Kostenloses Konto + 2,2% Zinsen + 100% Kapitalschutz bei Cashboard.de

Update Das Angebot ist leider nicht mehr zu haben.
Auf der Suche nach einer guten Möglichkeit, Geld aktuell gut verzinst und vor allem sicher anzulegen, dennoch dabei wie bei einem Tagesgeldkonto flexibel zu bleiben, bin ich kürzlich auf Cashboard.de gestoßen. Das neue Anlegerportal verbindet 100% Kapitalschutz mit täglicher Verfügbarkeit und bietet dabei satte 2,2% Zinsen dank eines Gutscheincodes (normalerweise gibt es nur 2% Zinsen). Grund genug, das Portal zu unter die Lupe zunehmen und für euch zu testen.

kapitalschutz-portfolio

  • Kostenloses Konto + 2,2% Zinsen + 100% Kapitalschutz

    • garantiert 2,2% Zinsen mit Gutscheincode: BONUS-DEAL
    • Zinsen garantiert für ein Jahr!
    • 100% Sicherheit des angelegten Kapitals
    • 100% kostenlos!
    • Attraktive Rendite von 3% möglich
    • zzgl. 0,5% Zinsen für den ersten geworbenen Freund und 0,1% für alle weiteren

Gerade im Finanzbereich sollte man ja Vorsicht walten lassen, wenn irgendwer augenscheinlich zu hohe Zinsen verspricht. Das Konto bei Cashboard.de ist aber nicht nur kostenlos, sondern bietet euch auch die 100%ige Absicherung eurer Kapitalanlage bis zu 10.000€ – und das bei täglicher  Verfügbarkeit eures Geldes – eben wie bei einem Tagesgeldkonto. Wie das funktioniert und welches Konzept dahintersteckt, habe ich für euch bereits detailliert in meinen Erfahrungen mit Cashboard.de niedergeschrieben.

Wie funktioniert Cashboard.de?

Cashboard verbindet moderne Investments (Lending, Funding, Social Trading) mit traditionellen Investments (Fonds, Aktien usw.). Ihr eröffnet dazu im Hintergrund ein kostenloses Konto bei der Augsburger Aktienbank (deutsche Einlagensicherung bis 100.000€), die euer Geld sicher verwaltet. Mit dem hier genannten Gutscheincode werden euch 2,2% Zinsen garantiert – selbst wenn die getätigten Aktien, Fonds oder sonstigen Investments Verluste erleiden sollten. Dafür garantiert Cashboard, wenn ihr euch für das Kapitalschutz-Portfolio entscheidet. Ihr habt sogar die Chance auf bis zu 3% Rendite, wenn sich die Fonds & Co gut entwickeln. Für weitere Details des Konzepts empfehle ich wie gesagt meinen detaillierten Erfahrungsbericht zu Cashboard.

Noch mehr Zinsen

Wer Freunde und Bekannte für Cashboard motiviert, sichert sich für den ersten Geworbenen für ein ganzes Jahr 0,5% Extra-Zinsen auf den Standard-Zinssatz. Für jeden weiteren geworbenen Freund gibt es weitere 0,1% Extra-Zins für ein Jahr garantiert auf die gesamte Anlage. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

 

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DealDoktor

Patpat82

17.11.2014, 22:10 Antworten Zitieren #

Gerade eröffnet.
Einzugsermächtigung habe ich nicht bestätigt.
Unterlagen für die PostID werde ich morgen abgeben.

Wer auch sein Konto eröffnen möchte kann mich ja empfehlen 😉

Name: Patrick Nikolajko

Ich werde weiter berichten wie es weiter geht.

Florian

17.11.2014, 22:25 Antworten Zitieren #

Sehr interessantes Angebot.

Ninara

17.11.2014, 22:50 Antworten Zitieren #

Jemand erfahrung mit diesem portal?

DealDoktor

17.11.2014, 22:53 Antworten Zitieren #

Naja, ich habe ja bereits sehr sehr ausführlich über meine Erfahrungen berichtet 🙂

Dennis

17.11.2014, 23:18 Antworten Zitieren #

Wie eröffnet man das?
Was wir’s da verlangt?

Schotie

17.11.2014, 23:35 Antworten Zitieren #

Naja und was ist wenn Cashboard Bankrott geht ?
Auch wenn sie schreiben wie sicher sie anlegen und sie verluste selber ausgleichen würde, ich sehe dabei schon Risiken.
Die AAB haftet ja nicht für Ihre Depots und da muss ja das Geld drauf damit Cashboard damit arbeiten kann oder sehe ich das falsch ?

Ben

18.11.2014, 00:12 Antworten Zitieren #

Unbekanntes Portal. Anlegerschutz bis 10000€ ist lächerlich wenig. Marktunübliche Zinsen. Vorsichtig sein. Ich lasse die Finger davon trotz Zinsen.

Freak_dd

18.11.2014, 02:59 Antworten Zitieren #

Also das ganze mit einem Tagesgeldkonto zu vergleichen ist schon reichlich unseriös.

Mal vereinfacht ausgedrückt, wird das Geld….je nach Empfehlungen von Cashboard, in verschiedene Fonds investiert.
(hier gibt es wahrscheinlich Provisionsvergütungen/Kickbacks der Fonds……dies dürfte die Haupteinnahmequelle von Cashboard.de sein)
Anlageberater in ner Bank machen auch nichts anderes, die müssen allerdings ungefragt über die Provisionvergütungen aufklären.

Bei Gewinnen ist ein Gewinnbeteiligung von 10 % fällig……(nix verwerfliches, nur hat so etwas ähnliches jeder einzelne dieser Fonds ebenfalls)

Die mindestens 2,2 % Rendite garantiert Cashboard.de.
Wenn Cashboard pleite geht…..ists Pustekuchen mit den 2 % und auch dem Kapitalschutz.
Auch wenn die Fondanteile erhalten bleiben, man also den Wert der Fonds behält

Mal zur Infos…. selbst vermeindlich sichere Geldmarktfonds haben in der Finanzkrise massiv an Wert verloren.

Es ist nichts gegen Kapitalanlagen in Fonds/Anleihen/Aktien….sowie Anlageempfehlungen einzuwenden…..im Gegenteil……..nur die vermeindliche Sicherheit ist hier nicht wirklich vorhanden.

Meine Prognose…….solange die Börsen laufen, wird es Cashboard.de geben, in der nächsten Baisse sind sie insolvent.
Immerhin haben sie den Einbruch im Oktober heile überstanden !!……. aber das war noch keine Baisse.

Vielleicht zahlen sich die Herren von Cashboard auch fürstliche Gehälter und das Geschäft kann nur solange aufrecht erhalten werden, solange es zulauf von Neukunden gibt (neue Provisionsrückvergutungen von Fonds).

Die 0,5 % +0,1 % für Freundewerbung riecht doch schon bissel arg nach Schneeballsystem……gut für den, der viele Leute werben kann (…Dealdoktor es sei dir vergönnt, auch wenn ich Dir dein Geschäft hier etwas madig machen muss).

LG

I Agree

18.11.2014, 05:11 Antworten Zitieren #

@ Freak_dd:
Ein wichtiger Hinweis von Freak_dd
Da kann ich nur zustimmen.

dante91

18.11.2014, 06:38 Antworten Zitieren #

Oben im Auf der Homepage steht 2% Rendite und jederzeit verfügbar, weiter unten steht dann plötzlich dieser Abschnitt:

Deine Geldanlage besteht aus verschiedenen Finanzprodukten, die sowohl kurz- als auch langfristig angelegt sind. Alle kurzfristigen Finanzprodukte können wir für Dich innerhalb weniger Werktage verfügbar machen und Du kannst über das Geld frei verfügen. Langfristige Produkte sind in der Regel mindestens ein Jahr festangelegt und sind erst nach Ablauf dieser Zeit verfügbar. Daher achten wir stets darauf, dass Dein Portfolio nur einen geringen Anteil langfristiger Geldanlagen besitzt oder Du Dich bewusst für eine langfristige Geldanlage entschieden hast.

DealDoktor

18.11.2014, 08:16 Antworten Zitieren #

Schotie:
Schotie:
Naja und was ist wenn Cashboard Bankrott geht ?
Auch wenn sie schreiben wie sicher sie anlegen und sie verluste selber ausgleichen würde, ich sehe dabei schon Risiken.
Die AAB haftet ja nicht für Ihre Depots und da muss ja das Geld drauf damit Cashboard damit arbeiten kann oder sehe ich das falsch ?

Das Geld liegt bei der AAB auf dem Depot. Wenn Cashboard insolvent ginge, bleibt dein Depot davon unberührt. Der einzige Ausfall wäre dann, dass du deine garantierten Zinsen nicht weiter bekommst. Was die Fonds betrifft, bleibt dir der aktuelle Gegenwert des Fonds, egal ob dieser über oder unter Einkaufswert liegt. Der Kapitalschutz greift dann aber in der Tat nicht mehr, soll heißen (Worst-Case Beispiel): Cashboard investiert 1000€ von dir in einen Fond. Der Fond notiert aktuell bei 900€, Cashboard geht pleite -> Du bekommst ab diesem Zeitpunkt keine Zinsen mehr und hast 100€ Verlust im Fond gemacht. Du kannst diesen aber jederzeit wieder verkaufen.

Ben:
Ben:
Unbekanntes Portal. Anlegerschutz bis 10000€ ist lächerlich wenig. Marktunübliche Zinsen. Vorsichtig sein. Ich lasse die Finger davon trotz Zinsen.

Wie kommst du auf Anlegerschutz bis 10.000€? Alles was ich sagte, war, dass dir bis 10.000€ sehr gute 2,2% Zinsen garantiert werden. Dein Geld auf dem Servicekonto der AAB ist nach deutschem Recht bis 100.000€ gesichert (wo es liegt) und sogar darüber hinaus dank des freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Was angelegt auf dem Depot liegt, unterliegt den jeweiligen Fonds mit der zusätzlichen Kapitalschutz-Absicherung durch Cashboard.

Freak_dd:
Freak_dd:
Wenn Cashboard pleite geht…..ists Pustekuchen mit den 2 % und auch dem Kapitalschutz.
Auch wenn die Fondanteile erhalten bleiben, man also den Wert der Fonds behält

Du hast natürlich recht. Ich will es aber mal so ausdrücken: Ich sehe Cashboard als eine Sicherungsinstanz zwischen einem Fond und dir. Eine Investition in einen Fond ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, Cashboard als Vermittler garantiert dir jetzt aber nicht nur 2,2% Zinsen (die übrigens monatlich(!) ausgezahlt werden, was weitere Sicherheit bietet), sondern garantiert auch noch Kapitalschutz bis 10.000€. Wenn also ein Fond aufgrund einer Krise versagen sollte, muss zusätzlich auch noch Cashboard pleite gehen und erst dann hast du Verlust gemacht. Ohne Cashboard wäre der Verlust sofort eingetreten und bei Cashboard im Kapitalschutz-Portfolio kannst du täglich über dein Geld verfügen.

Übrigens: Cashboard arbeitet nach eigenen Aussagen mit einer automatisierten Stop-Loss Technik, so dass bei einem bestimmten Verlust eines Fonds dieser umgehend verkauft und die Differenz dank Kapitalschutz-Portfolio von Cashboard selbst ausgeglichen wird.

nadine

18.11.2014, 09:33 Antworten Zitieren #

wer geld anlegt ist selber schuld! fürs finanzamt bist du ersichtlich. ob es diese zinsen gibt, ist eine zweite frage oder die bank macht pleite?! kohle futsch.

Frederik

18.11.2014, 09:42 Antworten Zitieren #

@ DealDoktor:
Bekommst du eigentlich für jeden, der hier über DD abschließt die 0,1% extra Zinsen für Freundschaftswerbung?

Sysics

18.11.2014, 09:48 Antworten Zitieren #

Klingt sehr verlockend. So gesehen wie ein Tagesgeldkonto aber 0,7% mehr Zinsen (ausgehend von 1,5%). Risiko scheint man bei der sichersten Einlage auch zu haben. Irgendwas hält mich aber davon ab und das sagt mir das Wort Börse :>

someone

18.11.2014, 09:53 Antworten Zitieren #

Das Geschäftsmodell ist nicht gänzlich unrealistisch – man sackt sich ja neben den Vertriebsprovisionen auch noch 10% Gewinnbeteiligung ein, wenn die empfohlenen Papiere besser als 2% abwerfen (bereits die Dividendenrendite liegt meistens darüber). Das eigene Risiko der Garantierendite muss man halt mit passenden Derivaten absichern, aber sonst ist das eine traumhafte Möglichkeit, sich von fremden Renditen ohne nennenswerten eigenen Kapitaleinsatz ein ordentliches Stück abzuschneiden. Bei volatilen oder fallenden Börsen steigt die Versicherungsprämie – da muss man als Anleger hoffen, dass die Brüder nicht gierig werden und Risiken weiter voll absichern.

Als offener Fonds organisiert würde ich sowas vielleicht sogar als Beimischung ins Depot legen. Die nehmen sich normalerweise nämlich _immer_ ca. 1-2% jährlich vom Anlagekapital (nicht Gewinn) – auch bei Verlusten. Weshalb mein Depot auch vorwiegend aus ETFs besteht, da ist man teilweise schon unter 0.1% dabei.

Als problematisch empfinde ich, dass man voll auf Kleinstanleger geht, denen man dann auch noch Verfügbarkeit wie beim Tagesgeld suggeriert. Wenn ich nur 10.000 Euro anlegen kann, dann machen diese 2.2% gegenüber einem echten Tagesgeld gerade mal 10 Euro im Monat aus (für das man auch bei seriösen Banken immer noch 1% oder mehr bekommt).

Es gibt keine Garantien an der Börse. Wer 100% Kapitalschutz braucht, dem bleibt nur 100% Tagesgeld unterhalb der Einlagensicherung. Ansonsten würde ich zu 50%-80% Aktien-ETFs (Anteil je nach Risikoneigung, thesaurierend oder ausschüttend je nach persönlicher steuerlicher Situation und Anlagehorizont) und Rest Tagesgeld raten. Die oft empfohlene Beimischung von Renten kann man derzeit vergessen. Da sind auf diesem Zinsniveau keine Kursgewinne mehr drin und die Rendite nach Verwaltungskosten erreicht kaum das Tagesgeldniveau.

Klaus

18.11.2014, 10:01 Antworten Zitieren #

Das mit der deutschen Einlagensicherung bis 100.000€ ist eine Farce. Solange eine Bank Probleme bekommt mag das evtl noch gehen. Aber für den Fall, dass gleiche mehrere zusammenbrechen, reicht das Geld in diesem Fonds überhaupt nicht aus.

Und noch wichtiger: Es besteht kein Rechtsanspruch auf Geld aus dem Fonds. Dazu muss man sich nur mal die Ausschlussklauseln in den Paragraphen der Einlagensicherungsfonds durchlesen.

someone

18.11.2014, 10:03 Antworten Zitieren #

Ach ja, was die Stop-Loss-Technik angeht – das ist etwas für Trader, die mit anderen Summen und anderen Risiken hantieren. Für Kleinanleger gilt noch mehr als für andere „Hin und her macht Taschen leer“. Buy and Hold. Bei den typischen Gebühren sollte man eine Position auf keinen Fall unter 2000 Euro schliessen, liegt man darunter, sind fallende Kurse eher ein Signal zum Nachkaufen als zum Verkaufen.

DealDoktor

18.11.2014, 10:32 Antworten Zitieren #

Frederik:
@ DealDoktor:
Bekommst du eigentlich für jeden, der hier über DD abschließt die 0,1% extra Zinsen für Freundschaftswerbung?

Nein, ich mache das hier nicht über Freundschaftswerbung.

someone

18.11.2014, 11:29 Antworten Zitieren #

Jetzt muss ich doch mal schmunzeln. Ich hab mir mal die Empfehlung für „renditeorientiert“ angesehen. Da kommt schon bei der Voreinstellung von 10.000 Euro

5 % Cash
10 % Geldmarkt
10 % Anleihen
15 % Immobilien
30 % Mischfonds
18 % Aktien
10 % Managed Trading
2 % Privatkredite

Es ist IMHO komplett sinnfrei, bei nur 10.000 Euro schon Positionen unter 20% einzugehen (Kapitalschutz und ausgewogen sehen nur wenig besser aus). Die größeren Positionen werden dann auch noch gestreut – was soll das denn bitte? Da gewinnt nur die Bank. (Es würde mich übrigens keinesfalls wundern, wenn die Renditegarantie sowie die 10% Abschöpfung sich auf Nettoinventarwert bzw. Bruttorendite beziehen, während Bankgebühren sowie Kapitalertragssteuer voll zu Lasten des Kunden gehen – kannst Du dazu schon was sagen, DD?).

DealDoktor

18.11.2014, 13:48 Antworten Zitieren #

@ someone:
Für solch detaillierte Rückfragen darf ich dir die kostenfreie Hotline 0800 – 70 50 501 empfehlen.

Marcel

18.11.2014, 13:48 Antworten Zitieren #

Die Frage ist doch wirklich, was das ganze für einen Mehrwert hat.

Der Zins ist ca. 1% über dem vom Tagesgeld.
Ok, das klingt gut.

Was sichert die 100% kapitalschutzzusage denn ab? Das ich das was ich eingezahlt mindestens wieder aus bekomme? Das heißt wenn ich angenommen im ersten Jahr 2000€ anlege, daraus positive 2200€ werden und dann im nächsten Jahre nur noch 1900€ übrig sind, bekomme ich dann die Differenz zu den 2000€? Zu den 2200€ am Jahresanfang? Oder zu den 2040€ (2×2% Mindestzins?)

Was kostet mich die Anlage? Cashboard selbst nimmt keine gebühren, lediglich auf den Gewinn (brutto/netto?) aber wie sieht es mit Ausgabeaufschlägen aus bei Fonds (teilweise 5%) die müssen ja vermutlich bezahlt werden, oder? Das wäre im Vergleich zu einigen (direkt-) Banken, die Rabatte beim Ausgabeaufschlag bekommen, ein deutlicher Nachteil. Insbesondere wenn es dashboard offen steht regelmäßig Fonds zu wechseln, solange die Klasse gleich bleibt.

Cashboard selbst weißt ja darauf bin, das man nur die Software anbietet und keine Anlageberatung. Wie gut das Tool ist, niemand kann es sagen. Dafür kassieren sie im Erfolgsfall mit und bekommen als Agent Provision. Zahlen aber bei Misserfolg drauf.

Aber wie zuverlässig ist dieser Schutz wirklich. Wenn die Börsen deutlich einbrechen wird man wohl kaum die Mittel haben Verluste auszugleichen. Eine GmbH kann man auch schnell mal pleite gehen lassen. Ist auch die Frage ob die Provisionen im Unternehmen bleiben oder zahlt man hohe Gehälter bzw. Lizenzgebühren für die Software.

Meiner persönliche Meinung ist daher, das man einen sehr fragwürdigen Schutz bekommt, der im Ernstfall nichts taugt. Dafür schränkt man sich aber bei der Anlage etwas ein und zahlt stolze 10% vom Gewinn.
Bei einem Tagesgeldkonto kann man nichts verlieren durch die Einlagensicherung. Auch die Zinsen sind nach Erhalt abgesichert. Hier bekommt man für nur geringfügig mehr Zinsen ein deutlich höheren Risiko.

Der Erfolg hängt stark vom Anlagetool ab. Wenn das wirklich sehr gut, dann macht das ganze Sinn. Ich würde aber davon ausgehen, das „wissenschaftlich diversifiziert“ eher Standardgrundsätze verarbeitet.

Wie gesagt, das ist mein subjektiver Eindruck. Bei Geld sollte man halt kritisch nachfragen

Dennis

18.11.2014, 13:53 Antworten Zitieren #

Okay was ist den jetzt so das Fazit nach einigen sehr kontroversen Ausagen?
Lohnt sich das Modell und für wen lohnt es sich?
Und mit wie viel soll man starten?

Freak_dd

18.11.2014, 15:09 Antworten Zitieren #

Klaus:
Klaus:

Das mit der deutschen Einlagensicherung bis 100.000€ ist eine Farce. Solange eine Bank Probleme bekommt mag das evtl noch gehen. Aber für den Fall, dass gleiche mehrere zusammenbrechen, reicht das Geld in diesem Fonds überhaupt nicht aus.

Und noch wichtiger: Es besteht kein Rechtsanspruch auf Geld aus dem Fonds. Dazu muss man sich nur mal die Ausschlussklauseln in den Paragraphen der Einlagensicherungsfonds durchlesen.

Hi,

hier verwechselst Du etwas……….die 100 K Euro sind die europäische Einlagensicherung.
Bei deutschen Banken gibt es im Prinzip 3 Stufen:

Die erste und untereste Stufe ist die 100 K der europähischen Einlagensicherung.

Die Zweite Stufe ist der deutsche Einlagensicherungsfond…….zig Millionen pro Kunde (aber eher theoretischer Natur, da der Fond momentan nur mit ca. 3-5 Mrd. gefüllt ist. Man sagt bei einem Zusammenbruch einer großen Bank würde der auch nix helfen)

Als drittes gibt es noch die Einlagengarantie unserer lieben Frau Bundeskanzlerin von 2008. ;-).

Wer etwas mehr als die üblichen Sparprozente will, kann sich bei ….weltsparen.de ….schlau machen……..der Anbieter tritt als Vermittler zu ausländischen Angeboten auf, wo die Zinsen oft höher sind.
Mehr als 100 K sollte man hier nicht pro Bank investieren (europäische Einlagensicherung).
Negativ in meinen Augen ist hier, das man die Besteuerung selbst über die Steuererklärung erledigen muss (keine Abgeltungssteuer bei ausländischen Banken.)

Meines wissens, sind auch Anlagen über privatkreditportale (z.B. auxmoney), wie sie angeblich bei cashboard.de angelegt werden, selbstständig zu versteuern (darauf hätte ich keine Lust….)

Die besten Zinsen mit europähischer Einlagensicherung und Abgeltungsteuer gibts momentan bei SBERBANK.de ….1,3 % Zinsen aufs Tagesgeld bis Jahresende, danach wohl weniger (2,2 % für Festgeld….3 Jahre) ….Österreichische Einlagensicherung…
Das ist ein ableger der russischen SBERBANK…….die momentan versuchen das Finanzembargo der EU auf diesem Wege zu umgehen. Ob man der Bank vertrauen kann, weiß ich nicht……..aber auf alle Fälle der EU-Einlagensicherung …DAHER MAX. 100 K dort anlegen !

Alternativ kann man sein Geld noch in anderen Währungen mit höheren Zinsen anlegen.
Es gibt viele deutsche Banken die so etwas anbieten
Hier hat man aber ein Wechselkursrisiko ….daher eher spekulativ.

LG

Streuner

18.11.2014, 18:33 Antworten Zitieren #

Wenn Cashboard pleite geht, bekommst man keine Zinsen mehr… ok. Bekommst Du beim Girokonto sowieso nicht. Dein Geld ist nicht weg, da Cashboard nicht darauf zugreifen kann. Liegt ja bei der Augsburger Bank.

Wenn die Bank pleite geht… gibts die Einlagensicherung. Nach deutschem Recht für jeden Kunden 100k €… sollte reichen. Zudem gibts doch immer wieder Rettung durch die EU, falls so eine arme Bank mal schlecht wirtschaftet.

Du eröffnest bei denen ein Konto bei der Augsburger Bank, daher kommt Cashboard nicht an das Geld, also können die damit nicht abhauen.

Streuung des Kapitals: damit das Geld abgesichert ist streuen die es bereits ab 1000 Euro in verschiedene Fonds, Aktien und so. Geht also ein Fond pleite, dann ist nicht gleich alles weg. Ob das bereits bei 1000 Euro sinnvoll ist, aber schaden kann es nicht, da man keine Aufschläge zahlt.

Zudem werden im Kapitalschutzportfolio sicher nicht die wildesten Fonds und Aktien gekauft, das wäre ja für Cashboard auch viel zu hohes Risiko, wenn die dann alles „auffüllen“ müssen. Somit schwankt das alles nur minimal…

Klaus

18.11.2014, 20:56 Antworten Zitieren #

@freak_dd

Sicher gibt es ein mehrstufiges System. Aber wie du selbst siehst, ist da zu wenig Geld drin. Und das Versprechen von Mutti ist nichts wert ohne Geld. Für ca. 5 Billionen Guthaben kann auch Deutschland nicht bürgen. Im Ernstfall würde sich das schnell als heiße Luft herausstellen. Nur gut das die Masse das nicht weiß, sonst gäbe es einen Bank-Run noch vor morgen

Carsten Schröder

18.11.2014, 21:32 Antworten Zitieren #

Zur Einlagensicherung: Dass die Bank dem Einlagensicherungsfonds unterliegt, glaube ich gern. Aber ist hundertprozentig sicher, dass auch dieses Produkt der Einlagensicherung unterliegt? Das sind nämlich zwei völlig verschiedenene paar Schuhe – nicht jedes Bankprodukt unterliegt dieser! Vordergründig handelt es sich zwar um Spareinlagen, im Endeffekt aber um völlig andere Anlagen – insbesondere Anleihen und Immobilien unterliegen NICHT dem Einlagensicherungsfonds. Sehe diese Anlage daher zunächst, vor sicheren Informationen zur Einlagensicherung, auch kritisch, zumal zu 95 Prozent verfügbare 2,2 Prozent p.a. derzeit keinesfalls völlig risikolos erzielt werden können, d.h. irgendjemand trägt definitiv ein Risiko.

lohnt nicht

18.11.2014, 23:04 Antworten Zitieren #

Höchstzins nur bis 10000 Euro? Ich muss ganz andere Summen absichern, wo sind die Angebote? :-), scheiss Marktumfeld

Mario

19.11.2014, 10:24 Antworten Zitieren #

Sorry, DD, aber das ist kein gutes Schnäppchen.

Selbst wenn man 10.000 dort anlegt bekommt man nur etwa 1,2 % mehr ggü. einem Tagesgeld. Die läppischen 120€ mehr sind das Risiko doch nicht wert!

Zumal mir der ganze Auftritt von cashboard extrem unsympathisch ist. Allein schon mit dem Wort „wissenschaftlich“ zu werben finde ich sehr anmaßend. Dann auch noch mit 100% Kapitalschutz werben, wobei dieser nur von einem unbekannten Start-Up gewährt wird. Irgendeiner GmbH, die noch nicht einmal eine Bank ist und deren Finanzkraftman überhaupt nicht einschätzen kann.
Auf mich wirkt das alles so, als hätten ein paar geldgierige Wiwis mal wieder eine Idee gehabt, wie Sie den Leuten etwas Geld abknüpfen können.
Auch wenn das jetzt unsachlich ist, aber HGWG lässt grüßen…

Ohne mich!

someone

19.11.2014, 10:38 Antworten Zitieren #

DealDoktor:
DealDoktor:
@ someone:
Für solch detaillierte Rückfragen darf ich dir die kostenfreie Hotline 0800 – 70 50 501 empfehlen.

Für mich persönlich ist das derzeit nicht interessant. Ich bin momentan ziemlich genau bei 80/20 und müsste daher erst anderswo Depotpositionen schliessen, um Geldmittel für eine Anlage freizubekommen. Und hin und her macht Taschen leer 😉

Aber selbst wenn ich Interesse hätte – bewusst unvollständig gehaltene Informationen zur Kosten- und Gebührenstruktur sowohl bei Cashboard als auch beim Bankpartner sind nicht gerade vertrauenserweckend. Am Telefon kann man viel erzählen. Da dachte ich, ich frag mal jemanden, der das schon ausprobiert hat. Du solltest ja schon Kaufabrechnungen bekommen haben, aus denen ersichtlich ist, ob der Kauf über Fondsgesellschaft, Börse (welche?) oder andere Handelsplätze erfolgte und ob der Anlagebetrag dabei um Gebühren vermindert wurde.

Ein oft übersehener Punkt ist aber auch die Frage, zu welchen Kosten (und wessen Bewertungen) die Anlage wieder in flüssige Mittel zurückgewandelt werden kann, und wie dabei mit Bruchstücken von Anteilen verfahren wird. Zumal hier auch nicht börsengehandelte Anlagen im Mix sind.

Für den Moment habe ich den Eindruck, dass das Depot erstmal nur die Makler- und Halteprovisionen maximiert. Warum sonst sollte man unbedingt noch eToro bzw. ETX mit reinnehmen und sich in Private Loans reinhängen? Auch alle anderen Positionen sind ausschließlich über Fonds abgebildet, die nicht unbedingt durch niedrige TER glänzen. Und selbst Fondsmanager geben offen zu, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Fonds auf lange Sicht schlechter als der Markt läuft – gerade weil das aktive Management nun mal auch Kosten verursacht. Der eigene Fonds ist dabei natürlich immer die große Ausnahme 😉

Letztenendes wird hier eine Vermögensberatung angeboten. Die finanziert sich normalerweise auf eine von zwei Arten: Entweder aus den Provisionen der verkauften Produkte, oder mit einem monatlichen / jährlichen Betrag prozentual auf die Anlagesumme (wobei dann Provisionen/Aufschläge/etc. entweder nicht erhoben oder dem Kunden wieder gutgeschrieben werden). Cashboard versucht, beide Einnahmequellen zu kombinieren (vom Kunden im Erfolgsfall, der normalerweise eintreten sollte), schreibt das aber natürlich nicht so deutlich. Im Ausgleich verspricht man eine „Garantierendite“, die jetzt auch nicht _so_ hoch ist (die Leute sollen ja nicht gleich misstrauisch werden), bei der mir aber auch immer noch unklar bleibt, wie sie eigentlich abgesichert ist.

no name

19.11.2014, 13:41 Antworten Zitieren #

Damit eine Geldanlage bei Cashboard für den Anleger zum Crashboard wird:

(1) Einlagensicherung:

In den FAQ stellt Cashboard selbst folgende Frage: IST MEIN GELD MIT DER EINLAGESICHERUNG [Rechtschreibfehler im Original] EINER DEUTSCHEN BANK GESICHERT?

Die Antwort dazu lautet auf Cashboard auf https://www.cashboard.de/faq?lang=de:

„Ja, Dein über CASHBOARD angelegtes Konto wird von unserer Partnerbank (Augsburger Aktienbank) verwaltet. Diese unterliegt der deutschen gesetzlichen Einlagensicherungsregelung und ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Damit sind Deine Einlagen bei der Bank bis zur gesetzlich garantierten Höhe geschützt. Das Depot dient nur der Verwahrung Deiner Geldanlagen. Damit sind diese im Falle einer Insolvenz der Bank nicht betroffen.“

Die Antwort müsste richtig lauten: Nein

Cashboard formuliert genial! Die Cashboard-Antwort kann beim schnellen Lesen den Eindruck erwecken, die Einlagensicherung gelte auch für Anlagen, die Cashboard vermittelt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ein Blick auf die Cashboard-Webseiten genügt, um das herauszufinden. Denn…

(a) Einlagensicherung bekanntlich nur bei Spareinlagen, nicht bei Investmentfonds oder Privatkrediten

Die Einlagensicherung gibt es bekanntlich nicht bei allen Anlageformen, sondern nur bei Spareinlagen, die bei einer Bank unterhalten werden (logo, es heißt ja auch Einlagen(!)sicherung). Abgesicherte Spareinlagen sind zum Beispiel Geld auf dem das Sparbuch, dem Tagesgeld- oder Festgeldkonto. Nicht unter die Einlagensicherung fallen zum Beispiel Aktien, aber auch Anleihen, Geldmarktfonds oder Investmentsfonds. Auch Darlehen an Privatpersonen sind niemals geschützt. Und jetzt schauen wir uns mal an, wie das Geld bei Cashboard investiert wird… Ahnen Sie schon etwas?

(b) Cashboard bietet eine 2,0% Zinsen p.a. bis zu einem Anlagebetrag von maximal 10.000 EUR an, wenn das Geld mindestens 1 Jahr investiert wird. Das erinnert an eine Festgeldanlage, für die die Einlagensicherung gelten würde. Tatsächlich handelt es sich aber nicht um eine Festgeldanlage.

Bei Cashboard entscheidet sich der Kunde für eines von drei Portfolios. Cashboard selbst nennt das Portfolio mit dem geringsten Risiko „Kapitalschutz“ und garantiert hier sogar die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals bis zu einem Anlagebetrag von maximal 10.000 EUR. Hinter dem Portfolio „Kapitalschutz“ verbirgt sich ein Anlage-Mix in folgende Produkte

(Details unter https://www.cashboard.de/portfolios?pofid=2&assetid=20&usepid=13&scale&accAm=1000&tframe=year&lang=de
Auf der Webseite einfach auf die Begriffe „Cash“, „Geldmarkt“, „Anleihen“ etc. klicken und es erscheinen das oder die konkreten Anlage-Vehikel):

10 % Cash = Anlage in einen geldmarktnahen Investmentfonds. Also keine Einlagensicherung
40 % Geldmarkt = Anlage in zwei Geldmarktfonds. Also keine Einlagensicherung
25 % Anleihen = Anlage in einen Anleihefonds. Also keine Einlagensicherung
20 % Immobilien = Anlage in einen Immobilien-Aktienfonds. Also keine Einlagensicherung
5 % Privatkredite. Also keine Einlagensicherung

(2) Ist mein Geld bei Cashboard also unsicher?

Beim Cashboard-Portfolio „Kapitalschutz“ gibt es keine Einlagensicherung, siehe oben (1).

Ist Sparen ohne Einlagensicherung also unsicher? Klare Antwort: Es kommt drauf an.

(a) Anlage in Privatkredite

Cashbord selbst gibt für jedes Anlageprodukt eine Risikobewertung auf einer Skala von 1 (geringes Risiko) bis 6 (hohes Risiko) ab. Für Privatkredite vergibt Cashbord eine 6 (hohes Risiko). Dem ist nichts hinzuzufügen.

(b) Anlage in Investmentfonds

Wenn ein Sparer bei Cashboard in einen Investmentfonds investiert, treten noch weitere Akteure auf:

– Depotbank (hier: Augsburger Aktienbank)
– Investmenthaus (hier: verschiedene Investmenthäuser)
– Vermittler (hier: Cashboard alias Refined Investment Technologies GmbH)
– bevollmächtigte Vermittler (hier: HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH)

Jeder dieser Akteure kann Pleite gehen. Für den Sparer mag das lästig werden, sein Geld bleibt aber erhalten. Denn was „eigentlich“ dem Investmentfonds gehört, gehört streng juristisch gesehen dem Sparer und nicht der Depotbank, dem Investmenthaus oder dem Vermittler (Stichwort: Investmentfonds als Sondervermögen). Eine andere Frage ist, was die Zins- und Kapitalgarantie im Falle einer Pleite wert ist, dazu unten.

Unwillkürlich fragt man sich: Warum ist Cashboard nicht in der Lage, den falschen Begriff (Einlagensicherung) zu vermeiden und den richtigen Begriff (Sondervermögen) zu benutzen? Vielleicht will Cashboard ja von einem weiteren Thema ablenken… Woran Cashboard Geld verdient, siehe unten (3).

(3) Gebühren und Provisionen

(a) Gebühren beim Investmentfondskauf mindern Rendite

Auf telefonische Nachfrage teilt Cashboard mit, dass beim Erwerb der Investmentfonds ein Aufgeld von 0,1 bis 0,2% zu zahlen ist. Dieser Kostenfaktor ist also von den „garantierten“ 2,0% Zinsen p.a. abzuziehen und schmälert die Rendite.

Will man die Papiere wieder los werden (nach dem man die 2,0% Zinsen für die einjährige Mindesthaltedauer eingestrichen hat), kann man sie entweder an die Investmentgesellschaft zurück geben (kostenlos, aber Gutschrift dauert erfahrungsgemäß ein paar Tage) oder über die Börse verkaufen (Gebühren für Depotbank und Makler fallen an, Gutschrift dauert in der Regel 1 bis 2 Tage).

(b) Provisionen

Auffallend ist die hohe Anzahl an Akteuren beim Cashboard-Anlagemodell:

– Depotbank (hier: Augsburger Aktienbank)
– Investmenthaus (hier: verschiedene in- und ausländische Investmenthäuser)
– Vermittler (hier: Cashboard alias Refined Investment Technologies GmbH)
– bevollmächtigte Vermittler (hier: HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH)

Sie wollen eines: Geld. Geld des Sparers. Und Geld vom jeweils anderen in Form von Provisionen, also Geld dafür, dass Cashboard im Auftrag des Sparers ein Depot bei der Augsburger Aktienbank eröffnet und nicht bei einer anderen Bank und dass genau dieser Investmentfonds gekauft wird und kein anderer. Das alles ist für sich genommen nicht ehrenrührig. Cashboard selbst weißt in den FAQ darauf hin, dass es sich u. a. mit Provisionszahlungen finanziert.

Vermutlich wird die Zahlung der 2,0% Zinsen p.a. ganz oder teilweise durch Provisionszahlungen finanziert. So gesehen hat selbst der Sparer etwas von den Provisionen. Andererseits kann nicht ausgeschlossen werden, dass allein die Höhe der Provisionszahlungen und nicht unbedingt die herausragender Wertentwicklung eines Investmentfonds dafür verantwortlich war, dass gerade dieser Fonds im Portfolio landet und kein anderer.

(4) Zins- und Kapitalgarantie: Ist sie überhaupt was wert bei diesem Garantiegeber?

Es drängt sich die Frage auf, wie die Zins- und Kapitalrückzahlung „garantiert“ wird und was die „Garantie“ wert ist.

Auf telefonische Nachfrage teilt Cashboard mit, dass die Zins- und Kapitalgarantie von Cashboard alias Refined Investment Technologies GmbH abgegeben wird. Für die Belastbarkeit der Garantie ist daher entscheidend, wie gut die Refined Investment Technologies GmbH wirtschaftlich aufgestellt ist.

Unter „unternehmensregister.de“ kann man Bilanzen einsehen. Auffallend ist, dass die letzte veröffentlichte Bilanz der Refined Investment Technologies GmbH vom 31.12.2011 (!) stammt, obwohl eine GmbH gesetzlich dazu verpflichtet ist, ihre Bilanz innerhalb von 12 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres aufzustellen und zur Veröffentlichung einzureichen.
Auf telefonische Anfrage teilte Cashboard mit, man glaube (!) die Bilanz für 2013 sei zur Veröffentlichung eingereicht. Tatsächlich sind Unternehmenszahlen für 2012 oder 2013 von Cashboard alias Refined Investment Technologies GmbH noch nicht auf der vom Gesetzgeber dafür vorgesehenen Webseite unternehmensregister.de veröffentlicht.

Laut Bilanz vom 31.12.2011 hat die Gesellschaft einen Jahresverlust von etwa 15.000 EUR erzielt. Das Stammkapital von 25.000 EUR ist nur in Höhe von 20.000 EUR eingezahlt und selbst hiervon sind nur noch knapp 4.000 EUR vorhanden. Eine solide Bilanz sieht (völlig) anders aus. Was soll die Zins- und Kapitalgarantie bei diesen (veralteten) Zahlen wert sein?

Auch die inhaltliche Ausgestaltung der Zinsgarantie ist fragwürdig. Laut der Cashboard-Homepage werden 2,0% Zinsen p.a. gezahlt, wenn mindestens 75% des eingezahlten Geldes für mindestens ein Jahr in ein Portfolio investiert sind. Andererseits teilt Cashboard auf seiner Webseite mit, dass die Investmentfonds automatisch verkauft werden, falls die Kurse unter ein zuvor von Cashboard vorgegebenes Niveau fallen (stop loss). Der automatischer Verkauf diene dem Schutz des Sparers, sagt Cashboard… vielleicht aber auch anderen Zwecken.

Denn streng genommen führt ein automatischer Verkauf dazu, dass weniger als 75% des eingezahlten Geldes investiert sind. Cashboard könnte mit diesem Argument die Zahlung der 2,0% Zinsen p.a. verweigern, falls Cashboard zu diesem Zeitpunkt überhaupt zahlungsfähig wäre.

Freak_dd

19.11.2014, 17:14 Antworten Zitieren #

@ no name:

@no name…….hast Dir wirklich viel Mühe gemacht und recherchiert….vielen Dank dafür !!

Das ganze wiederspricht meiner wichtigsten Anlageregel (KISS-Regel)……..Keep It Simple and Stupid.

Finanzdarwinismus ist in unserer Gesellschaft alltäglich……..und jeden Tag steht einer auf !!
AUFPASSEN !!!

Günter S

21.11.2014, 17:49 Antworten Zitieren #

@ no name:
Hallo,

ich finde deine Artikel sehr ausführlich, bringt tatsächlich einige Antworten. Da ich mich immer gern in den Austausch zu Finanzthemen begebe, möchte ich zu Deinem kritischen Beitrag, einige Ergänzungen aus meiner Sicht geben. Da ich finde einige Themen kann man weiter hinterfragen bzw. eher einen Vergleich zu anderen Anbietern herstellen. Ich gehe davon aus du schreibst aus Sicht eines Anlegers in Tagesgeld. Aus meiner Sicht sollte man das Angebot von CASHBOARD nur bedingt damit vergleichen.

Kurz zu meinem Hintergrund: Ich lege nunmehr seit über 15 Jahren mein Geld in unterschiedlichste Anlageklassen an und bin (vorab) kein Freund von Tagesgeld (ganz interessant: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/jetzt-wird-geldanlage-teuer-commerzbank-fuehrt-negativ-zinsen-ein/11005860.html – auch wenn aktuell nur für Firmenkunden)

Mit der Einlagensicherung hast DU recht aber auch CASHBOARD. Wie du schon schreibst, steht in den FAQ: “IST MEIN GELD MIT DER EINLAGESICHERUNG [Rechtschreibfehler im Original] EINER DEUTSCHEN BANK GESICHERT?” Für das GELD (bar) stimmt der Punkt auch. Tatsächlich würde eine Ergänzung zu den Investments helfen. Da würde Deine Erläuterung ganz gut passen 🙂 Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das Thema Sondervermögen oder gar die Absicherung des Vermögens

Zu den Gebühren und Provisionen: Aus Sicht eines Tagesgeldkunden kann ich verstehen, dass das Gebührenmodell umfangreicher ist. ABER aus Sicht eines Investors muss man folgende Punkt im Vergleich zu anderen Anbietern betrachten: keine Transaktionskosten, keine Depotführung, eine automatisierte Überwachung und 2% Zinsen. CASHBOARD muss das alles finanzieren können und für mich (Kunde) sind es NUR 10% im Erfolgsfall. Daher sehe ich das Thema Provisionen nicht ganz so kritisch.

Wer investiert zahlt in einer Bankfiliale, bei einer Direktbank oder bei einem Vermögensverwalter noch ganz andere Gebühren. Das muss man klar stellen. ABER: wie gesagt aus Sicht eines Tagesgeldkunden, sind die Gebühren natürlich ein anderes Thema (außer man bezahlt bald Negativzinsen 😉 ) Zumal bei einer Verzinsung unter 1%, die Inflation die Entwertung des Geldes für die Bank schon übernimmt 🙂

Was macht die Bank mit deinem Tagesgeld – investieren – nur du siehst es nicht. Da ist CASHBOARD immerhin transparent.

Zins- und Kapitalgarantie:
Da gebe ich Dir Recht: Es ist ein junges Unternehmen und keine gestandene Bank. Daher würde ich die Geldanlage auch immer ersteinmal ausprobieren und nicht alles Geld anlegen.

Mein Fazit, ich finde CASHBOARD nicht wegen 2% Zinsen interessant sondern wegen der Möglichkeit eben gerade in andere Investments (wie Privatkredite) zu investieren. Ich bin tatsächlich schon durch den Anmeldeprozess, habe eingezahlt und starte heute ein Portfolio.

Thomas

25.09.2015, 17:02 Antworten Zitieren #

Ich muss sagen, dass mich Cashboard nicht überzeugt. Cashboard verspricht hundert prozentigen Kapitalschutz. Dies kann ich mir jedoch nicht vorstellen. Die Einlagesicherung bringt nichts, da das Geld in Wertpapieren investiert ist und wenn diese im Wert sinken, greift die Einlagensicherung nicht.

CASHBOARD-Team

31.01.2017, 20:52 Antworten Zitieren #

Liebe Interessenten,

aufgrund zahlreicher Fragen und Kommentare, melden wir uns heute bei Ihnen zu Wort. Wir bedauern, nicht schon eher auf diese eingegangen zu sein und bedanken uns für Ihre Geduld. Ihre Anregungen würden wir gerne aufgreifen und Ihnen CASHBOARD nochmals genauer vorstellen:

CASHBOARD gibt es mittlerweile schon seit drei Jahren und ist europaweit die erste unabhängige Plattform für private Geldanlagen. Wir bieten unseren Kunden eine Komplett-Onlinelösung an und arbeiten kontinuierlich an der Erweiterung unserer Produktpalette sowie der Verbesserung der Funktionalitäten und Prozesse. So ermöglichen wir unseren Kunden die einfachste und modernste Art des Sparens und Geldanlegens. Prominente, internationale Investoren und renommierte Partner (z.B. ProSieben Sat.1) unterstützen uns bei unserer Vision: Die beste Geldanlage für jedes Budget. Unabhängig, einfach und fair.

Stichwort: Kapitalschutz-Portfolio

Die Anlageform Kapitalschutz basiert auf einer Mindestrendite in Höhe von 2 % p.a., einer erwarteten Rendite von 3 % p.a. und 100 % Kapitalschutz. Ihr Kapitalschutz besteht aus sicheren sowie innovativen Finanzprodukten, wie Geldmarkt- und Rentenfonds, Anleihen, Immobilienfonds oder Aktienfonds. Bevor Sie Ihr Kapitalschutz-Portfolio starten, erhalten Sie eine detaillierte Übersicht der darin enthaltenen Finanzprodukte.

Stichwort: Rendite auf Anlagesumme

Die 2 % Mindestrendite sind bis zu einer Anlage in Höhe von 10.000 € und bis mindestens Ende 2017 in jedem Portfolio garantiert. Die Mindestrendite wird jährlich ausgezahlt. Zusätzlich zur Mindestrendite können die Anlagen in den verschiedenen CASHBOARD-Portfolios eine Rendite (Ertrag) erzielen. Die erzielte Rendite gilt für die gesamte Anlagesumme (ohne Deckelung nach oben). Die CASHBOARD-Portfolios erzielten in den letzten Jahren durchschnittlich eine Rendite von 3 bis 7 % p.a. (keine Garantie für die zukünftige Entwicklung). Die Mindestrendite wird ab dem Zeitpunkt des Portfoliostarts berechnet. Die Berechnung und darauf basierende Auszahlung erfolgt jährlich. Aufstockungen (nach dem initialen Portfoliostart) werden sofort nach erfolgter Ausführung für die Berechnung der Mindestrendite herangezogen.

Stichwort: Welche Verluste übernimmt CASHBOARD?

Verluste werden von CASHBOARD nur im Kapitalschutz-Portfolio ausgeglichen. Voraussetzung dafür ist eine Mindestanlagedauer von einem Jahr und eine maximale Anlagesumme von 10.000 €. Mögliche Verluste erstattet CASHBOARD somit frühestens ein Jahr nach erfolgter Anlageneinzahlung und nur bei Kündigung oder vollständiger Auszahlung der Anlage.

Stichwort: Auszahlungsmöglichkeiten

Sie können Ihr CASHBOARD-Account jederzeit kündigen. Um auf den Kapitalschutz Anspruch zu haben, muss Ihr Geld jedoch mindestens ein Jahr in unserem Kapitalschutz-Portfolio angelegt sein. Die Zusammensetzung von kurzfristig, mittelfristig und langfristigen Anlagen unterscheidet sich von Portfolio zu Portfolio. Kurzfristige Anlagen können jederzeit verkauft und ausgezahlt werden. Bei mittelfristigen und langfristigen Finanzprodukten, wird das Kapital in ein bis vier Jahren in monatlichen Raten oder als Einmalzahlung am Ende der Laufzeit inkl. der Zinsen zurückgezahlt. Je nach Zusammensetzung Ihres Portfolios entscheidet sich, über welche Anteile Sie kurz-, mittel- und langfristig verfügen können. Die exakte Zusammensetzung Ihres Portfolios können Sie vor Abschluss und Ausführung einer Portfoliotransaktion einsehen. Wenn Sie keine mittel- und langfristigen Geldanlagen wünschen, können Sie diese bei jeder Portfoliotransaktion abwählen.

Stichwort: Einlagensicherung

In Deutschland sind alle Banken zu einer gesetzlichen Einlagensicherung verpflichtet. Die Einlagensicherung sichert Ihr Geld bis 100.000 € in Form von Sicht- und Sparguthaben bei der ebase durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung.
Die Einlagen der Kunden, welche sich auf dem CASHBOARD-Konto flex der ebase befinden, sind im Falle einer Insolvenz anhand der Einlagensicherung somit geschützt. Alle Investmentfondsanteile (Fonds und ETFs) gelten gesetzlich als Sondervermögen und sind insolvenzgeschützt. D.h., die in Ihrem Depot geführten Anlagen genießen einen umfangreichen Insolvenzschutz. Bei Insolvenz der Depotbank (ebase) oder der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) besteht keine Gefahr für Ihr Depot. Dieses wird als Sondervermögen außerhalb der Bilanz der Depotbank oder der KAG geführt. Wir weisen unsere Kunden jederzeit auf die Risiken hin, die bei dem Erwerb verschiedener Vermögensanlagen entstehen und zum vollständigen Verlust führen können. Um solche Risiken zu minimieren, setzen wir auf die Diversifikation entsprechend der Modernen Portfolio-Theorie. Das Gesamtvermögen wird in verschiedene Anlageformen gestreut, um so einen Totalverlust zu vermeiden. Gleichzeitig kann es anhand der normalen Schwankungen im Zeitverlauf zu einer Abweichung von der optimalen Aufteilung kommen. Hier greift die automatische Überwachung: Kunden mit einem Kapitalschutz-Portfolio werden von CASHBOARD, sobald Handlungsbedarf besteht, informiert und können die nächsten Schritte veranlassen. Aus regulatorischen Gründen darf CASHBAORD als Anlagevermittler keine Aktionen ohne Ihre Zustimmung durchzuführen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.cashboard.de/risikohinweis

Viele Grüße,
Ihr CASHBOARD-Team

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung:
Per E-Mail, Live-Chat oder kostenlos telefonisch:
0800 70 50 501
service@cashboard.de
(Unsere Servicezeiten: Montag bis Freitag von 9-20 Uhr)

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