eBay erhöht die Gebühren um 70% • Offtopic
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01:34
Rechne ich das richtig?
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Gebührenänderung für private Verkäufer   Â
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 ab 13. Juni 2011 wird die Verkaufsprovision vereinheitlicht. Der Prozentsatz der Verkaufsprovision wird pauschal 9% des Verkaufspreises betragen, die maximale Verkaufsprovision wird 45,00 Euro betragen. Angebotsgebühr und Gebühren für Zusatzoptionen bleiben unverändert. Übersicht über derzeitige und neue Verkaufsprovision:
Verkaufsprovision für Auktionen und Festpreisangebote (inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer)
Verkaufspreis Derzeitige Verkaufsprovision Verkaufsprovision ab 13.06.2011 EUR 1,00 – EUR 50,00 8% des Verkaufspreises 9% des Verkaufspreises EUR 50,01 – EUR 500,00 EUR 4,00 zzgl. 5% des Verkaufspreises über EUR 50,00 9% des Verkaufspreises EUR 500,01 und höher EUR 26,50 zzgl. 2% des Verkaufspreises über EUR 500,00 9% des Verkaufspreises Maximal EUR 45,00 Â
Also:
Bei nem Verkaufspreis von 500,00 Euro
alte Verkaufsprovision: 26,50 Euro
neue Provision: 45 Euro
Also 69,8113% mehr
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Ist sowas überhaupt erlaubt?
09:41
Zitat:
"Ist sowas überhaupt erlaubt?"
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klar, Du hast als Verkäufer einen Vertrag mit ebay abgeschlossen, Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande; indem Du Artikel einstellst, akzeptierst Du die Bedingungen. Du könntest bei jetzigen AGB-Änderungen dies zum Anlass nehmen, Account zu löschen. Niemand zwingt Dich, bei ebay zu verkaufen, ist leider so dass die da machen dürfen was sie wollen :-(
13:55
27.02.2010
OfflineÂ
Ich finde, ebay wird immer dreister. Schon so oft hat irgendwer ein Konto eines Kunden gehackt und ich als Verkäufer, der ja nichts damit zu tun hat, bleibe dann auf den Kosten sitzen.Â
Hat übrigens jemand mal versucht ebay zu kontaktieren? Das ist ein kafkaeskes Unterfangen! Bisher habe ich noch nie eine Antwort zu meiner Frage bekommen.
Wenn ich nicht auf ebay angewiesen wäre, würde ich lieber wo anders verkaufen. Da gibt es viele Plattformen, die einfach mehr Service bieten, wo das Verkaufen dann auch mehr Spaß macht. Aber ebay hat da leider eine Vormachtstellung. Trotzdem hoffe ich, dass die irgendwann mal unter gehen. Möglichst bald.
Zur Gebührenerhöhung: In der Mail steht übrigens gar nichts von einer "Erhöhung" sondern lediglich, dass die gebühren "vereinheitlicht" werden. Schon etwas dreist. Denn die meisten Artikel gehen ja für unter 50 Euro weg. Die einzigen, für die es sich lohnt, sind Leute, die Artikel im Wert von über 1500 Euro anbieten. Das werden die wenigsten sein.Â
Übrigens schwankt die Erhöhung von 11% bis 70%.Â
Allerdings: Wenn du etwas für 5500 Euro einstellst sparst du ca. 80 Euro. Aber wie oft tut man das überhaupt ;-)
19:06
2.10.2010
OfflineNaja, müssen wir halt unser Zeug hier übers Forum losschlagen. So wie einer grad ein iPad verhöckert hat. Und das ganz ohne Nebenkosten… Bei ebay wären bei einem Verkaufspreis von 440€ glatt mal 23,50€ Gebühren angefallen. Ab Mitte Juni dann sogar 39,60€ !!! (!!!)
20:24
27.02.2010
OfflineDie 8,71 Euro für die höchstwahrscheinliche PayPal Zahlung darfste nicht vergessen ;-) Die schlägt auch ordentlich zu buche, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um nichts anderes als eine "schnelle Überweisung" handelt :D
20:46
2.10.2010
OfflineDa hast du recht! Dafür kann da das Geld nicht so schnell zurückgebucht werden… die Sicherheit wäre es mir wert ;)
Kann man sich gegen so eine Zurückbuchung eigentlich irgendwie wehren? Weiß da jmd was?
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Ich hab übrigens ebay mal in nem Betrugsfall mit ner ziemlich formellen und langen e-Mail kontaktiert und darauf sogar von einem vermutlich "wichtigen" Angestellten Antwort bekommen. War alles – zu meinem Erstaunen – sehr professionell…
23:06
27.02.2010
OfflineWas meinst du genau mit "Das Geld kann nicht so schnell zurückgebucht werden"?
Für den Verkäufer ist PayPal bei hochpreisigen Markenwaren eher eine Last. Denn das Betrugsrisiko (Käufer-Konto-Hack) ist da recht hoch und ich habe da mal so ein Fall gehabt und habe sogar Paket-Versandbelege gehabt und alles was sie von mir gefordert haben. Ohne jegliche Begründung wurde der Fall abgelehnt. Ich habe dann widersprochen und es hieß "Der Fall wird neu aufgemacht" aber nie ist was passiert. Auf weitere 5 Mails wurde nicht reagiert.
Bei ebay das selbe. Habe dann nicht mal mehr die Verkaufsgebühr zurückerstattet bekommen.Â
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Du hattest echt Glück mit dem email-Kontakt. Ich hatte lediglich die Frage ob privat erzeugter Umsatz auch zum Umsatz bezüglich des Powersellerprogramms hinzugezählt wird. Und es hat 10 Mails gedauert, bis ich endlich eine Antwort bekommen habe. Einmal kam sogar ganz dreist "Vielen Dank für Ihre Frage. Zur Beantwortung benötigen wir noch Ihren Benutzernamen, die Artikelnummer und den Benutzernamen Ihres Verkaufspartners". Zum einen haben die ja meinen Benutzernamen und aus meiner Frage geht ja eindeutig hervor, dass es hier nicht um ein spezielles Angebot geht. Ich finde da ist der Service von Amazon oder Tradoria viel viel besser. Bei Amazon wird alles zur Zufriedenheit gelöst und bei Tradoria wird man sogar freundlich zurückgerufen.
00:53
2.10.2010
OfflineNix – tut nichts zur Sache. Geht ja nur bei Lastschriftaufträgen :) Mein Fehler! Paypal ist für den Bezahler sicherlich von Vorteil. Wenn du aber der Anbieter bist und es dann irgendein Problem gibt, könnte das heikel werden. Ich würd trotzdem teure Produkte nur per Paypal kaufen..
Amazon zockt einem übrigens auch ganz gut bei den Gebühren ab!
01:02
27.02.2010
OfflineDie Gebühren sind bei Amazon natürlich wesentlich höher. Und gerade bei Nicht-Medien/Elektronik mit Preisen unter 5 Euro bleibt da nicht viel übrig.Â
Allerdings hat man da auch einen viel geringeren Arbeitsaufwand. Die gängigen Artikel sind ja schon online und man braucht keine zwei Minuten um den Artikel einzustellen. Lästige Artikelbeschreibungen entfallen.Â
Ansonsten muss man die eigenen Artikel auch nicht immer wieder neu einstellen (gerade für gewerbl. Händler sinnvoll) und man zahlt keine Angebotsgebühr, welche bei Ebay ja mit der Zeit schon ordentlich zu buche schlägt, gerade für Artikel die sich nicht so oft verkaufen.
Zudem übernimmt Amazon das Zahlungsausfallrisiko (was ja PayPal tun würde) und somit musst du beim Vergleich beides zusammenrechnen.
Wenn man es als gewerbliche Handlung macht, dann ist Amazon nicht unbedingt teurer. Denn durch die Automatisierung geht alles viel schneller. Ich bekomme eine Mail von Amazon, schreibe kurz die Adresse auf den Umschlag, mach die Ware rein, Briefmarke drauf und ab geht die Post.
Bei Ebay muss ich erst warten bis der Kunde zahlt. Zahlt er per Überweisung muss ich nochmal ne Weile warten und auch das selbst abchecken ob der Betrag stimmt und so weiter. Die Adresse muss ich nochmal prüfen und auch ob er vielleicht mehrere Artikel gekauft hat. Wenn das der Fall ist muss ich die Versandkosten manuell ändern. Bei ebay brauche ich pro Artikel doppelt so lange.Â
Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Ich würde mich aber freuen, wenn ebay irgendwann versinkt und irgendwas Serviceorientierteres auftaucht und aufstrebt.
Weil ebay hat ja schon seit einer Ewigkeit nichts mehr neues herausgebracht außer schwachsinnige Versandkostenbeschränkungen (die wieder gestürzt wurden) und Gebührenerhöhungen.
01:22
Amazon als auch Ebay mögen gerne die größten Auktionsplattformen sein…somit verkauft man seine Artikel dort auch am besten.
Die *konkurenten* Hood, oder Auvito kann man knicken, alleine vom Aufbau her.
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Leute, ich glaube sehr fest daran:
Wird es ein Auktionshaus geben, mit dem selben Script & Aufbau wie bei Ebay und niedrigen Gebühren, wird es der HAMMER!!!
Die Übersicht für den User ist auf Ebay einfach unschlagbar, wobei, wie gesagt Hood und Konsorten einfach nicht mithalten können.
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Nur gibt es bis heute keine leider keine richtige Konkurenz….somit kann sich Ebay so gut wie alles Erklauben und den Usern das Geld aus der Tasche nehmen.
01:22
Felix schrieb:
Ich würde mich aber freuen, wenn ebay irgendwann versinkt und irgendwas Serviceorientierteres auftaucht und aufstrebt.
Es gibt ja schon Alternativen, die sogar kostenlos sind. Wenn man nur Sofort-Kaufkram mit festen Preisen hat, kann man sein Zeug da einstellen, um die Plattformen zu füllen. Auch wenn man da wohl eher wenig verkauft…
Â
Wobei es wahrscheinlich schwierig wird, da ernsthaften Service zu bekommen, da für den ganzen Käuferschutz und die Mitarbeiter usw. jede Menge Geld nötig ist. Die Werbeeinnahmen da reichen gerade so für den betrieb der Plattform… Sobald die Plattformen bekannter werden, stürzen sich ja auch die Betrüger drauf…
10:38
31.12.2009
OfflineHat jetzt zwar nichts mit Ebay Gebühren zu tun, aber trotzdem interessant und für mich sehr amüsant.
Per Mail informiert ebay, dass erstmal das alte Zahlungssystem wieder eingeführt wird. Das heißt: Der Kunde überweist wieder auf Euer Konto und nicht erst an ebay, die dann (wenn es denn mal klappt) die Kohle auf Euer Konto überweisen.
War wohl nichts mit dem neuen Zahlungssystem bei ebay. Ich selber hatte häufig Probleme von ebay meine Kohle zu bekommen. Die Krönung war eine Wartezeit von 12 Wochen :-)
Hier ein Auszug aus der Mail
Wir müssen Sie leider darüber informieren, dass sich die Einführung der neuen eBay-Zahlungsabwicklung voraussichtlich bis 2013 verzögert. Wir werden daher Ihr Verkäuferkonto in den nächsten Wochen auf den herkömmlichen Zahlungsprozess umstellen, bei dem der Käufer direkt an Sie als Verkäufer bezahlt.
- Wir werden für Sie in den kommenden Wochen die Art, wie Sie ihr Geld erhalten auf den herkömmlichen Zahlungsprozess umstellen. Der Käufer bezahlt dann direkt an den Verkäufer.
- Aktuell brauchen Sie sich um nichts weiter zu kümmern und können wie gehabt Ihre Käufe und Verkäufe bei eBay tätigen.
Wir werden Sie in den kommenden Wochen darüber informieren, welche Änderungen im Einzelnen von Ihnen vorgenommen werden müssen (wie z. B. bei der Angebotserstellung Ihre bevorzugte Zahlungsmethode anzugeben). Wir werden Ihnen dazu die notwendigen Informationen rechtzeitig zur Verfügung stellen und alles tun, um die Umstellung für Sie so reibungslos wie möglich zu gestalten.
- Wir sind uns im Klaren darüber, dass diese Änderung mit Unannehmlichkeiten für Sie verbunden ist, und möchten nochmals unser Bedauern darüber zum Ausdruck bringen.
Wir geben Ihnen daher 25 % Nachlass auf die Verkaufsprovision für Angebote, die Sie zwischen dem 1. Juli und 30. September 2012 bei eBay über das betreffende Verkäuferkonto einstellen*.Sie müssen nichts veranlassen, um diesen Rabatt zu erhalten.
*ausgenommen sind folgende Kategorien: Auto & Motorrad: Fahrzeuge, Jetski, Motorboote, Segelboote, Sonstige Boote, Flugzeuge, Immobilien; der Rabatt gilt für bei eBay.de und/oder eBay.at eingestellte Angebote.
- Für die verbleibende Zeit in der neuen eBay-Zahlungsabwicklung werden wir in Kürze die Auszahlungsfrist auf 1 Werktag verkürzen, nachdem Sie den Artikel verschickt und in Mein eBay als verschickt markiert haben. Sobald diese Regelung in Kraft tritt, werden wir Sie darüber informieren.
- 5. Die Regelungen für den herkömmlichen Zahlungsprozess sind über die von Ihnen bei der Anmeldung akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Nutzung der deutschsprachigen eBay-Websites (eBay-AGB) bereits abgedeckt.
16:49
7.09.2012
OfflineBoah, das ist ja übel! Ich wollte demnächst paar Sachen verkaufen, mitunter auch echt teuere, die diese Marke überschreiten. Argghhhhh – ich hab mich schon vor einem Jahr so geärgert über die Gebühren, bei manchen Sachen lohnt es sich fast nicht zu verkaufen…
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