inzucht entstellte Löwenbaby gilt nicht dessen Niedlichkeit, sondern den Lebensbedingungen im Tierpark. Und die sind nicht ideal. Katrin und ihr Sohn Lumana müssen den Leopoldpark schließen – und errichten flugs im Kongo den Leopoldpark. Diesmal nicht mit Tieren. Eine Art Erlebnispark, in dem Touristen erfahren können, was es heißt zu kolonisieren und kolonialisiert zu werden.

An alles ist gedacht: die Villen der Kolonisten, Hütten der Kongolesen, Diamantmine, Schandpfahl. Denn: Viele Europäer wissen nicht, was in der Kolonialzeit alles passiert ist. Im Leopoldpark soll die Erinnerung abschreckend lebendig gehalten werden. Nie wieder Kolonialisierung. „Wollen Sie eine Hütte anzünden? Hier ist eine Fackel.“

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Anhören und Downloaden unter: https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-hoerspiel/leopoldpark-kolonialsierung-satire-100.html

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Nun ein Kriminalhörspiel mit der Stimme von Bjarne Mädel, „Sörensen hat Angst“. Dieses Hörspiel ist zwar schon älter, lief aber letztens wieder im Radio und ist noch online beim Deutschlandfunk verfügbar, ausserdem wird es den ersten Fall aus Katenbüll „Sörensen fängt Feuer“, ab dem 10. Dezember 2018 wieder online und zum Download dort verfügbar geben.

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Beschreibung:

Tod am Koog – Mit einer Angststörung im Gepäck lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg nach Katenbüll in Nordfriesland versetzen. Er hofft, dass der Ort ihm ein ruhigeres Leben bescheren wird.

Katenbüll ist trostlos, es regnet ständig und die Einheimischen haben nicht gerade auf ihn gewartet. Doch es kommt noch schlimmer. Gleich nach seiner Ankunft wird Bürgermeister Hinrichs tot im eigenen Pferdestall gefunden. Schon erste Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen: Hier kann man es wirklich mit der Angst bekommen.

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Anhören und Download unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kriminalhoerspiel-soerensen-hat-angst.3686.de.html?dram:article_id=402354 (zum downloaden erst Play drücken und dann im Player das Downloadsymbol)

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Nun etwas Weihnachtliches, beim Radio SRF gibt es den Hörspiel-Klassiker „In den Tagen des Herodes“ von Manfred Schwarz derzeit zum kostenlosen Download.

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Beschreibung:

«Mein Weihnachtshörspiel versucht, die Situation und die Ereignisse des Jahres eins nachzuzeichnen. Sehr frei allerdings. Auch sehr menschlich», schrieb Manfred Schwarz 1965 zum Stück «In den Tages des Herodes».

Manfred Schwarz nahm Herodes so, wie er ihn durch geschichtliche Darstellungen kennengelernt hatte: als alternden, misstrauischen, um seine Macht bangenden und mit Routine kämpfenden Mann.

Den Stern über dem Stall zu Bethlehem nahm er nicht als Wunderzeichen am Himmel, sondern als astronomisch nachgewiesene Begegnung von Jupiter und Saturn im Zeichen der Fische.

Aus Maria und Josef machte er kein «Heiliges Paar», sondern verzichtete darauf, nicht Sagbares sagen zu wollen.

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Download unter: https://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/hoerspiel-klassiker/hoerspiel-klassiker-dezember-in-den-tagen-des-herodes-von-manfred-schwarz

(Der Download „versteckt“ sich etwas als Textlink. Im Player ist nur der Trailer.)

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Und zu guter Letzt eine Milleniumsgeschichte, „Die Verwirrungen einer Silvesternacht“ von Ingo Schulze als Stream bei MDR Kultur.

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Beschreibung:

Der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach – in solchen Liebesnöten hat auch Frank Reichert selbst einmal gesteckt. Im Herbst 1999 war das. Denn ausgerechnet in der Milleniumsnacht sollte er seine große Liebe nach zehn Jahren zum ersten Mal wiedersehen. Jene Julia, mit der er, weil er die Ungewissheit ihrer Beziehung nicht länger ertrug, gebrochen hatte, ohne sie je vergessen zu können. Damals war die DDR binnen weniger Tage in sich zusammengerutscht, und er war Ute nähergekommen, die er beim Neuen Forum kennengelernt hatte. Ihr gemeinsamer Copy-Shop florierte, und ähnlich unkompliziert war ihr Zusammenleben, gerade auch was den Sex anbetraf. Inzwischen hatten sie ein Kind. Eigentlich waren sie zu glücklich, als dass das bevorstehende Wie-dersehen mit Julia ihn hätte derart elektrisieren können. Und doch beschäftigte ihn ein Vierteljahr lang nichts anderes als die Vorbereitung auf dieses Treffen: Als würde damit nicht bloß ein neues, sondern, endlich, das richtige Leben beginnen. Es war anders gekommen. Heute ist er froh darüber. Hat er etwas daraus gelernt, so ist es erotischer Pragmatismus, kleine Seitensprünge gehören dazu. Diese Lektion gibt er gern weiter. An die aufregenden Wochen 1999, an die Verrücktheit der Silvesternacht selbst erinnert er sich freilich sehr genau. Und wenn er heute davon erzählt, wird alles wieder lebendig und straft die Lehren Lügen, für die er das beste Beispiel sein will.

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Anhören unter: https://www.mdr.de/kultur/podcast/hoerspiele/sendung818792_zc-ad5c6147_zs-9b629f94.html

(Wer sich eine Privatkopie erstellen möchte, zum herunterladen des Streams benötigt man einen Streamripper wie beispielsweise „Video DownloadHelper“ als Plugin/Addon für den Browser oder JDownloader als Programm.)

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